Blaue Blüten bis in den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Bleiwurz bringt lange blaue Blüte an sonnige Plätze
Bleiwurz ist eine mediterrane Kübel- und Kletterpflanze für Gärtner, die über viele Wochen Farbe auf Terrasse, Balkon oder an einer geschützten Hauswand wünschen. Mit den richtigen Handgriffen entwickelt sie sich schnell und bleibt saisonübergreifend zuverlässig.
Bleiwurz richtig einordnen für Garten und Terrasse
Der Kap-Bleiwurz, botanisch Plumbago auriculata, wächst kletternd bis spreizend und braucht eine Rankhilfe, an der seine Triebe geführt werden. Er erreicht in Deutschland meist etwa 150 bis 200 cm Höhe und ungefähr 80 bis 120 cm Breite, abhängig von Topfgröße, Schnitt und Winterquartier.
Sein Laub ist immergrün, oval und frischgrün, kann in kühlen Winterräumen aber teilweise abfallen. Von Juni bis Oktober erscheinen zahlreiche hellblaue Blüten, die ihn unter Blühende Kletterpflanzen zu einer guten Wahl für warme, geschützte Standorte machen.
Der passende Platz für lange Blütezeiten
Wählen Sie einen sonnigen, warmen Platz mit Schutz vor kaltem Wind. In den meisten Regionen Deutschlands ist die Kultur im Kübel am sichersten, weil die Pflanze nur bis etwa -5 °C frosttolerant ist. Auspflanzen ist allenfalls in sehr milden Weinbauklimaten und mit Winterschutz zu empfehlen.
Der Boden oder das Substrat sollte durchlässig sein, denn Staunässe schwächt die Wurzeln. Ideal sind große Töpfe, Pflanzkästen, ein Spalier, ein sonniger Hauseingang oder ein mediterran gestalteter Sitzplatz. Anders als viele Einjährige Pflanzen ist Bleiwurz mehrjährig, wenn er frostfrei überwintert wird.
So pflanzen und pflegen Sie Plumbago auriculata
Gepflanzt wird im Frühjahr von März bis Mai, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. September und Oktober eignen sich für getopfte Pflanzen, wenn sie danach geschützt stehen. Ein Pflanzabstand von etwa 50 cm gibt den Trieben Raum.
Nach dem Anwachsen verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen besser, im Topf bleibt sie jedoch auf regelmäßiges Gießen angewiesen. Sie gilt als robust gegenüber Krankheiten; kontrollieren Sie im Winterquartier dennoch auf Blattläuse oder Spinnmilben und lüften Sie an milden Tagen.
Sicher durch den Winter und gut kombinieren
Vor den ersten stärkeren Frösten zieht Bleiwurz an einen hellen, frostfreien Winterplatz bei etwa 5 bis 10 °C. Gießen Sie dann nur so viel, dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet, und stellen Sie die Düngung ein. Erfrieren einzelne Triebe, treiben gesunde Pflanzen nach einem Rückschnitt im Frühjahr oft wieder aus.
Im Kübel passt er gut zu Lavendel, Rosmarin, Wandelröschen oder Ziergräsern, solange alle Partner Sonne und durchlässige Erde mögen. Im ersten Jahr baut die Pflanze ihr Gerüst auf, im zweiten und dritten Jahr wird sie dichter, blühfreudiger und leichter zu führen.
PRO TIPP : Bleiwurz
Bleiwurz wird am besten von März bis Mai gepflanzt, wenn keine starken Fröste mehr drohen. September und Oktober sind möglich, wenn die Pflanze im Kübel steht und anschließend frostfrei überwintert wird.
Bleiwurz blüht meist von Juni bis Oktober. Für eine lange Blüte braucht er einen sonnigen, warmen Platz, gleichmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe und während der Saison regelmäßige, maßvolle Düngung.
Bleiwurz, botanisch Plumbago auriculata, stammt aus dem südlichen Afrika. Deshalb bevorzugt er warme, sonnige Standorte und muss in den meisten deutschen Regionen vor Frost geschützt überwintert werden.
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