Exotik mit Frosthärte
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Bananenpflanze Musa basjoo für ein kräftiges grünes Gartenbild
Die Bananenpflanze Musa basjoo bringt mit ihren großen Blättern eine deutlich exotische Wirkung in den Garten, bleibt dabei aber für das gemäßigte Klima in Deutschland gut geeignet. Sie wächst rasch, verlangt jedoch Wasser, Nährstoffe und einen durchdachten Winterschutz.
Musa basjoo wächst aufrecht und entwickelt schnell Volumen
Diese Staude bildet einen kräftigen Scheinstamm mit aufrechtem Wuchs und großen, frischgrünen Blättern. An einem geschützten, sonnigen Platz erreicht sie nach einigen Jahren meist etwa 200 cm Höhe und ungefähr 120 bis 150 cm Breite. Wind kann die Blätter einreißen, was der Pflanze meist nicht schadet, aber bei der Standortwahl berücksichtigt werden sollte.
Die Pflanze ist sommergrün bis frostempfindlich im Laub. In vielen Regionen Deutschlands frieren die Blätter im Winter zurück, während der Wurzelstock bei gutem Schutz wieder austreibt. Eine grüne Blüte im August oder September ist möglich, in kühleren Lagen aber eher selten und vor allem bei älteren, kräftigen Exemplaren zu erwarten.
Der richtige Standort entscheidet über kräftiges Wachstum
Für eine zuverlässige Entwicklung braucht die Banane einen sonnigen, warmen und windgeschützten Platz. Der Boden sollte humusreich, frisch bis feucht und zugleich gut durchlässig sein. Staunässe schwächt die Wurzeln, Trockenheit bremst das Wachstum deutlich. Wer einen Winterharter Bananenbaum sucht, sollte dennoch einplanen, dass der oberirdische Teil bei Frost Schutz benötigt.
Im Garten und im Kübel vielseitig verwendbar
Die Musa basjoo eignet sich als Solitärpflanze im Rasen, als Blickpunkt im Staudenbeet, neben einer Terrasse oder in einem großen Kübel. Für das Thema Bananenpflanze Garten ist sie besonders interessant, weil sie ein üppiges Blattbild erzeugt, ohne tropische Dauerwärme zu verlangen. In großen Gefäßen lässt sie sich auch auf geschützten Balkonen kultivieren, wenn ausreichend Wasser bereitsteht.
Gute Partner sind robuste Gräser, Canna, Fatsia, Farne oder spät austreibende Stauden mit frischem Laub. So entsteht ein dichter, natürlicher Eindruck, der sich im Laufe der ersten zwei bis drei Jahre deutlich verstärkt. Die Früchte sind bei dieser Art nicht als Essbananen zu erwarten; der Wert liegt vor allem im Laub und im starken Wuchs.
So bleibt die Bananenpflanze gut durch die Jahreszeiten
Im Frühjahr werden abgestorbene Pflanzenteile entfernt, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Danach treibt die Pflanze aus dem geschützten Wurzelbereich wieder aus. Im Sommer benötigt sie regelmäßig Wasser, besonders bei Hitze. Kurze Trockenphasen werden überstanden, längere Dürre führt jedoch zu schlaffen Blättern und schwachem Austrieb.
Die angegebene Winterhärte liegt etwa bei minus 19 °C, gilt aber vor allem für gut eingewurzelte Pflanzen mit Schutz. Vor dem Winter werden Stammreste und Wurzelbereich dick mit Laub, Stroh oder Vlies abgedeckt. In kalten Regionen empfiehlt sich zusätzlicher Nässeschutz. Die Pflanze gilt als recht widerstandsfähig gegen Krankheiten; im Kübel sind Wurzelfäule bei Staunässe und Spinnmilben in trockener Überwinterung die wichtigsten Punkte zur Kontrolle.
PRO TIPP : Bananenpflanze Musa basjoo
Am besten von April bis Juli, sobald der Boden erwärmt ist. In rauen Regionen wartet man bis nach den Spätfrösten. So kann die Pflanze vor dem Winter gut einwurzeln.
Der Wurzelstock ist gut frosthart, der oberirdische Teil friert jedoch oft zurück. Decken Sie den Wurzelbereich dick mit Laub, Stroh oder Vlies ab und schützen Sie ihn vor Winternässe.
Kübelkultur ist möglich, wenn das Gefäß groß ist und Wasser gut abläuft. Im Sommer regelmäßig gießen und düngen. Der Kübel sollte im Winter geschützt stehen oder gut isoliert werden.
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