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Türkenbundlilie Claude Shride - Lilium Claude Shride - Willemse
Lilien-Zwiebeln - Türkenbundlilie Claude Shride - Lilium Claude Shride
Türkenbundlilie Claude Shride - Willemse
Lilium Claude Shride - Türkenbundlilie Claude Shride - Lilien-Zwiebeln

Türkenbundlilie Claude Shride Lilium Claude Shride

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Merkmale

Ästhetik

Wuchshöhe bei Reife
1.20 m
Wuchsform der Pflanze
Aufrecht stehend
Blütezeit
Juni - Juli
Duftend
Ja
Farbe
Rot

Gartenarbeit

Winterhärte
-33°C (zone 4a)
Pflanzabstand
20 cm
Pflanzzeit
September - Januar
Vorsichtsmaßnahmen
Kann durch Pollen Atemwegsallergien verursachen

Standort

Standort
Halber Schatten
Bodenart
Reichhaltiger Boden, Drainierter Boden, Frischer Boden
Verwendung
Beet, Unterholz

Türkenbundlilie Claude Shride

Charakter und Besonderheiten dieser historischen Gartensorte

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Türkenbundlilie Claude Shride vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die Wert auf natürliche, nicht aufdringliche Eleganz legen. Diese Sorte gehört zu den klassischen Türkenbund-Lilien, die mit ihren nach unten gerichteten, stark zurückgeschlagenen Blütenblättern sofort erkennbar sind. Claude Shride fällt vor allem durch ihre tief dunkelrote bis kastanienbraune Blütenfarbe auf, meist mit dezenten dunklen Sprenkeln. Dadurch wirkt sie im Garten eher edel als laut und fügt sich gut in naturnahe Pflanzungen ein.

Mit einer durchschnittlichen Wuchshöhe von etwa 90 bis 140 Zentimetern ist Claude Shride eine mittel- bis hochwachsende Staude auf Zwiebelbasis. Die Pflanzen bilden einen aufrechten, stabilen Stängel, an dem die Blätter in mehreren Etagen quirlförmig angeordnet sind. Im voll eingewachsenen Zustand kann eine einzelne Zwiebel zehn und mehr Blütenstiele tragen, wobei an jedem Stiel mehrere Blüten sitzen. Die Breite einer etablierten Pflanzung hängt von der Anzahl der gesetzten Zwiebeln und der Ausbreitung über Tochterzwiebeln ab; realistisch sind etwa 30 bis 40 Zentimeter pro Pflanze nach einigen Jahren.

Der Nutzen dieser Sorte liegt weniger in extremen Effekten, sondern in ihrer zuverlässigen Strukturwirkung. Sie setzt im Frühsommer einen klaren, vertikalen Akzent zwischen Stauden mit mittlerer Höhe. Die dunkle Blütenfarbe hebt sich deutlich von hellen oder grünlich-weißen Nachbarn ab und sorgt für Tiefe im Beet. Gerade in etwas schattigeren Bereichen, die vielen anderen Blütenpflanzen zu dunkel sind, spielt Claude Shride ihre Stärken aus.

Im Vergleich zu vielen modernen, stark gefüllten Lilienhybriden bleibt die Erscheinung dieser Sorte schlank und natürlich. Sie eignet sich daher besonders für Gärten, die eher an Wald- oder Bauerngärten erinnern sollen, nicht für sehr strenge, formale Anlagen. Wer eine robuste, langjährig am selben Platz bleibende Stauden-Zwiebelpflanze sucht, trifft mit dieser Sorte eine solide Wahl, sofern die Standortansprüche beachtet werden.

Der richtige Standort: Licht, Boden und Platz im Beet

Türkenbundlilien wie Claude Shride stammen ursprünglich aus eher lichten, humusreichen Berg- und Waldregionen. Daraus leiten sich die wichtigsten Standortansprüche ab. Am wohlsten fühlt sich die Sorte in hellem Halbschatten, etwa am Gehölzrand oder vor locker aufgebauten Sträuchern. Vollsonnige Plätze sind möglich, wenn der Boden dauerhaft ausreichend feucht und im Wurzelbereich beschattet ist, zum Beispiel durch niedrigere Stauden oder Bodendecker. In tiefem Schatten bleibt der Blütenansatz hingegen deutlich schwächer.

Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein, ohne Staunässe. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist vorteilhaft. Sehr schwere Tonböden verbessern Sie vor der Pflanzung mit reichlich Laubkompost und etwas grobem Sand oder feinem Splitt. In reinen Sandböden wiederum ist die Wasserhaltefähigkeit oft zu gering; hier helfen Kompost und ein kleiner Anteil lehmiger Erde, um die Feuchtigkeit länger zu halten. Wichtig ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit im Frühjahr und während der Blütenbildung, ohne dass der Boden vernässt.

Planen Sie für eine dauerhaft wirkende Pflanzung genügend Platz ein. Setzen Sie die Zwiebeln mit einem Abstand von etwa 25 bis 30 Zentimetern, damit sich die Pflanzen in den Folgejahren über Tochterzwiebeln entwickeln können. Ein leicht erhöhter oder zumindest nicht muldenförmiger Standort vermindert das Risiko von Fäulnis im Winter. Windgeschützte Lagen sind von Vorteil, vor allem in Regionen mit starken Böen, damit die hohen Blütenstiele nicht umknicken. Wo der Wind stärker weht, kann eine lockere Stütze aus Staudenringen sinnvoll sein, insbesondere bei sehr nährstoffreichen Böden, die zu hohem Wuchs führen.

Für den Kübel ist Claude Shride nur bedingt geeignet. Die Pflanze verlangt eine gleichmäßige Feuchtigkeit und einen kühlen Wurzelbereich, was in Töpfen im Sommer schnell zur Herausforderung wird. Wenn Sie sich trotzdem für die Kübelkultur entscheiden, wählen Sie ein tiefes Gefäß mit guter Drainage, stellen Sie es nicht in die pralle Nachmittagssonne und kontrollieren Sie die Wasserversorgung im Hochsommer sehr sorgfältig.

Richtig pflanzen: Zeitpunkt, Pflanztiefe und erste Pflege

Die ideale Pflanzzeit für die Türkenbundlilie Claude Shride liegt im Herbst, grob von September bis Anfang November, solange der Boden frostfrei ist. In dieser Phase können die Zwiebeln noch vor dem Winter erste Feinwurzeln bilden, was zu einem stabileren Austrieb im folgenden Frühjahr führt. Eine Pflanzung im sehr frühen Frühjahr ist möglich, aber in der Regel etwas weniger erfolgreich, vor allem auf trockenen Böden.

Setzen Sie die Zwiebeln etwa zwei- bis dreimal so tief, wie sie hoch sind. Bei durchschnittlicher Größe entspricht das rund 15 bis 20 Zentimetern Pflanztiefe. Zu flach gepflanzte Zwiebeln leiden eher unter Spätfrost und Trockenheit, zu tief gepflanzte Exemplare brauchen länger bis zum Austrieb. Lockern Sie den Untergrund gründlich auf, entfernen Sie Steine und verdichtete Schichten und arbeiten Sie eine Schicht gut verrotteten Kompost ein. Eine dünne, mineralische Drainageschicht aus Splitt am Boden des Pflanzlochs ist auf schweren Böden sinnvoll, insbesondere in niederschlagsreichen Regionen.

Nach dem Einsetzen füllen Sie das Pflanzloch mit der vorbereiteten Erde, drücken leicht an und wässern gründlich ein. Ein leichter Gießrand ist im Beet nicht zwingend nötig, kann jedoch bei Neu­pflanzungen in trockenen Jahren helfen. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder feiner Rinde schützt die frisch gesetzten Zwiebeln vor starken Temperaturschwankungen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Mulchdecke nicht zu dick wird, da sonst im Frühjahr der Austrieb erschwert und die Gefahr von Fäulnis erhöht wird.

In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung sollten Sie keine Teilung oder Umsetzungen vornehmen, da Türkenbundlilien eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen, um ihre volle Wuchskraft zu entwickeln. Eine zu frühe Störung des Wurzelbereichs führt schnell zu schwächeren Blüten oder sogar zu einem Ausfall der Pflanze. Geduld zahlt sich hier aus: Gut etablierte Exemplare danken ruhige Standorte mit jahrelanger Blühfreude.

Pflege im Jahresverlauf, Winterhärte und Trockenheitsverträglichkeit

Im Frühjahr, sobald die jungen Triebe erscheinen, ist eine erste, maßvolle Düngung sinnvoll. Verwenden Sie am besten einen organischen Langzeitdünger oder eine dünne Schicht Kompost, die leicht eingearbeitet wird. Vermeiden Sie stark stickstoffbetonte Produkte in hoher Dosierung, da diese zu weichem, bruchanfälligem Wuchs und erhöhter Krankheitsanfälligkeit führen können. Eine zweite, leichte Nachdüngung direkt nach der Blüte unterstützt die Einlagerung von Reservestoffen in die Zwiebel.

Während der Wachstums- und Blütezeit benötigt Claude Shride eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Kurzzeitige Trockenphasen übersteht sie meist problemlos, längere Hitzeperioden mit ausgetrocknetem Boden führen jedoch schnell zu kleineren Blüten und schwächeren Stielen. Gießen Sie in Trockenperioden lieber seltener, dafür durchdringend, damit das Wasser in tiefere Bodenschichten gelangt. Dauerhafte Nässe, insbesondere bei kühlen Temperaturen, ist deutlich problematischer als kurzfristige Trockenheit.

Nach der Blüte sollten Sie die verwelkten Blütenstände entfernen, aber die grünen Blätter und Stängel unbedingt stehen lassen, bis sie von selbst vergilben. In dieser Phase baut die Pflanze ihre Zwiebel auf und legt die Grundlage für den Austrieb des nächsten Jahres. Erst wenn das Laub vollständig eingezogen ist, können Sie die Stängel bodennah abschneiden. Ein kompletter Rückschnitt direkt nach der Blüte schwächt die Pflanze stark und kann zu Ausfällen führen.

In den meisten mitteleuropäischen Regionen gilt Claude Shride als ausreichend winterhart. Auf schweren, nassen Böden oder in sehr rauen Lagen ist ein leichter Winterschutz empfehlenswert. Eine lose Schicht aus trockenem Laub oder Reisig über dem Wurzelbereich schützt die Zwiebeln vor wiederholtem Durchfrieren und Auftauen. In milden Lagen mit gut drainierten Böden ist oft kein zusätzlicher Schutz nötig. Im Kübel dagegen sollte der Topf im Winter entweder frostfrei, aber sehr kühl stehen oder gut isoliert werden, etwa durch Umwickeln mit Vlies und Aufstellen auf Holz oder Styropor.

In Bezug auf Krankheiten zeigt sich die Sorte in einem gesunden Umfeld meist robust. Dennoch können typische Lilienprobleme wie Pilzbefall oder Lilienhähnchen auftreten. Entfernen Sie bei ersten Anzeichen von Blattflecken befallene Pflanzenteile und sorgen Sie für gute Luftzirkulation im Bestand. Das leuchtend rote Lilienhähnchen lässt sich frühzeitig von Hand absammeln; bei starkem Befall kann ein gezielter, zugelassener Pflanzenschutz nötig sein. Insgesamt ist bei dieser Sorte eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll, aber ein hoher Pflegeaufwand ist in eingewachsenen, gut geführten Beeten meist nicht erforderlich.

Kombinationen, Einsatzmöglichkeiten und langfristige Entwicklung

Die Türkenbundlilie Claude Shride eignet sich besonders für naturnahe Beete, Gehölzränder und Staudenpflanzungen mit wechselnden Höhen. Durch ihre aufrechte Silhouette und die leicht überhängenden Blütenglocken wirkt sie am schönsten, wenn sie aus niedrigerer Begleitpflanzung herausragt. Gute Partner sind robuste Stauden, die im Halbschatten zuverlässig wachsen, zum Beispiel funkienartige Blattstauden, Frauenmantel, Waldstorchschnabel oder niedrige Farnarten. Diese Pflanzen beschatten den Boden, halten ihn länger feucht und kaschieren das nach der Blüte langsam vergilbende Laub.

In Kombination mit hellen oder blauvioletten Blüten entsteht ein klarer Farbkontrast zu den dunklen Tönen von Claude Shride. Helle Phloxe, weiß blühende Storchschnäbel oder zart rosafarbene Astilben bringen die rotbraunen Blütenglocken der Türkenbundlilie besonders gut zur Geltung. Auch in leicht formalen Beeten kann sie Akzente setzen, wenn der Hintergrund ruhig gestaltet ist, zum Beispiel mit immergrünen Sträuchern oder geschnittenen Hecken, die der Pflanze optischen Halt geben.

Über mehrere Jahre hinweg baut die Sorte – bei passenden Bedingungen – allmählich einen kleinen Bestand auf. Aus der ursprünglichen Zwiebel entwickeln sich Tochterzwiebeln, die im Laufe der Zeit ebenfalls blühfähig werden. Die Entwicklung ist eher langsam und stetig, nicht explosiv. Wenn Sie eine langfristige Bepflanzung planen, sollten Sie die Fläche nicht zu häufig umgraben oder neu strukturieren. Türkenbundlilien reagieren empfindlich auf wiederholte Störungen des Wurzelbereichs und danken einen konstanten Standort mit stabiler Blühleistung.

Im naturnahen Garten kann Claude Shride auch in kleinen Gruppen entlang von Wegen oder vor lichten Gehölzen verwendet werden, um Blickpunkte zu setzen. Als Schnittblume ist sie wegen ihrer eleganten Form zwar interessant, allerdings reagiert die Pflanze empfindlich auf zu radikales Schneiden. Wenn Sie Blüten für die Vase entnehmen, lassen Sie stets ausreichend Laub am Stängel, damit die Zwiebel genügend Assimilationsfläche behält. Für reine Schnittgärten ist diese Sorte deshalb nur eingeschränkt empfehlenswert.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer einen strukturstarken, langlebigen Blühaspekt im Frühsommer sucht, der sich gut in halbschattige, humose Gartenbereiche einfügt, findet in der Türkenbundlilie Claude Shride eine zuverlässige, charaktervolle Partnerin. Entscheidend für dauerhaften Erfolg sind ein durchlässiger, humoser Boden, gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe und ein möglichst ungestörter Standort über viele Jahre. Unter diesen Bedingungen entwickelt die Pflanze eine stabile, natürliche Präsenz im Garten, die nicht auf kurzfristige Effekte, sondern auf nachhaltige Gestaltung ausgelegt ist.

Artikel-Nr.: 030495
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