Kletterblüten für den Balkon
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Schwarzäugige Susanne Mischung für farbige Kletterfreude
Die Schwarzäugige Susanne Mischung bildet als einjährige Kletterpflanze leichte, mehrfarbige Blüten an Rankhilfen, Balkonkästen und sonnigen Terrassen. Sie passt zu Gärtnern, die mit einfachen, guten Gesten sicher in die Saison starten möchten.
Thunbergia alata wächst zügig an warmen Plätzen
Thunbergia alata liebt einen sonnigen, windgeschützten Standort und lockere, humose Erde. In Deutschland wird sie meist einjährig kultiviert, da Frost die junge Pflanze schädigt.
Mit einer Höhe bis etwa 200 cm begrünt sie Spaliere, Schnüre oder Obelisken. Unter den Kletterpflanzen zum Aussäen ist sie eine gute Wahl für Balkon, Terrasse und kleine Gartenbereiche.
So gelingt die Aussaat im deutschen Frühjahr
Säen Sie von März bis April im Haus oder Gewächshaus vor, ab Mai bis Juni nur bei warmem Boden im Freien. Die Keimung dauert meist 14 bis 21 Tage bei 18 bis 22 °C und gleichmäßiger Feuchte.
Legen Sie die Samen etwa 0,5 bis 1 cm tief in feine Aussaaterde. Halten Sie das Substrat feucht, aber nicht nass, damit die Sämlinge gesund auflaufen.
Der richtige Platz entscheidet über viele Blüten
Ein sonniger Platz fördert die Blüte von Juni bis Oktober. Im Halbschatten wächst die Pflanze oft noch gut, bildet aber meist weniger Knospen.
Als Blumensamen eignet sie sich für Töpfe, Kübel, Beetränder mit Rankgerüst und geschützte Hauswände. Schön wirkt sie neben Kapuzinerkresse, niedrigen Sommerblumen oder Blattschmuckpflanzen.
Pflege und Fehler, die Sie vermeiden sollten
Die Kultur ist für Einsteiger geeignet, wenn Wärme, Licht und Feuchtigkeit stimmen. Entfernen Sie verblühte Blüten regelmäßig, das unterstützt eine längere Blühphase und den Gartenerfolg.
Häufige Fehler sind zu frühes Auspflanzen, kalte Erde, fehlende Rankhilfe und zu nasses Substrat. Mit geduldiger Pflege entsteht Freude Saison für Saison, auch wenn die Pflanze in Deutschland nicht zuverlässig überwintert.
PRO TIPP : Schwarzäugige Susanne Mischung
Die Voranzucht gelingt ab März bis April im Haus bei 18 bis 22 °C. Ins Freie kommt sie nach den Eisheiligen. Direktsaat ist ab Mai bis Juni nur bei warmem, geschütztem Standort sinnvoll.
Geeignet sind dünne Stäbe, Schnüre, Gitter oder kleine Obelisken. Setzen Sie die Rankhilfe direkt beim Pflanzen ein, damit die Triebe früh Halt finden und die Wurzeln später nicht gestört werden.
In Deutschland wird sie meist einjährig gezogen. Sie verträgt Kälte nur begrenzt und sollte nicht vor frostfreien Nächten ins Freie. Eine Überwinterung ist nur hell, kühl und frostfrei einen Versuch wert.
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