Essbare Blüten für Beet & Teller
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Pfingstrose Paeonia 'Sorbet' für duftende Blüten und sichere Beetwirkung
Diese langlebige Gartenstaude verbindet standfesten Wuchs, zarte Farbwechsel und gute Winterhärte. Sie passt in sonnige Beete, in repräsentative Pflanzungen und liefert zugleich haltbare Schnittblumen.
Die Pfingstrose Paeonia 'Sorbet' setzt klare Akzente im sonnigen Beet
Paeonia lactiflora x sorbet wächst aufrecht, horstig und eher kompakt. Sie erreicht nach einigen Jahren etwa 100 cm Höhe und rund 80 bis 100 cm Breite. Das Laub ist sommergrün, tiefgrün und fein geteilt, bevor es im Herbst einzieht.
Unter den Stauden fällt diese Sorte durch ihre gefüllten, duftenden Blüten in Rosa und Weiß auf. Im Sortiment der Pfingstrosen eignet sie sich besonders für Gärtner, die eine ruhige, dauerhafte Pflanze für sonnige Gartenbereiche suchen.
Wo gelingt die Pflanzung im deutschen Garten am zuverlässigsten
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit nährstoffreichem, neutralem und gut drainiertem Boden. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit reifem Kompost und grobem Sand gelockert werden, denn Staunässe schwächt die Wurzeln.
Im Kübel ist die Kultur möglich, verlangt aber ein tiefes Gefäß, sehr gute Drainage und gleichmäßige Wasserversorgung. Im Beet entwickelt sich diese Pfingstrose meist beständiger.
Paeonia lactiflora x sorbet entwickelt sich langsam und beständig
Die Sorte wächst langsam. Im ersten Jahr bildet sie vor allem Wurzeln, im zweiten Jahr kräftigere Triebe und ab dem dritten Standjahr meist eine deutlich reichere Blüte. Die Hauptblüte liegt in Deutschland je nach Region im Mai und Juni.
Die duftenden Blüten eignen sich sehr gut für die Vase. Schneiden Sie Stiele, wenn die Knospen weich werden und erste Farbe zeigen. Unbehandelte Blütenblätter können sparsam als essbare Dekoration für Desserts oder Salate dienen; andere Pflanzenteile sollten nicht verzehrt werden.
Pflege im Jahreslauf für eine gesunde Staude
Gießen Sie im Frühjahr bei Trockenheit moderat, besonders während Knospenbildung und Blüte. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, reagieren aber auf anhaltende Dürre mit weniger Blüten. Eine Kompostgabe im März unterstützt den Austrieb.
Nach der Blüte entfernen Sie Verblühtes, lassen das Laub aber bis zum Herbst stehen. Es ernährt die Wurzel für das nächste Jahr. Im Oktober schneiden Sie die Triebe bodennah zurück und entsorgen krankes Laub, um Pilzdruck zu begrenzen.
Die Sorte ist bis etwa -28 °C winterhart und kommt mit deutschem Frost gut zurecht. Späte Nachtfröste können junge Triebe leicht zeichnen; ein Vlies schützt in rauen Lagen. Bei luftiger Pflanzung zeigt sie eine gute Widerstandskraft gegen Krankheiten, empfindlich bleibt sie vor allem bei Staunässe.
PRO TIPP : Pfingstrose Paeonia 'Sorbet'
Die beste Pflanzzeit liegt von September bis November. Der Boden ist dann noch warm, und die Pflanze kann vor dem Winter neue Wurzeln bilden. Bei Containerware ist Frühjahrspflanzung möglich, erfordert aber mehr Aufmerksamkeit beim Gießen.
Pfingstrosen wachsen langsam und investieren anfangs viel Kraft in die Wurzelbildung. Auch zu tiefes Pflanzen hemmt die Blüte. Die Knospen sollten nur 3 bis 5 cm mit Erde bedeckt sein.
Schneiden Sie nur die verblühten Blütenstände ab und lassen Sie das Laub bis zum Herbst stehen. Es stärkt die Wurzel für die nächste Saison. Der Rückschnitt erfolgt erst, wenn die Triebe einziehen.
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