Blaue Ähren fürs Staudenbeet
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Lupine ‘Russell Blue’ (x3) für klare blaue Akzente im Staudenbeet
Diese dreiteilige Pflanzung bringt aufrechte Blütenkerzen in Beete, Rabatten und Schnittblumengärten. Die Sorte passt gut zu Gärtnern, die eine verlässliche, bienenfreundliche Staude mit gutem Stand suchen.
Lupinus Russell blue setzt aufrecht wachsende Blütenkerzen
Die Lupine wächst straff aufrecht und erreicht unter guten Bedingungen etwa 100 cm Höhe bei rund 40 bis 50 cm Breite. Ihr gefingertes, frischgrünes Laub ist sommergrün und bildet einen ruhigen Hintergrund für die blauen Blütenstände. Die Hauptblüte liegt im Mai und Juni, bei guter Pflege kann es im September oder Oktober zu einer Nachblüte kommen.
Als mellifere Staude bietet sie Nahrung für Bienen und andere Bestäuber. Auch für die Vase ist sie geeignet, wenn die Blütenstiele geschnitten werden, sobald sich die unteren Einzelblüten geöffnet haben. Im Sortiment von Willemse gehört sie zu den Stauden, die Struktur und saisonale Entwicklung gut verbinden.
Der richtige Standort für kräftige Staudenblumen
Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ideal, besonders in den gemäßigten Regionen Deutschlands. Der Boden sollte frisch, humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Leicht saure bis neutrale Erde wird gut angenommen, Staunässe dagegen schwächt die Wurzeln und erhöht das Risiko von Ausfällen.
Die Pflanze passt in gemischte Rabatten, Bauerngärten, sonnige Beete und größere Kübel mit tiefem Substrat. Zwischen Gräsern, Katzenminze, Storchschnabel oder frühen Sommerstauden entstehen ruhige Kombinationen. Bei schweren Lehmböden hilft Sand oder feiner Splitt in der Pflanzzone, damit Wasser nach Regen besser abläuft.
So gelingt die Pflanzung im Gartenjahr
Gepflanzt wird bevorzugt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November. In frostfreien Phasen ist eine Pflanzung auch im milden Winter möglich, solange der Boden offen und nicht vernässt ist. Halten Sie 40 bis 50 cm Abstand, damit sich jede Pflanze gut entwickeln kann.
Im ersten Jahr baut die Staude vor allem Wurzeln und Grundtrieb auf. Ab dem zweiten Standjahr wirkt sie deutlich voller, im dritten Jahr zeigt sie meist ihre beste Beetwirkung, wenn Standort und Boden passen.
Pflege, Frostverhalten und wichtige Hinweise
Die Sorte ist bis etwa -19 °C winterhart und kommt in vielen deutschen Gärten gut durch den Winter. Junge Pflanzen schützt man in rauen Lagen mit einer dünnen Laubschicht, besonders bei Kahlfrost. Oberirdische Teile ziehen im Winter ein und treiben im Frühjahr wieder aus.
Nach dem Anwachsen verträgt die Pflanze kurze trockene Phasen, braucht bei längerer Sommerhitze aber zusätzliche Wassergaben. Gießen Sie lieber seltener und gründlich als täglich in kleinen Mengen. Eine leichte Kompostgabe im Frühjahr unterstützt den Austrieb, zu viel Stickstoff macht die Triebe weich.
Bei luftigem Stand zeigt sie eine gute Widerstandskraft gegen viele Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Schnecken an jungen Austrieben und vermeiden Sie dauerhaft nasse Böden. Alle Pflanzenteile gelten bei Verzehr als giftig, deshalb nicht in Reichweite von kleinen Kindern oder Haustieren als Naschpflanze verwenden.
PRO TIPP : Lupine ‘Russell Blue’ (x3)
Ideal sind März bis Mai und September bis November. Pflanzen Sie nur in offenen, nicht vernässten Boden. Nach dem Einsetzen gründlich angießen und in den ersten Wochen gleichmäßig frisch halten.
Eingewachsene Pflanzen sind bis etwa -19 °C winterhart. In rauen Lagen schützt eine dünne Laubschicht junge Pflanzen bei Kahlfrost. Staunässe im Winter ist kritischer als Kälte.
Schneiden Sie verblühte Stiele direkt nach der Hauptblüte bodennah über dem Laub zurück. Halten Sie den Boden danach frisch und geben Sie im Frühjahr nur maßvoll Kompost.
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