Rote Blüten für sonnige Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Pfingstrose Kansas für dauerhafte rote Akzente im Beet
Die Pfingstrose Kansas bringt im Mai und Juni große rote, leicht duftende Blüten in sonnige Gartenbereiche. Willemse empfiehlt sie für Gärtner, die mit bewährten Handgriffen eine zuverlässige Blüte über viele Jahre aufbauen möchten.
Was die Pfingstrose Kansas im Garten auszeichnet
Paeonia lactiflora 'Kansas' wächst krautig, aufrecht und horstbildend. Sie erreicht im deutschen Gartenklima etwa 90 cm Höhe und meist 70 bis 80 cm Breite, wenn der Boden tiefgründig und nahrhaft bleibt.
Das Laub ist sommergrün, mehrfach geteilt und bildet nach der Blüte eine stabile grüne Struktur. Im Sortiment der Pfingstrosen fällt diese Sorte durch ihre kräftig rote Blüte, ihren dezenten Duft und ihre gute Eignung als Schnittblume auf.
Der richtige Standort für eine sichere Blüte
Wählen Sie einen sonnigen, luftigen Platz in einem neutralen bis leicht sauren, humosen und gut drainierten Boden. Lehmige Erde ist geeignet, wenn sie tief gelockert wird und keine Staunässe entsteht.
Die Sorte passt in Beete, Rabatten, den englischen Gartenstil und als ruhiger Solitär nahe einer Terrasse. Als langlebige Stauden wirken Päonien besonders schön mit Salbei, Storchschnabel, Katzenminze oder feinen Gräsern, die nach der Blüte die Lücken optisch schließen.
Paeonia lactiflora 'Kansas' richtig pflanzen
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland von Oktober bis Dezember, solange der Boden offen ist. In kälteren Regionen pflanzen Sie vor längeren Frostphasen, damit sich die Wurzeln noch setzen können.
Nach dem Pflanzen gründlich angießen und im ersten Jahr bei Trockenheit regelmäßig, aber maßvoll wässern. Eine Mulchschicht darf den Austriebsbereich nicht bedecken, damit die Knospen im Frühjahr gut erwärmen.
Pflege im Jahreslauf und Entwicklung über die Jahre
Im Frühling fördern eine Kompostgabe und gleichmäßige Feuchte die Knospenbildung. Nach der Blüte schneiden Sie Verblühtes ab; für die Vase ernten Sie Stiele, wenn die Knospe Farbe zeigt und sich weich anfühlt.
Im Sommer verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen besser, sobald sie eingewurzelt ist, braucht bei längerer Hitze aber Wasser bis in den Wurzelbereich. Das Laub zieht im Herbst ein und wird dann bodennah entfernt, was Pilzdruck reduziert.
Die Pfingstrose Kansas ist bis etwa -28 °C winterhart. Oberirdische Teile sterben bei Frost zurück, die Wurzel überwintert im Boden; Staunässe im Winter bleibt der wichtigste Risikofaktor. Bei guter Luftführung zeigt sie sich robust gegenüber Krankheiten, junge Austriebe sollten jedoch vor Schnecken kontrolliert werden. In den ersten ein bis zwei Jahren baut sie Kraft auf, ab dem dritten Standjahr wird die Blüte meist zuverlässiger.
PRO TIPP : Pfingstrose Kansas
Die beste Pflanzzeit liegt von Oktober bis Dezember, solange der Boden nicht gefroren ist. Setzen Sie die Knospen nur 3 bis 5 cm tief und gießen Sie nach dem Pflanzen gründlich an.
Päonien bauen in den ersten ein bis zwei Jahren Wurzelkraft auf. Zu tiefe Pflanzung, zu viel Schatten oder häufiges Umsetzen können die Blüte verzögern. Ein sonniger, ruhiger Standort hilft.
Schneiden Sie eingezogenes, gelbes Laub bodennah ab und entfernen Sie es aus dem Beet. So sinkt der Pilzdruck. Decken Sie den Austriebsbereich nicht dick mit Mulch ab und vermeiden Sie Winternässe.
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