Weiße Blüten bis zum Frost
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Weiße eisbegonie für klare Akzente in Beet und Topf
Die Weiße eisBegonie bringt eine ruhige, helle Wirkung in saisonale Pflanzungen und bleibt dabei angenehm pflegeleicht. Sie eignet sich für Gärtner, die eine kompakte Pflanze mit langer Blütezeit und verlässlichem Wuchs suchen.
Weiße Eisbegonie wächst kompakt und blüht lange
Diese Eisbegonie, botanisch Bégonia semperflorens white, bildet einen aufrechten bis leicht buschigen, kompakten Wuchs. Sie erreicht in der Regel etwa 30 cm Höhe und ähnlich 20 bis 30 cm Breite, wenn sie mit ausreichend Abstand gepflanzt wird. Ihr Laub ist fleischig, glänzend und nicht wintergrün, da die Pflanze in Deutschland meist einjährig kultiviert wird.
Von Mai bis in den Herbst, oft bis zum ersten Frost, erscheinen zahlreiche weiße Blüten. Als Begonie mit gleichmäßigem Aufbau wirkt sie besonders ordentlich in Beeträndern, Schalen und Balkonkästen. Sie ist eine gute Wahl, wenn weiße blüten pflegeleicht züchten im Vordergrund steht.
Der richtige Standort für dichte Pflanzungen
Die Pflanze ist vielseitig bei der Belichtung. Sie wächst an sonnigen, halbschattigen und auch lichten schattigen Plätzen, solange der Boden locker, humos und gut drainiert bleibt. In voller Sonne braucht sie mehr Wasser, im Schatten blüht sie meist etwas zurückhaltender, bleibt aber standfest.
Für die Gestaltung saisonaler Beete passt sie gut in den Bereich Einjährige Pflanzen, besonders wenn Flächen schnell geschlossen wirken sollen. Eisbegonien als bodendecker pflanzen gelingt am besten mit etwa 30 cm Abstand. In Kübeln oder Kästen sollte überschüssiges Wasser frei ablaufen können.
So gelingt die Pflanzung nach dem Frost
In Deutschland empfiehlt sich die Auspflanzung ins Freie nach den letzten stärkeren Frösten, meist ab Mitte Mai. Eine frühe Vorkultur oder geschützte Topfpflanzung ab März ist möglich, muss aber frostfrei stehen. Willemse empfiehlt, junge Pflanzen langsam an direkte Sonne und Wind zu gewöhnen.
Bégonia semperflorens white bleibt mit wenig Pflege zuverlässig
Die weiße Eisbegonie ist nicht winterhart und reagiert empfindlich auf Frost. Temperaturen um 0 °C können Blätter und Triebe schädigen, der erste stärkere Frost beendet meist die Saison. Kurze Trockenphasen werden besser vertragen als dauerhafte Nässe, doch im Topf darf der Ballen nicht vollständig austrocknen.
Im Sommer genügt regelmäßiges Gießen, am besten morgens direkt an die Erde. Eine schwache Flüssigdüngung alle zwei bis drei Wochen unterstützt die Blüte. Verwelkte oder beschädigte Triebe können Sie ausputzen. Die Sorte gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten, doch Staunässe, kalte nasse Böden und zu enge Pflanzung fördern Fäulnis oder Pilzbefall.
PRO TIPP : Weiße eisbegonie
Pflanzen Sie sie nach den letzten stärkeren Frösten, meist ab Mitte Mai. Vorher kann sie frostfrei im Topf vorkultiviert werden. Härten Sie junge Pflanzen einige Tage im Halbschatten ab.
Gießen Sie, sobald die obere Erdschicht leicht abgetrocknet ist. Im Beet reicht bei normalem Wetter maßvolles Wässern, im Topf kann an heißen Tagen tägliches Prüfen nötig sein.
Die Pflanze ist frostempfindlich und wird in Deutschland meist einjährig kultiviert. Schon Temperaturen um 0 °C können schaden. Eine Überwinterung gelingt nur hell, frostfrei und eher trocken.
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