Weiße Blüten am Teichrand
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Sumpf-Hahnenfuß-Baldellie für naturnahe Teichränder
Die Sumpf-Hahnenfuß-Baldellie ist eine ausdauernde Sumpfstaude für feuchte Gartenbereiche und flache Randzonen am Teich. Bei Willemse empfehlen wir sie Gärtnern, die eine ruhige, kleinblütige Pflanze mit langer Blütezeit und verlässlichem Wuchs suchen.
Die Sumpf-Hahnenfuß-Baldellie am richtigen Standort
Baldellia ranunculoides wächst am besten in dauerhaft feuchtem, humosem bis lehmigem Boden. Sie verträgt Sonne, Halbschatten und auch lichte Schattenlagen, solange der Wurzelbereich nicht austrocknet. Der Wuchs ist rosettig bis locker aufrecht, mit feinen Blütenstielen bis etwa 70 cm Höhe und einer vorsichtig geschätzten Breite von 25 bis 40 cm.
Das Laub ist schmal, frischgrün und in milden Wintern wintergrün. Bei stärkerem Frost kann es zurückgehen, treibt aber bei geschütztem Stand wieder aus. Von Mai bis Oktober erscheinen kleine weiße Blüten, die in naturnahen Pflanzungen auch Insekten anziehen. Zwischen Uferpflanzen wirkt sie besonders stimmig, ohne kräftig wachsende Nachbarn zu bedrängen.
So gelingt die Pflanzung im feuchten Boden
Pflanzen Sie die Sumpfbaldellie von Februar bis Oktober, solange der Boden offen und gut bearbeitbar ist. Ideal sind Teichränder, Moorbeete, feuchte Senken oder Pflanzkörbe für sehr flache Wasserbereiche. Eine kurze Überstauung wird meist vertragen, dauerhaft tiefes Wasser ist jedoch nicht der passende Standort.
Baldellia ranunculoides im Jahreslauf pflegen
Im ersten Standjahr liegt der Schwerpunkt auf einer sicheren Wasserversorgung. Danach zeigt sich die Pflanze pflegeleicht, bleibt aber eine Art für feuchte Böden. Kurze Trockenphasen werden besser überstanden, wenn der Boden tiefgründig ist, ein vollständiges Austrocknen schwächt die Pflanze deutlich.
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -11 °C. In milden und geschützten Regionen Deutschlands genügt meist ein Standort am Teichrand. In kälteren Lagen, bei Kahlfrost oder bei Kultur im Kübel ist ein Schutz mit Laub oder eine frostärmere Überwinterung sinnvoll. Schneiden Sie abgestorbene Blätter im zeitigen Frühjahr zurück und entfernen Sie faulige Pflanzenteile, damit die Rosette gesund bleibt. Krankheiten treten selten auf, wenn das Substrat nicht verdichtet und der Standort dauerhaft feucht, aber nicht sauerstoffarm ist.
Passende Verwendung für Teich, Kübel und Moorbeet
Die Pflanze eignet sich für naturnahe Teichufer, kleine Feuchtbeete, Pflanzschalen ohne Wasserabzug und als dezenter Bodendecker für Teichufer und Moorbeete. Unter den Wasserpflanzen gehört sie zu den feineren Arten, die flache Wasserbereiche begrünen, ohne viel Platz zu beanspruchen.
Schöne Partner sind niedrig bleibende Seggen, Sumpf-Vergissmeinnicht oder schwachwachsende Iris-Arten, sofern diese die Baldellie nicht beschatten. Im ersten Jahr bildet sie vor allem Wurzeln und eine stabile Rosette. Ab dem zweiten Jahr wirkt der Bestand dichter, und an passenden feuchten Standorten kann sie sich behutsam versamen. So entsteht Schritt für Schritt ein lebendiger Randbereich, der die réussite du jardin und den plaisir saison après saison unterstützt.
PRO TIPP : Sumpf-Hahnenfuß-Baldellie
Ein dauerhaft feuchter Platz am Teichrand, im Moorbeet oder in einer flachen Uferzone ist ideal. Sonne bis Halbschatten ist gut geeignet, in Schattenlagen sollte der Standort hell bleiben.
Sie ist bis etwa -11 °C winterhart. In milden Regionen klappt die Kultur meist gut im Freiland. In kalten Lagen, bei Kahlfrost oder im Kübel ist Winterschutz empfehlenswert.
Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und lassen Sie den Wurzelbereich nicht austrocknen. Verblühte Stiele können entfernt werden. Eine starke Düngung ist nicht nötig.
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