Duftender Sichtschutz im Kübel
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Toskanischer Jasmin 'Star of Venice' für duftende Rankflächen
Diese immergrüne Rankpflanze verbindet glänzendes Laub mit einem feinen Duft und passt gut zu geschützten Gärten, Terrassen und Balkonen. Sie hilft, Wände, Rankgitter oder Kübelpflanzungen dauerhaft zu begrünen.
Toskanischer Jasmin Star of Venice bringt Duft an geschützte Plätze
Trachelospermum Jasminoides Star of Venice wächst kletternd und dicht, wenn er an einem Spalier, Draht oder Rankgitter geführt wird. Ohne Halt bleibt der Wuchs eher ausladend. In Deutschland erreicht er je nach Standort meist etwa 2 bis 3 m Höhe und 1 bis 1,5 m Breite, in sehr milden Lagen auch etwas mehr.
Das Laub ist immergrün, ledrig und glänzend. Es sorgt auch im Winter für Struktur, kann bei Frost jedoch rötlich bis bronzefarben reagieren. Die sternförmigen Blüten erscheinen vor allem von April bis Juni, mitunter nochmals im September. Sie sind weiß bis leicht gelblich und werden gern von Insekten besucht.
Der richtige Standort entscheidet über eine sichere Entwicklung
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz, möglichst windgeschützt und warm. An einer Hauswand, auf dem Balkon oder im großen Kübel entwickelt sich dieser Jasmin besonders zuverlässig, solange die Erde frisch, neutral bis leicht durchlässig und nie dauerhaft nass bleibt.
Unter den Kletterpflanzen eignet sich diese Sorte für Rankgitter, Pergolen, schmale Sichtschutzhecken, Kübel und auch als Solitär an einem stabilen Obelisken. Für kalte Höhenlagen ist ein mobiler Topf oft sinnvoller als eine freie Auspflanzung.
So wächst Trachelospermum jasminoides Star of Venice sicher an
Die beste Pflanzzeit liegt im März oder im Oktober. In schweren Böden verbessert eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton die Wurzelgesundheit. Halten Sie im Beet einen großzügigen Abstand zu anderen Gehölzen, damit Luft und Licht die Pflanze erreichen.
Ein einfacher Pflegerhythmus für viele Jahre Freude
Die Sorte ist bis etwa -8 °C winterhart. Bei stärkerem Frost oder längeren Kältephasen braucht sie Schutz, im Kübel zusätzlich eine isolierte Unterlage und ein geschütztes Winterquartier im Freien. Einzelne Frostschäden am Laub sind meist kein Problem, solange die Wurzeln geschützt bleiben.
Nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen, im Topf ist sie aber auf regelmäßiges Gießen angewiesen. Staunässe schwächt sie und kann Wurzelfäule fördern. Insgesamt gilt sie als wenig krankheitsanfällig, wenn Standort, Luftzirkulation und Wasserhaushalt stimmen.
Im Frühjahr entfernen Sie trockene Triebe und geben etwas organischen Dünger. Nach der Hauptblüte können zu lange Ranken eingekürzt werden. So bleibt der Wuchs kompakt, die Pflanze verzweigt sich besser und begleitet die Gartengestaltung Saison für Saison.
PRO TIPP : Toskanischer Jasmin 'Star of Venice'
Geeignet sind März bis Mai sowie September bis Oktober. In kühlen Regionen ist die Frühjahrspflanzung sicherer, weil die Wurzeln vor dem ersten Winter mehr Zeit zum Einwachsen haben.
Sie ist bis etwa -8 °C winterhart. Bei strengem Frost schützen Sie die Wurzelzone mit Laub oder Vlies. Kübel stellen Sie windgeschützt und isolieren den Topf gegen Durchfrieren.
Entfernen Sie im Frühjahr trockene oder frostgeschädigte Triebe. Nach der Blüte können lange Ranken leicht eingekürzt werden, damit die Pflanze dichter bleibt und am Spalier sauber wächst.
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