Farbe für feuchte Gartenplätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Blutweiderich ‘Robert’ bringt Farbe an feuchte Standorte
Blutweiderich ‘Robert’ ist eine standfeste Staude für Gartenbereiche, in denen viele Beetpflanzen zu trocken oder zu nass stehen. Mit aufrechtem Wuchs und langer Sommerblüte begleitet sie den Garten zuverlässig vom Frühsommer bis in den Herbst.
Lythrum salicaria Robert wächst aufrecht und zuverlässig
Lythrum salicaria Robert bildet einen klar erkennbaren, aufrechten Horst und erreicht meist etwa 60 cm Höhe bei rund 40 bis 50 cm Breite. Das sommergrüne, schmale Laub treibt im Frühjahr frisch aus, bleibt während der Saison ordentlich und zieht im Winter oberirdisch ein.
Von Juni bis September erscheinen rosa bis violettrosa Blütenähren, die Bienen und andere Bestäuber gut annehmen. Der Blutweiderich passt besonders zu naturnahen Pflanzungen, weil er Farbe, Struktur und ökologischen Nutzen verbindet, ohne viel Schnittarbeit zu verlangen.
Wohin passt diese Staude am Teichrand
Ideal sind sonnige bis halbschattige Plätze mit frischer, feuchter und nährstoffreicher Gartenerde. In Deutschland kommt die Sorte mit gemäßigtem Klima gut zurecht und ist bis etwa minus 28 Grad Celsius winterhart. Frost schadet dem Wurzelstock in der Regel nicht, die oberirdischen Triebe sterben jedoch saisonbedingt ab.
Als Uferpflanzen eignen sich diese Stauden für Teichränder, feuchte Senken, Gräben, naturnahe Beete und größere Pflanzgefäße mit dauerhaft frischem Substrat. Wer Blutweiderich gegen Erosion pflanzen möchte, setzt ihn am besten in Gruppen, kombiniert mit Sumpf-Schwertlilie, Mädesüß oder Seggen.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Die beste Pflanzzeit liegt im März, April, Mai sowie im September und Oktober. Lockern Sie den Boden tief, mischen Sie reifen Kompost ein und halten Sie zwischen den Pflanzen 40 bis 50 cm Abstand. Lythrum salicaria für Feuchtgebiete entwickelt sich im ersten Jahr vor allem über eine kräftige Wurzelbasis.
In den ersten ein bis drei Jahren wird der Horst dichter und blühfreudiger. Kurze Trockenphasen verträgt eine eingewachsene Pflanze besser, dauerhaft trockene Erde führt jedoch zu schwächerem Wuchs und weniger Blüten.
Blutweiderich ‘Robert’ im Jahreslauf pflegen
Im Frühjahr entfernen Sie abgestorbene Stängel bodennah und geben bei magerem Boden etwas Kompost. Während heißer Sommerwochen ist regelmäßiges Gießen wichtig, besonders im Kübel und an flachen Ufern. Verblühte Blütenstände können Sie abschneiden, wenn Selbstaussaat begrenzt werden soll.
Die Sorte gilt als robust und wenig krankheitsanfällig, solange der Standort nicht austrocknet. Achten Sie bei jungen Austrieben auf Schneckenfraß und vermeiden Sie sehr schwere, verdichtete Böden ohne Luft im Wurzelbereich. So bleibt die Staude dauerhaft vital und unterstützt die gelassene réussite du jardin mit plaisir saison après saison.
PRO TIPP : Blutweiderich ‘Robert’
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in feuchte, nährstoffreiche Erde und wässern Sie den Ballen vor dem Setzen gründlich. Ein Abstand von 40 bis 50 cm lässt dem Horst genügend Raum.
Eingewachsen übersteht sie kurze Trockenphasen, bevorzugt aber dauerhaft frische bis feuchte Böden. Bei Hitze, im Kübel und an flachen Uferzonen regelmäßig gießen, sonst werden Wuchs und Blüte schwächer.
Im Garten ist meist kein Winterschutz nötig, da die Sorte bis etwa minus 28 °C winterhart ist. Die Triebe sterben oberirdisch ab. Schneiden Sie sie im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr bodennah zurück.
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