Lewisie
Lewisie für farbige Steingärten und Pflanzgefäße
Die Lewisie ist eine gute Wahl, wenn sonnige, eher trockene Plätze im Garten zuverlässig Farbe zeigen sollen. Ihre niedrigen Rosetten passen in Steingärten, Mauerkronen, Tröge und Schalen, ohne viel Raum zu beanspruchen.
In dieser Auswahl finden Sie kompakte, mehrjährige Sorten mit frischen Blütenfarben von Weiß über Rosa bis Orange. Innerhalb der Stauden gehört sie zu den Arten, die mit durchlässigem Boden und maßvollem Gießen besonders dauerhaft Freude bereiten.
Setzen Sie die Pflanzen einzeln als Blickpunkt oder in kleinen Gruppen zwischen Steinen und Kies. Wichtig ist ein Platz mit viel Licht, guter Drainage und Schutz vor stauender Nässe, besonders in den niederschlagsreichen Wintern vieler Regionen Deutschlands.
Lewisie richtig setzen: Standort, Boden und Start
Der beste Lewisie standort liegt sonnig bis hell halbschattig, warm und luftig. Der Boden sollte mineralisch, locker und sehr gut wasserdurchlässig sein; schwere Gartenerde wird mit Splitt, Sand oder feinem Kies verbessert. Beim Einsetzen bleibt die Blattrosette leicht erhöht, damit Regenwasser nicht im Herz stehen bleibt. Im Topf hilft eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies, während ein Abzugsloch unverzichtbar ist. Nach dem Einsetzen wird einmal gründlich angegossen, danach eher zurückhaltend weitergepflegt.
Porzellanröschen im Topf, Beet oder an der Mauer
Das Porzellanröschen wirkt besonders klar, wenn es nicht von stark wachsenden Nachbarn bedrängt wird. In Schalen und Trögen lassen sich die Blüten gut aus der Nähe betrachten, im Steingarten füllen die Rosetten kleine Lücken zwischen Gestein. An Mauerkronen oder in erhöhten Beeten trocknet überschüssiges Wasser schneller ab, was der Wurzelgesundheit zugutekommt. Wer Lewisie kaufen möchte, achtet deshalb weniger auf Höhe als auf den künftigen Platz: trocken, hell und mit magerer Erde.
Welche Pflege bringt jedes Jahr sichere Blüten?
Lewisie pflegen heißt vor allem, den natürlichen Rhythmus zu respektieren. Während der Wachstums- und Blütezeit wird gegossen, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist; beim Lewisie gießen bleibt das Herz der Rosette möglichst trocken. Verblühte Stiele können abgeschnitten werden, damit die Pflanze ordentlich bleibt. Eine sparsame Düngung im Frühjahr genügt. Viele Sorten gelten als Lewisie winterhart, brauchen aber im Winter einen trockenen Stand, da Frost in nasser Erde die Wurzeln belastet.
Für eine sichere Entwicklung helfen wenige, aber konsequente Handgriffe. Wer naturnahe Begleiter wie Pimpinelle - Wiesenknopf schätzt, kombiniert sie mit Abstand und achtet darauf, dass niedrig bleibende Rosetten nicht überwachsen werden.
- Im Frühjahr oder frühen Herbst setzen, wenn der Boden weder gefroren noch aufgeheizt ist.
- Schwere Böden vor dem Einsetzen tiefgründig mit Splitt oder Kies lockern.
- Topfkultur nur mit Abzugsloch wählen und Untersetzer nach Regen leeren.
- Nach der Blüte sparsam ausputzen und abgestorbene Blätter vorsichtig entfernen.
- Zur Lewisie vermehren ältere, kräftige Rosetten behutsam teilen oder Aussaat nutzen.
Mit der passenden Lewisie bodenbeschaffenheit entsteht ein dauerhaft klarer Pflanzplatz, der vom Frühjahr bis in den Sommer lebendige Akzente zeigt. So wächst Schritt für Schritt ein pflegeleichter Bereich, der zur Jahreszeit passt und die Freude am Garten saison après saison stärkt.
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