Exotisches Laub für Terrasse
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Cordyline (Kohlpalme) für klare Linien und exotische Blattwirkung
Diese immergrüne Pflanze bringt bronzerotes bis purpurfarbenes Laub in Beet, Kübel und geschützte Terrassenbereiche. Sie wächst aufrecht, bleibt gut strukturierbar und eignet sich besonders für Gärten mit moderner oder leicht exotischer Gestaltung.
Die Cordyline (Kohlpalme) setzt starke Akzente ohne viel Pflegeaufwand
Wer die Gruppe Cordyline schätzt, erhält hier eine ausdrucksstarke Blattschmuckpflanze mit schmalen, lederartigen Blättern, die das ganze Jahr sichtbar bleiben. Der Wuchs ist erhaben und aufrecht, mit zunehmendem Alter bildet sich ein kurzer Stamm. In deutschen Gärten erreicht sie je nach Lage meist 2 bis 3 m Höhe und etwa 1 bis 1,5 m Breite.
Ältere Pflanzen können im Sommer helle, cremeweiße Blütenrispen bilden, doch der wichtigste Zierwert liegt im farbigen Laub. Durch die klare Silhouette passt sie als Solitär, in ein gemischtes Beet oder als Cordyline als Kübelpflanze für Balkon und Terrasse.
Wo der Standort zuverlässig gelingt
Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz mit gut drainiertem, humosem bis sandigem Gartenboden. Staunässe ist der wichtigste Punkt zur Vorsicht, besonders im Winter. In Küstennähe zeigt sie eine gute Toleranz gegenüber Wind und salzhaltiger Luft, weshalb sie auch für Pflanzen für die Meeresnähe interessant ist.
Im Beet lässt sie sich mit Gräsern, niedrigen Stauden und Sträucher kombinieren, ohne den Standort zu überladen. Im Kübel wirkt sie ruhig und strukturiert neben Lavendel, Sedum oder winterharten Gräsern. Ein Abstand von etwa 80 cm gibt den Blattrosetten genügend Raum.
So gelingt die Pflanzung im deutschen Klima
Die besten Pflanzzeiten sind April und Mai sowie September und Oktober. In rauen Regionen ist die Frühjahrspflanzung sicherer, damit die Pflanze vor dem ersten Winter gut einwurzelt. Verwenden Sie lockere Pflanzerde und mischen Sie bei schweren Böden Sand oder feinen Kies ein.
Nach der Anwachsphase kommt sie mit kurzen Trockenperioden zurecht. Längere Hitzephasen im Kübel erfordern jedoch regelmäßiges, maßvolles Gießen, am besten morgens oder abends.
Cordyline australis bleibt mit Winterschutz länger vital
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -8 °C. Im milden Weinbauklima oder an geschützten Hauswänden kann sie ausgepflanzt überstehen, wenn Krone und Wurzelbereich geschützt werden. Bei strengem Frost, nassem Boden und kaltem Wind steigt das Risiko von Blattschäden deutlich.
Im Kübel überwintert sie am sichersten hell, kühl und frostarm bei etwa 2 bis 10 °C. Im Frühjahr werden vertrocknete Blattspitzen entfernt, im Sommer wird mäßig gegossen und sparsam gedüngt, im Herbst reduziert man Wasser und Nährstoffe. Die Pflanze gilt als robust gegenüber Krankheiten, doch Staunässe kann Wurzelschäden fördern; im Winterquartier sollte man zudem auf Schildläuse oder Spinnmilben achten.
PRO TIPP : Cordyline (Kohlpalme)
Sie ist bis etwa -8 °C winterhart. In milden, geschützten Lagen kann sie draußen bleiben. In kalten Regionen empfiehlt sich Kübelkultur mit heller, frostfreier Überwinterung.
Günstig sind April, Mai, September und Oktober. In kühleren Regionen ist das Frühjahr vorzuziehen, damit die Pflanze vor dem Winter kräftig einwurzelt.
Nach dem Pflanzen regelmäßig, aber ohne Staunässe gießen. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenheit, Kübelpflanzen brauchen bei Wärme häufiger Wasser.
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