Kompakte Blüten für Steinbeete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Bitterwurz ‘Sunset Strain’ für farbige Akzente im Steingarten
Die Bitterwurz ‘Sunset Strain’ ist eine kompakte, langsam wachsende Lewisia für sonnige bis halbschattige Plätze. Ihre festen Blattrosetten und die mehrfarbige Blüte von Mai bis Juli machen sie besonders geeignet für kleine Gartenbereiche, Tröge und Einfassungen.
Bitterwurz ‘Sunset Strain’ bringt Farbe in kleine Gartenräume
Lewisia cotyledon Sunset Strain bildet einen kompakten, leicht teppichartigen Wuchs. Sie erreicht etwa 25 cm Höhe und bleibt meist 20 bis 30 cm breit, je nach Standort und Pflege. Das immergrüne, fleischige Laub sitzt in Rosetten und speichert Wasser, was der Pflanze in trockenen Phasen hilft.
Die Blüten erscheinen in Rosa, Gelb, Lachs, Orange und mehrfarbigen Tönen. Sie wirken besonders natürlich zwischen Steinen, an niedrigen Mauerkanten oder am vorderen Rand eines Beetes. Innerhalb der Steingartenpflanzen ist sie eine gute Wahl, wenn der Standort mineralisch, hell und nicht zu nass ist.
Der passende Standort für gesunde Rosetten
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit leichter Mittagsschattierung oder einen hellen halbschattigen Standort. In Deutschland ist vor allem ein sehr gut drainierter Boden wichtig. Sandige, kiesige oder steinige Erde, gern leicht sauer, unterstützt ein gesundes Wurzelwachstum.
Als kompakte Wahl unter den Stauden eignet sie sich für Bordüren, Steingärten, Trockenmauern, Pflanztröge, Balkonkästen und kleine Kübel. Staunässe ist der wichtigste Punkt der Aufmerksamkeit, besonders im Winter. Bei dauerhaft nasser Erde können die Wurzeln leiden, auch wenn die Pflanze insgesamt als robust gegenüber Krankheiten gilt.
So gelingt die Pflanzung im Beet und im Gefäß
Pflanzen Sie im März, April, Mai oder im September und Oktober. In raueren Lagen ist die Frühjahrspflanzung oft sicherer, weil die Bitterwurz bis zum Winter gut einwurzeln kann. Im Kübel braucht sie ein Abzugsloch und eine mineralische Drainageschicht.
Nach der Pflanzung entwickelt sie sich langsam, aber verlässlich. Im ersten Jahr steht die Wurzelbildung im Vordergrund. Nach 2 bis 3 Jahren entsteht bei guten Bedingungen ein dichteres Polster mit regelmäßiger Blüte.
Pflege im Jahreslauf für eine dauerhafte Kultur
Der Wasserbedarf ist gering, sobald die Pflanze eingewachsen ist. Trockenheit wird besser vertragen als Nässe, doch in langen Sommerphasen ohne Regen und in Töpfen sollte maßvoll gegossen werden. Entfernen Sie verblühte Stiele, damit die Rosetten sauber bleiben.
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -14 °C. Gegen Frost ist die Pflanze bei trockenem Stand recht widerstandsfähig. Problematisch ist eher winterliche Nässe: In Regionen mit viel Regen empfiehlt sich ein geschützter Platz unter einem Dachüberstand oder eine Abdeckung, die Luft zirkulieren lässt. Im Frühjahr genügt es, abgestorbene Blätter vorsichtig auszuzupfen und sparsam mit einem schwach dosierten Dünger zu versorgen.
PRO TIPP : Bitterwurz ‘Sunset Strain’
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. In kühleren Regionen Deutschlands ist das Frühjahr vorteilhaft, damit die Pflanze vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Nach dem Anwachsen nur sparsam gießen. Im Beet reicht meist Regenwasser. In Kübeln bei längerer Trockenheit gießen, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist.
Sie ist bis etwa -14 °C winterhart, wenn der Boden gut drainiert ist. Winterliche Nässe ist kritischer als Frost, daher sind Kiesboden und Regenschutz in rauen Lagen sinnvoll.
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