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PRO TIPP : Beetrosen
Beetrosen lassen sich im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (Oktober bis November) pflanzen. Die Herbstpflanzung gibt den Wurzeln Zeit, vor dem Winter einzuwachsen. Im Frühjahr gepflanzte Rosen sollten bei Frostgefahr mit Vlies geschützt werden.
Die meisten modernen Beetrosen sind gut winterhart bis etwa -15 °C. In rauen Lagen empfiehlt sich ein leichter Schutz aus Reisig oder Vlies um den Wurzelhals. ADR-geprüfte Sorten haben ihre Winterhärte unter deutschen Bedingungen nachgewiesen.
Ein kräftiger Rückschnitt auf 20–30 cm erfolgt im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Verblühte Triebe während der Saison regelmäßig entfernen fördert die Nachblüte. Ein leichter Herbstschnitt ist möglich, der Hauptschnitt gehört jedoch ins Frühjahr.
Sorten mit ADR-Auszeichnung wurden auf Resistenz gegen Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost geprüft. Sie benötigen weniger Pflanzenschutz und bleiben auch ohne regelmäßige Spritzungen gesund. Auf die ADR-Kennzeichnung beim Kauf achten.
Beetrosen bevorzugen einen vollsonnigen Standort mit mindestens fünf Stunden direkter Sonne täglich. An halbschattigen Plätzen blühen sie spärlicher und sind anfälliger für Pilzkrankheiten. Gute Luftzirkulation um die Pflanzen hilft, Krankheiten vorzubeugen.
Eine erste Düngung mit Rosendünger erfolgt im April beim Austrieb, eine zweite nach der Erstblüte im Juni. Ab August nicht mehr düngen, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen können. Organischer Langzeitdünger ist für eine gleichmäßige Versorgung besonders geeignet.
