Klare Linien am Teichrand
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Weißgestreifter Kalmus bringt Struktur an feuchte Gartenplätze
Mit seinen hell gestreiften, aufrechten Blättern setzt diese Uferpflanze ruhige Akzente an Teichrand, Bachlauf und in feuchten Beeten. Sie ist eine passende Wahl für Gärtner, die dauerhaft frische bis nasse Standorte zuverlässig bepflanzen möchten.
Acorus calamus variegatus setzt klare Linien am Wasser
Botanisch gehört die Sorte zum Kalmus und wird auch als Acorus calamus Variegata geführt. Der Wuchs ist aufrecht und horstbildend, ohne stark zu wuchern. An einem guten Standort erreicht die Pflanze etwa 80 cm Höhe und meist 40 bis 60 cm Breite.
Das immergrüne bis wintergrüne Laub zeigt grüne Blätter mit gelblich bis cremehellen Streifen und verströmt bei Berührung einen aromatischen Duft. Von Juni bis August können dezente weiße Blütenkolben erscheinen; der eigentliche Zierwert liegt jedoch im gleichmäßigen Blattschopf.
Der passende Standort für dauerhaft frisches Laub
Ideal ist ein halbschattiger Platz in humosem, nährstoffreichem Boden, der nie vollständig austrocknet. Am Teichrand, im Sumpfbeet, in einem großen wasserdichten Kübel oder als ruhiger Akzent in einem Staudenbeet mit frischem Boden entwickelt sich die Pflanze beständig.
Gräser mit ähnlichem Feuchtigkeitsbedarf, Sumpf-Iris, Wasserminze oder Sumpfdotterblume lassen sich gut kombinieren, solange alle Partner ausreichend Wasser erhalten. Für trockene Rabatten oder heiße Südbalkone ist diese Sorte nur geeignet, wenn sehr regelmäßig gegossen wird.
So gelingt die Pflanzung in feuchten Böden
Gepflanzt wird in Deutschland bevorzugt im März und April oder im September und Oktober. Setzen Sie die Rhizome flach in frische, lockere Erde; am Teichrand darf der Wurzelbereich feucht bis leicht überstaut sein, ohne dass junge Pflanzen nach dem Setzen austrocknen.
Pflege im Jahreslauf und Entwicklung der Pflanze
Die Sorte ist sehr winterhart bis etwa -30 °C und kommt mit deutschen Wintern gut zurecht. Starker Kahlfrost kann einzelne Blattspitzen bräunen; schneiden Sie beschädigte Partien im zeitigen Frühjahr zurück, sobald keine strengen Fröste mehr erwartet werden.
Trockenheit verträgt diese Uferpflanze nur kurzfristig. Im Sommer wird bei Hitze regelmäßig gegossen, im Frühjahr kann eine dünne Kompostgabe den Austrieb unterstützen. Krankheiten treten selten auf; dauerhaft stehende, faulige Erde in kleinen Gefäßen sollte jedoch vermieden werden.
Im ersten Jahr bildet sich vor allem ein stabiles Wurzelwerk. Ab dem zweiten bis dritten Standjahr wirkt der Horst dichter und zeigt seine Streifen deutlicher. Durch Teilung im Frühjahr lässt sich die Pflanze verjüngen und zugleich kontrolliert vermehren.
PRO TIPP : Weißgestreifter Kalmus
Geeignet sind März und April sowie September und Oktober. Der Boden sollte frostfrei, locker und gut feucht sein. Nach dem Pflanzen den Wurzelballen mehrere Wochen gleichmäßig feucht halten.
Sie eignet sich sehr gut für Teichränder und Sumpfbereiche mit frischem bis nassem Boden. Der Wurzelbereich darf feucht bis leicht überstaut sein, junge Pflanzen sollten jedoch nicht austrocknen.
Braune oder frostgeschädigte Blattspitzen werden im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten. Eine dünne Gabe reifer Kompost unterstützt den neuen Austrieb, besonders bei nährstoffarmen Böden.
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