Dichter Teppich in zartem Rosa
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Blut-Storchschnabel 'Striatum' für einen niedrigen, blühfreudigen Gartenteppich
Der Blut-Storchschnabel 'Striatum' ist eine ausdauernde, bodendeckende Gartenstaude für Beetränder, Wege und sonnige bis halbschattige Flächen. Mit zartrosa Blüten und dichtem Wuchs hilft er, offene Bodenstellen ruhig und dauerhaft zu begrünen.
Blut-Storchschnabel 'Striatum' richtig einordnen
Geranium sanguineum striatum wächst flach und teppichbildend. Die Pflanze erreicht meist etwa 10 cm Höhe und breitet sich mit den Jahren auf ungefähr 25 bis 35 cm aus. Sie passt gut, wenn ein niedriger Bodendecker gefragt ist, der nicht hoch aufragt und Beete sauber fasst.
Von Mai bis September erscheinen einfache, rosa Blüten mit feiner Zeichnung. Sie werden von Bienen und anderen Bestäubern besucht. Das gelappte, grüne Laub ist sommergrün und zieht im Winter weitgehend ein. Im Austrieb des nächsten Frühjahrs baut die Staude ihren Teppich wieder auf.
Innerhalb der Stauden-Geranien fällt diese Sorte durch ihre niedrige, gleichmäßige Wuchsform und die lange Blütezeit auf. Nach ein bis drei Standjahren schließt sie Lücken deutlich besser, vorausgesetzt der Boden bleibt durchlässig und wird anfangs nicht von starkem Unkraut bedrängt.
Wo der Bodendecker zuverlässig wächst
Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal, auch an Wegkanten, vor Gehölzen oder im Vordergrund eines Staudenbeetes. Der Boden sollte neutral, eher sandig bis humos und gut drainiert sein. Staunässe schwächt die Wurzeln, besonders in nassen Wintern.
Als niedrige Stauden eignen sich diese Pflanzen für Beete, Böschungen, Grabflächen, breite Fugenbereiche und größere Töpfe mit Wasserabzug. In Gruppen gepflanzt entsteht ein ruhiger Bodenschluss, der nach dem Anwachsen als Bodendecker gegen Unkraut im Garten unterstützt, ohne regelmäßiges Hacken ganz zu ersetzen.
Pflanzung und Pflege im Jahreslauf
Gepflanzt wird am besten im März, April, September oder Oktober, wenn der Boden offen und nicht ausgetrocknet ist. Halten Sie in der Anwachsphase gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit. Später verträgt der Blut-Storchschnabel kurze Trockenphasen, braucht bei langer Sommerhitze oder im Kübel jedoch zusätzliche Wassergaben.
Die Sorte gilt als pflegeleicht und robust gegenüber vielen typischen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Luftigkeit und vermeiden Sie dauerhaft nasse Blätter im dichten Bestand. In sehr trockenen Sandböden hilft Mulch aus feinem Kompost, die Feuchtigkeit besser zu halten.
Geranium sanguineum striatum in Kombinationen
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -28 °C, passend für viele Regionen Deutschlands. Frost ist in der Regel kein Problem, da die oberirdischen Teile im Winter zurückgehen und die Pflanze aus dem Wurzelstock wieder austreibt. In sehr rauen Lagen schützt eine leichte Laubdecke junge Pflanzungen im ersten Winter.
Schön wirkt die Sorte mit Frauenmantel, Katzenminze, niedrigen Gräsern, Rosen oder Salbei. An sonnigen Rändern bringt sie über viele Wochen helle Blüten, während sie im Halbschatten etwas ruhiger wächst. So begleitet sie die Entwicklung des Gartens verlässlich und schenkt Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Blut-Storchschnabel 'Striatum'
Geeignet sind März und April sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in lockeren, durchlässigen Boden und gießen Sie in den ersten Wochen regelmäßig mäßig, damit die Wurzeln sicher anwachsen.
Halbschatten wird gut vertragen, besonders bei hellem, offenem Standort. Die Blüte kann dort etwas zurückhaltender ausfallen als in voller Sonne, der bodendeckende Wuchs bleibt jedoch zuverlässig.
Ein leichter Rückschnitt nach der Hauptblüte fördert frisches Laub und kann eine Nachblüte unterstützen. Im Frühjahr entfernen Sie trockene Reste und geben bei Bedarf etwas reifen Kompost.
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