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PRO TIPP : Gründüngung
Die meisten Gründüngungspflanzen werden zwischen März und September ausgesät. Frostempfindliche Arten wie Phacelia oder Buchweizen sollten vor dem ersten Frost eingearbeitet werden. Winterharte Arten wie Winterwicke können bis zum Frühjahr im Boden bleiben.
Vor stickstoffhungrigen Kulturen wie Kohl empfiehlt sich Lupine oder Rotklee, da sie Stickstoff im Boden anreichern. Phacelia ist eine gute Allround-Option: Sie verbessert die Bodenstruktur und ist für Bienen wertvoll.
Die Pflanzen vor der Blüte bodennah abschneiden oder flach unterfräsen. Das eingearbeitete Material braucht zwei bis drei Wochen, um zu verrotten. Erst danach empfiehlt sich eine Neubepflanzung, damit die Folgekulturen optimal von den freigesetzten Nährstoffen profitieren.
Eine dicht gesäte Gründüngung beschattet den Boden und lässt Unkraut kaum Raum zur Keimung. Besonders Phacelia und Buchweizen sind dafür bekannt. Die Wirkung hängt von der Aussaatdichte und der Wüchsigkeit der Pflanzen ab.
Ja, besonders auf verdichtetem Lehmboden wirkt Gründüngung sehr positiv. Tiefwurzelnde Arten wie Lupine oder Ölrettich lockern den Boden mechanisch auf, verbessern die Wasserdurchlässigkeit und erhöhen langfristig den Humusgehalt.
Winterharte Arten wie Winterwicke, Felderbse oder Winterroggen können über Winter im Beet bleiben. Sie schützen den Boden vor Erosion und Austrocknung. Im Frühjahr werden sie dann vor der neuen Bepflanzung flach eingearbeitet.

