Duftende Blüten für Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Pfingstrose 'Sarah Bernhardt' für duftende rosa Blüten im Frühsommer
Die Pfingstrose 'Sarah Bernhardt' ist eine bewährte Gartenstaude für Beete, Landgärten und große Kübel. Ihre gefüllten, zartrosa Blüten erscheinen im Mai und Juni und eignen sich auch sehr gut für die Vase.
Was die Pfingstrose 'Sarah Bernhardt' auszeichnet
Paeonia x lactiflora Sarah Bernhardt wächst aufrecht und bildet mit den Jahren einen kräftigen, standfesten Horst. Sie erreicht meist etwa 80 bis 100 cm Höhe und rund 70 bis 90 cm Breite. Das sommergrüne Laub ist dunkelgrün, leicht glänzend und zieht im Herbst vollständig ein.
Innerhalb der Pfingstrosen fällt diese Sorte durch ihre großen, duftenden, rosafarbenen Blüten und ihre gute Eignung als Schnittblume auf. Sie ist zudem bienenfreundlich, besonders wenn sich die Blüten gut öffnen. Die unbehandelten Blütenblätter können in kleinen Mengen als essbare Dekoration, für Sirup oder Desserts genutzt werden; Wurzeln, Samen und Blätter sollten nicht verzehrt werden.
Der richtige Standort für eine zuverlässige Blüte
Wählen Sie in Deutschland einen sonnigen bis halbschattigen Platz, möglichst warm, aber nicht staunass. Ideal ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher Gartenboden, gern lehmig, neutral bis leicht kalkhaltig und gut drainiert. In zu nassem Boden steigt das Risiko für Fäulnis und Pilzflecken.
Die Sorte passt gut in gemischte Beete, an ruhige Wege, in Bauerngärten und in große Pflanzgefäße. Kombinieren Sie sie mit anderen Stauden wie Storchschnabel, Frauenmantel oder später blühenden Phloxsorten, damit das Beet nach der Pfingstrosenblüte weiter Struktur behält.
So gelingt die Pflanzung im Herbst
Die beste Pflanzzeit liegt von September bis November, solange der Boden noch offen ist. Pfingstrosen möchten lange am selben Platz bleiben; planen Sie daher ausreichend Raum ein und vermeiden Sie häufiges Umpflanzen. In Kübeln ist ein tiefes Gefäß mit Abzugslöchern wichtig.
Eine dünne Mulchschicht hilft gegen Austrocknung, sollte aber nicht direkt auf der Krone liegen. Bei Herbstpflanzung wurzelt die Pflanze vor dem Winter ein und startet im Frühjahr kräftiger.
So entwickelt sich die Paeonia x lactiflora Sarah Bernhardt
Im ersten Jahr baut die Pflanze vor allem Wurzeln auf. Die volle Blütenfülle zeigt sich meist ab dem zweiten oder dritten Standjahr. Mit einer Winterhärte bis etwa -28 °C ist sie für die meisten Regionen Deutschlands gut geeignet; oberirdische Teile sterben nach den ersten Frösten ab, der Wurzelstock bleibt im Boden geschützt.
Gießen Sie im Frühjahr bei Trockenheit moderat, besonders während Knospenbildung und Blüte. Nach dem Einwachsen verträgt sie kurze Trockenphasen, längere Sommerdürre schwächt jedoch Laub und Reserven für das Folgejahr. Schneiden Sie Verblühtes zeitnah ab und entfernen Sie im Spätherbst das eingezogene Laub bodennah. Die Sorte gilt als robust, achten Sie aber auf gute Luftzirkulation, um Grauschimmel in feuchten Jahren vorzubeugen.
PRO TIPP : Pfingstrose 'Sarah Bernhardt'
Am günstigsten ist die Pflanzung von September bis November. Der Boden ist dann noch warm genug für neue Wurzeln. Setzen Sie die Knospen nur 2 bis 3 cm tief, da eine zu tiefe Pflanzung die Blüte verzögern kann.
Ein großer, tiefer Kübel mit Abzugslöchern ist geeignet. Verwenden Sie nährstoffreiche, drainierende Erde und gießen Sie gleichmäßig. Im Winter sollte der Topf vor starkem Durchfrieren geschützt stehen.
Schneiden Sie verblühte Blütenstände ab, lassen Sie das Laub aber bis zum Herbst stehen. Es versorgt den Wurzelstock für das nächste Jahr. Erst wenn es eingezogen ist, wird bodennah zurückgeschnitten.
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