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PRO TIPP : Susanne
Die Susanne wird frühestens Mitte Mai ausgepflanzt, wenn keine Nachtfröste mehr drohen. In Deutschland ist der Zeitraum nach den Eisheiligen (15.–18. Mai) ideal. Vorher kann sie auf einer Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogen werden.
Die Susanne bevorzugt einen vollsonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Platz. Ein Südbalkon oder eine warme Terrassenwand sind ideal. Bei zu viel Schatten bleibt die Blüte spärlich und die Pflanze wächst langsamer.
Regelmäßig gießen, aber keine Staunässe entstehen lassen. Im Sommer bei Hitze täglich prüfen, ob das Substrat noch feucht ist. Im Kübel trocknet die Erde schneller aus als im Beet – ein Wasserreservoir im Topf kann hilfreich sein.
Ohne Rankhilfe wächst sie hängend oder kriechend, was sie gut für Ampeln oder Hängekörbe geeignet macht. Für senkrechtes Wachstum benötigt sie eine Stütze, an der sie sich mit ihren Blattstielen festhält. Ein einfaches Bambusgitter genügt.
Die Susanne ist nicht winterhart und wird in Deutschland als einjährige Pflanze kultiviert. Sie kann vor dem ersten Frost ins Haus geholt und bei 15–18 °C überwintert werden, was aber aufwendig ist. Einfacher ist eine Neupflanzung im Frühjahr.
Häufige Ursachen sind zu wenig Sonne, Staunässe oder Nährstoffmangel. Stellen Sie die Pflanze heller auf, prüfen Sie die Drainage und düngen Sie alle 10–14 Tage. Das Entfernen verblühter Blüten fördert zusätzlich die Neubildung von Knospen.
