Rosa Blüten für feuchte Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Wasserdost ‘Plenum’ für naturnahe, feuchte Beete
Diese ausdauernde Staude bringt von Juli bis September rosa, gefüllte Blüten in den Garten und unterstützt zugleich viele Insekten. Sie ist eine gute Wahl für halbschattige Bereiche mit frischem bis feuchtem Boden.
Ein starker Auftritt mit Eupatorium cannabinum Plenum
Der Wasserdost wächst aufrecht und erreicht unter guten Bedingungen etwa 150 cm Höhe bei rund 60 bis 90 cm Breite. Sein grünes, sommergrünes Laub bildet eine dichte, natürliche Struktur, die im Winter einzieht und im Frühjahr zuverlässig wieder austreibt.
Die rosafarbenen Blüten stehen über dem Laub und eignen sich auch als Schnittblumen. In naturnahen Pflanzungen fügt sich die Sorte gut in Wilde Stauden ein, besonders wenn der Garten lebendig, aber nicht unruhig wirken soll.
Wo diese Staude in Deutschland gut gedeiht
Ideal ist ein halbschattiger Standort mit humosem, nährstoffreichem und gut drainiertem Boden, der nicht austrocknet. Besonders passend ist sie im hinteren Beetbereich, am Teichrand, in feuchten Rabatten oder in einem großen Staudenmassiv.
Die Pflanze ist bis etwa -28 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands geeignet. Bei starkem Frost sterben die oberirdischen Triebe zurück, der Wurzelstock bleibt geschützt im Boden. Trockenheit wird nur kurzfristig vertragen; längere Hitzeperioden verlangen zusätzliche Wassergaben.
Gute Pflanzung für sichere Entwicklung
Pflanzen Sie am besten von März bis Mai oder von September bis Oktober. Der Boden sollte vor der Pflanzung tief gelockert und mit reifem Kompost verbessert werden. So kann die Staude in den ersten ein bis drei Jahren kräftige Horste aufbauen.
Als Nachbarn eignen sich Sibirische Iris, Mädesüß, Astilben, Farne oder lockere Gräser. Diese Kombinationen unterstützen den natürlichen Charakter und verlängern den Zierwert des Beetes saisonweise.
Pflege im Jahreslauf und Entwicklung der Pflanze
Im Frühjahr schneiden Sie alte Stängel bodennah zurück und geben eine dünne Schicht Kompost. Im Sommer genügt mäßiges, aber regelmäßiges Gießen, besonders auf leichten Böden. Verblühte Stiele können für einen ordentlichen Eindruck entfernt oder als Struktur bis zum Herbst stehen gelassen werden.
Die Sorte gilt als robust und wenig krankheitsanfällig, wenn Luft zirkulieren kann und der Boden nicht staunass wird. Ein realistischer Punkt der Aufmerksamkeit ist Trockenstress: Bei welken Blättern sollte sofort gewässert werden, damit die Blüte nicht nachlässt.
PRO TIPP : Wasserdost ‘Plenum’
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in frischen, humosen Boden und gießen Sie nach dem Setzen gründlich an, damit der Ballen schnell Bodenschluss bekommt.
Der Boden sollte gleichmäßig frisch bis feucht bleiben. In normalen Sommern reicht mäßiges Gießen, bei Hitze und Trockenheit sollten Sie früher wässern, bevor die Blätter sichtbar welken.
Die Staude ist bis etwa -28 °C winterhart. Die oberirdischen Teile sterben im Winter ab. Ein Rückschnitt erfolgt im Frühjahr; auf sehr leichten Böden schützt eine Mulchschicht den Wurzelbereich.
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