Sommerblüte mit wenig Pflege
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Taglilie Frans Hals bringt zuverlässige Sommerfarbe ins Beet
Diese robuste Gartenpflanze begleitet sonnige Beete viele Jahre lang mit einer klar gezeichneten Sommerblüte. Sie eignet sich für Gärtner, die eine pflegeleichte, standfeste und zugleich schnittgeeignete Pflanze suchen.
Hemerocallis Frans Hals setzt klare Akzente im Sommergarten
Die Taglilie wächst horstig, aufrecht und bleibt dabei gut kontrollierbar. Sie erreicht etwa 80 cm Höhe und meist 40 bis 50 cm Breite. Ihr schmal-lanzettliches, sommergrünes Laub bildet dichte Blattschöpfe, die das Beet schon vor der Blüte strukturieren.
Von Juni bis August erscheinen mehrfarbige Blüten in warmen Gelb-, Orange- und Rottönen. Jede Einzelblüte hält nur kurz, doch die Pflanze bildet laufend neue Knospen. Die Blüten sind bienenfreundlich und eignen sich als Schnittblumen für die Vase. Unbehandelte, sicher bestimmte Blüten können in kleinen Mengen auch kulinarisch verwendet werden, mild und leicht knackig.
Der passende Standort fördert eine lange Blütezeit
Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ideal. In voller Sonne blüht sie meist reicher, in leichter Mittagsbeschattung bleiben Blüten und Laub länger frisch. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gut drainiert sein. Auch normaler Gartenboden, leicht kalkhaltig, wird vertragen, solange keine Staunässe entsteht.
Im Beet passt sie gut zu Stauden wie Salbei, Katzenminze, Phlox oder Ziergräsern. Sie wirkt in Gruppen besonders ruhig, lässt sich aber auch im großen Kübel kultivieren. Für Kübel ist ein Abzugsloch wichtig, damit die Wurzeln im Winter nicht nass stehen.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird in Deutschland am besten von März bis Mai oder von September bis Oktober. In kühlen Regionen ist Frühjahrspflanzung besonders sicher, weil die Pflanze bis zum Winter gut einwurzeln kann.
Die Sorte ist bis etwa -28 °C winterhart und kommt mit normalem Frost gut zurecht. Junge Pflanzen im Topf sollten im ersten Winter geschützt an einer Hauswand stehen, da Kübel schneller durchfrieren als Gartenboden.
Ein einfacher Pflegerhythmus für viele Jahre Freude
Im Frühjahr entfernen Sie altes Laub und geben eine Gabe Kompost oder organischen Staudendünger. Während längerer Trockenphasen ist mäßiges, durchdringendes Gießen sinnvoll. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenheit, blühen bei anhaltender Dürre aber weniger üppig.
Verwelkte Blütenstände können Sie regelmäßig abschneiden, damit die Pflanze ordentlich bleibt. Im Herbst zieht das Laub ein und wird bodennah entfernt, sobald es vergilbt ist. Nach zwei bis drei Jahren bildet sich ein kräftiger Horst. Wird die Mitte schwächer, teilen Sie ihn im Frühjahr. Hemerocallis gilt als widerstandsfähig gegen viele Krankheiten; wichtig bleiben luftiger Stand, keine Staunässe und regelmäßige Kontrolle auf Schnecken im Austrieb.
PRO TIPP : Taglilie Frans Hals
Geeignet sind März bis Mai sowie September bis Oktober. In kälteren Lagen Deutschlands ist das Frühjahr besonders günstig, weil die Pflanze vor dem Winter sicher einwurzelt.
Nach der Pflanzung gleichmäßig feucht halten. Eingewachsene Pflanzen kommen mit kurzen Trockenphasen zurecht, blühen aber besser, wenn sie bei längerer Hitze einmal gründlich gegossen werden.
Im Beet ist sie bis etwa -28 °C winterhart. Kübelpflanzen sollten im ersten Winter geschützt stehen und der Topf sollte vor starkem Durchfrieren bewahrt werden.
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