Blüte und Kirschen für Jahre
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Vogelkirsche für Blüte Ernte und lebendige Gärten
Die Vogelkirsche, botanisch Prunus avium, ist ein robuster Wildkirschbaum für große Gärten, Obstwiesen und naturnahe Pflanzungen. Sie verbindet weiße Frühjahrsblüte, essbare rote Früchte und einen hohen Wert für Bienen und Vögel.
Vogelkirsche als verlässlicher Hausbaum für naturnahe Gärten
Dieser Kirschbaum wächst aufrecht und entwickelt mit den Jahren eine breite, lichte Krone. An einem passenden Standort erreicht er etwa 20 m Höhe und, je nach Boden und Schnitt, ungefähr 8 bis 12 m Breite. Für kleine Gärten ist er daher nur bedingt geeignet.
Das Laub ist sommergrün, frischgrün und im Herbst oft gelblich bis rötlich gefärbt. Im April bis Mai erscheinen weiße Blüten, die früh im Gartenjahr Nahrung für Bestäuber liefern. Wer Blühende Bäume mit ökologischem Nutzen sucht, findet hier eine langlebige Wahl.
Der richtige Standort für kräftiges Anwachsen
Die Wildkirsche bevorzugt einen sonnigen Platz in tiefgründigem, neutralem und gut drainiertem Boden. Staunässe sollte vermieden werden, weil sie Wurzelschäden begünstigt. Ideal ist ein freier Stand als Solitär, am Rand einer Obstwiese oder in einem ländlichen Verger.
In Bäume für große Grundstücke fügt sie sich besonders gut ein, wenn sie nicht bedrängt wird. In den ersten ein bis drei Jahren steht das Anwachsen im Vordergrund; danach legt sie zügig an Höhe und Kronenvolumen zu.
Gute Pflege im Jahreslauf sichert Ertrag und Standfestigkeit
Die Pflege bleibt überschaubar. Im Frühjahr hilft eine dünne Schicht reifer Kompost im Wurzelbereich. Gegossen wird mäßig, aber durchdringend, besonders bei längerer Trockenheit und in den ersten Standjahren. Eingewachsene Pflanzen vertragen trockene Phasen besser, benötigen bei Hitze auf leichten Böden aber weiterhin Unterstützung.
Ein Schnitt ist nicht jedes Jahr nötig. Entfernen Sie im Spätsommer nach der Ernte abgestorbene, reibende oder zu dicht stehende Äste. Starke Winterschnitte sind bei Kirschen weniger günstig, da größere Wunden langsamer verheilen können.
Prunus avium entwickelt sich mit der Zeit zu einem wertvollen Lebensraum
Die Vogelkirsche ist bis etwa -28 °C winterhart und für viele Regionen Deutschlands gut geeignet. Das Holz und die Wurzeln sind frostfest; offene Blüten können bei späten Nachtfrösten jedoch leiden, was den Fruchtansatz mindern kann.
Ab Juni bis Juli reifen rote, süß-aromatische Kirschen. Sie schmecken frisch vom Baum, in Kompott oder als Konfitüre, werden aber auch gern von Vögeln genutzt. Die Art gilt insgesamt als widerstandsfähig, dennoch sollten Sie auf Blattläuse, Monilia an verletzten Früchten und Gummifluss nach ungünstigem Schnitt achten.
PRO TIPP : Vogelkirsche
Die Vogelkirsche blüht meist von April bis Mai. In milden Regionen beginnt die Blüte früher, in kühleren Lagen später. Späte Nachtfröste können offene Blüten schädigen und den Fruchtansatz verringern.
Sie wächst als aufrechter, später breitkroniger Baum mit sommergrünen, gezähnten Blättern. Im Frühjahr trägt sie weiße Blüten, im Sommer rote bis dunkelrote Kirschen. Die Rinde zeigt oft waagerechte Lentizellen.
Typisch sind die weißen Blüten im Frühjahr, lang gestielte Kirschen, gezähnte Blätter und kleine Drüsen am Blattstiel. Auch die glatte, rötlich-braune bis graue Rinde mit waagerechten Streifen hilft bei der Bestimmung.
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