Duftender Schatten für Bienen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Winterlinde für Schatten, Duft und Bienenweide
Die WinterLinde ist ein langlebiger, heimischer Hausbaum für große Gärten, Höfe und parkähnliche Pflanzungen. Sie entwickelt mit den Jahren eine breite, ausladende Krone und begleitet die Gartengestaltung zuverlässig über Generationen.
Die Winterlinde wächst zum verlässlichen Hausbaum heran
Tilia cordata wächst mäßig schnell und erreicht ausgewachsen, je nach Standort, etwa 20 bis 25 m Höhe bei ungefähr 10 bis 15 m Breite. Ihr Wuchs ist ausladend, mit einem kräftigen Stamm und einer dichten, rundlichen Krone, die im Sommer angenehmen Schatten spendet.
Das sommergrüne Laub ist herzförmig, fein gezähnt und im Austrieb frischgrün. Im Juni und Juli erscheinen kleine grünlich-gelbe, duftende Blüten, die reich an Nektar sind. Als Linde ist sie wertvoll für Bienen, Hummeln und andere Insekten; ungespritzte Blüten können vorsichtig getrocknet und für mild aromatischen Tee verwendet werden.
Der passende Standort für tiefen Wurzelraum und gesunde Kronen
Wer Bäume für den Garten langfristig plant, sollte der Winterlinde von Beginn an ausreichend Platz geben. Sie eignet sich besonders als Solitär, Hofbaum, Schattenspender an großen Rasenflächen, in lockeren Gehölzgruppen oder als hoch geschnittene Hecke in weiten Anlagen. Für kleine Vorgärten oder dauerhaft enge Kübel ist sie nicht geeignet.
Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz in tiefgründigem, frischem und nährstoffreichem Boden. Neutrale, kalkhaltige und auch lehmige Böden werden gut vertragen, solange keine dauerhafte Staunässe entsteht. Die Krone bietet später geschützte Sitzplätze und kann Vögeln Nistmöglichkeiten geben.
So gelingt die Pflanzung im deutschen Klima
Die beste Pflanzzeit liegt an frostfreien Tagen im März sowie von Oktober bis Dezember. In vielen Regionen Deutschlands nutzt die Herbstpflanzung die natürliche Bodenfeuchte, sodass sich vor dem Frühjahr neue Feinwurzeln bilden können.
Für die Samenbildung ist Kreuzbestäubung mit weiteren Exemplaren in der Umgebung hilfreich. Für Blüte, Duft und den Nutzen als Bienenweide ist dies jedoch keine Voraussetzung.
Pflege der Tilia cordata im Lauf der Jahreszeiten
In den ersten zwei bis drei Standjahren braucht die Winterlinde bei Trockenheit regelmäßige Wassergaben, besonders auf leichten oder flachgründigen Böden. Ist sie gut eingewurzelt, verträgt sie kurze Trockenphasen recht gut, sollte bei längerer Sommerhitze aber nicht völlig austrocknen.
Die Art ist sehr winterhart und hält etwa -28 °C aus. Junge Pflanzen profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht über dem Wurzelbereich; das schützt vor Frostwechseln und hält die Bodenfeuchte gleichmäßiger. Später kommt sie mit normalem Winterfrost zuverlässig zurecht.
Die Winterlinde gilt als robust und wenig krankheitsanfällig. Achten Sie dennoch auf verdichtete Böden, anhaltende Staunässe und starken Blattlausbefall mit Honigtau. Ein Schnitt ist selten nötig: Entfernen Sie im Spätwinter an frostfreien Tagen nur beschädigte, kreuzende oder zu dicht stehende Zweige.
PRO TIPP : Winterlinde
Sie wächst mäßig, meist etwa 20 bis 40 cm pro Jahr, je nach Boden, Wasser und Standraum. In den ersten Jahren hilft regelmäßiges Wässern beim Anwachsen; später legt sie stetig an Krone und Stamm zu.
Die Winterlinde hat kleinere, meist dunklere Blätter mit rostbraunen Haarbüscheln auf der Blattunterseite. Die Sommerlinde trägt größere, weichere Blätter, oft mit weißen Haaren in den Aderwinkeln.
Die Winterlinde bleibt etwas kleiner, ist trockenheitsverträglicher und blüht meist etwas später. Die Sommerlinde wird kräftiger, liebt frischere Böden und hat größere Blätter und Blütenstände.
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