Flacher Wuchs für trockene Böden
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Zwerg-Wacholder Nana für ruhige grüne Flächen
Der Zwerg-Wacholder Nana ist ein niedriger, immergrüner Nadelstrauch für sonnige, trockene Gartenbereiche. Er eignet sich besonders, wenn ein dauerhaft grüner Bodendecker mit langsamem, gut kontrollierbarem Wachstum gesucht wird.
Juniperus procumbens Nana richtig einordnen
Juniperus procumbens Nana wächst tapissant, also flach am Boden entlang, und erreicht nach einigen Jahren etwa 30 cm Höhe bei einer deutlich breiteren Ausdehnung. Sein feines, nadelartiges Laub bleibt das ganze Jahr erhalten und zeigt je nach Standort einen grünen bis leicht blaugrünen Ton. Eine auffällige Blüte steht bei dieser Sorte nicht im Vordergrund.
Im Sortiment der Bodendecker-Sträucher ist er eine gute Wahl für Kiesbeete, Steingärten, Mauerkronen und den sonnigen Hang. Vor höhere Sträucher gesetzt, beruhigt er Pflanzungen und deckt den Boden dauerhaft ab, ohne schnell zu wuchern.
Der passende Standort für dauerhaften Wuchs
Der Zwerg-Wacholder bevorzugt einen vollsonnigen Platz mit sehr gut drainiertem Boden. Ideal sind trockene, steinige, neutrale bis tiefgründige Böden, wie sie in vielen deutschen Gärten an Böschungen, in Vorgärten oder neben Wegen vorkommen. Staunässe und dauerhaft verdichtete Erde sollten vermieden werden.
Er ist bis etwa -28 °C winterhart und muss im ausgepflanzten Zustand in Deutschland normalerweise nicht vor Frost geschützt werden. Auch Wind und ein raueres Mittelgebirgsklima verträgt er gut. Trockenheit wird nach dem Anwachsen gut überstanden, im ersten Jahr und im Kübel bleibt regelmäßiges Kontrollieren der Feuchte jedoch wichtig.
So gelingt die Pflanzung im Beet oder Kübel
Gepflanzt wird am besten im Frühjahr oder frühen Herbst, wenn der Boden weder gefroren noch ausgetrocknet ist. Wer Wacholder für steile Hänge pflanzen möchte, setzt die Pflanzen versetzt, damit sich die Triebe mit der Zeit schließen und Regenwasser besser gebremst wird.
Im Kübel braucht der Zwerg-Wacholder ein Abzugsloch und eine mineralische Drainageschicht. Ein niedriger, breiter Topf passt besser zu seinem flachen Wuchs als ein schmales Gefäß.
Pflege über die Jahreszeiten hinweg
Die Pflege bleibt überschaubar. Im Frühjahr genügt es, abgestorbene Triebspitzen zu entfernen und den Boden zu prüfen. Ein starker Rückschnitt ist meist nicht nötig, da die Sorte langsam wächst. Willemse empfiehlt, nur leicht zu korrigieren und nicht tief ins alte Holz zu schneiden.
Im Sommer wird nur bei längerer Trockenheit gegossen, besonders bei jungen Pflanzen und Kübelkultur. Im Herbst kann eine dünne mineralische Mulchschicht helfen, den Boden sauber und drainiert zu halten. Der Zwerg-Wacholder gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten; kritisch sind vor allem nasse Füße, zu schattige Lagen und schlecht belüftete, verdichtete Böden.
PRO TIPP : Zwerg-Wacholder Nana
Geeignet sind Frühjahr und früher Herbst, solange der Boden frostfrei ist. In rauen Regionen ist Frühjahr vorteilhaft, damit die Pflanze vor dem ersten Winter gut einwurzeln kann.
Nach dem Anwachsen braucht er nur wenig Wasser. Im ersten Jahr und im Kübel sollte bei längerer Trockenheit gezielt gegossen werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Er eignet sich gut für sonnige Hänge mit drainiertem, steinigem Boden. Pflanzen Sie mit etwa 60 cm Abstand und setzen Sie die Pflanzen versetzt, damit die Fläche gleichmäßig zuwächst.
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