Rosa Kerzen für Sonnenbeete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Lupine ‘The Chatelaine’ bringt rosafarbene Blütenkerzen ins Sonnenbeet
Diese mehrjährige Sorte bildet aufrechte Blütenstände in zartem Rosa und passt gut in sonnige Gärten mit natürlicher Wirkung. Sie wächst zügig, bleibt dabei klar strukturiert und liefert auch haltbare Schnittblumen.
Warum Lupinus The Chatelaine gut in sonnige Beete passt
Die Kategorie Lupine steht für markante Blütenkerzen, und diese Sorte zeigt ihren Wert besonders im Mai und Juni. Nach einem rechtzeitigen Rückschnitt kann sie bei günstiger Witterung im September und Oktober noch einmal blühen. Die Blüten sind bienenfreundlich und bringen Höhe in gemischte Pflanzungen.
Lupinus The Chatelaine erreicht etwa 100 cm Höhe und wird meist 50 bis 60 cm breit. Der Wuchs ist aufrecht, die grünen, handförmig geteilten Blätter ziehen im Winter ein. Dadurch wirkt die Pflanze im Beet luftig, ohne dauerhaft Fläche zu beanspruchen.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem und gut drainiertem Boden. Ein leicht saurer bis neutraler Gartenboden ist günstig. Schwere, nasse Erde sollte vor dem Pflanzen mit Sand oder feinem Kies gelockert werden, denn Staunässe schwächt die Wurzeln.
Lupinen schneiden und pflegen im Jahreslauf
Schneiden Sie verblühte Blütenstände direkt über einem kräftigen Blattansatz ab. So bleibt die Pflanze ordentlich und eine spätere Nachblüte wird wahrscheinlicher. Das Laub sollte erst entfernt werden, wenn es gelb wird, denn es stärkt die Wurzel für das nächste Jahr.
Die Sorte ist bis etwa -22 °C winterhart und kommt im deutschen Freiland meist ohne Schutz durch den Winter. Im Kübel ist eine geschützte Wandlage sinnvoll, weil der Wurzelballen schneller durchfriert. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, benötigen bei längerer Sommerhitze aber durchdringende Wassergaben. Gegenüber vielen Staudenkrankheiten zeigt sie sich robust, Mehltau kann jedoch bei enger, feuchter Lage auftreten. Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig.
Wo die Staude im Garten am besten wirkt
Als Begleiterin für Staudenblumen passt sie zu Salbei, Katzenminze, Storchschnabel, Rittersporn oder zarten Ziergräsern. Sie eignet sich für Rabatten, Bauerngärten, sonnige Beete, Einzelstellung in kleinen Gruppen und tiefe Pflanzgefäße. Als Hecke oder flächiger Bodendecker ist sie nicht gedacht.
Im ersten Jahr baut die Pflanze vor allem Wurzelkraft auf. Ab dem zweiten Jahr erscheinen meist mehr Blütenstiele, und im dritten Standjahr zeigt sich der Horst deutlich voller. Entfernen Sie unerwünschte Samenstände, wenn die Sorte geordnet im Beet bleiben soll.
PRO TIPP : Lupine ‘The Chatelaine’
Pflanzen Sie im Frühjahr nach starken Frösten oder im frühen Herbst. Der Standort sollte sonnig sein, der Boden tiefgründig, nährstoffreich und gut drainiert. Nach dem Setzen gründlich angießen.
Schneiden Sie verblühte Blütenkerzen direkt nach der Hauptblüte zurück. Bei ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffen kann die Pflanze im Spätsommer bis Herbst neue Blütenstände bilden.
Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig. Setzen Sie die Staude daher nicht an Plätze, an denen Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt an Pflanzen knabbern könnten.
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