Waldaroma für Topf und Beet
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Erdbeere ‘Mara des Bois’ bringt Waldaroma in Beet und Topf
Die Erdbeere ‘Mara des Bois’ ist eine aromatische Monatserdbeere für alle, die über viele Wochen rote Früchte ernten möchten. Sie verbindet den Duft von Walderdbeeren mit einer Kultur, die auch im Topf gut gelingt.
Warum Erdbeere ‘Mara des Bois’ besonders gut in kleine Gärten passt
Diese remontierende Sorte wächst niedrig, kompakt bis leicht ausläuferbildend und erreicht etwa 30 cm Höhe bei rund 30 bis 40 cm Breite. Ihr dreiteiliges, grünes Laub bleibt in milden Wintern teilweise erhalten, kann bei starkem Frost aber zurückziehen und im Frühjahr wieder austreiben. Unter den Erdbeerpflanzen fällt sie vor allem durch ihre lange Erntezeit und ihr feines, waldbeerartiges Aroma auf.
Die Blüten erscheinen meist von Mai bis Juli; sie werden teils rötlich beschrieben, können je nach Kulturbedingungen auch heller wirken. Die Sorte ist selbstfruchtbar, doch Bienenbesuch verbessert den Fruchtansatz. Im Bereich Obstbäume und Sträucher ergänzt sie Beete, Naschflächen und Balkone mit einer platzsparenden Erntepflanze.
Fragaria vesca mara des bois sicher pflanzen und einwurzeln lassen
Fragaria vesca mara des bois bevorzugt in Deutschland einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Der Boden sollte humos, nährstoffreich, frisch und gut drainiert sein, damit die Wurzeln nicht in Staunässe stehen. Gepflanzt wird am besten von März bis Mai oder von September bis Oktober.
Im ersten Jahr baut die Pflanze Wurzeln und Blätter auf. Ab dem zweiten Standjahr wird der Bestand meist kräftiger, sofern Wasser, Nährstoffe und Luftigkeit stimmen.
So gelingt die Pflege im deutschen Jahreslauf
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig, besonders während Blüte, Fruchtbildung und trockener Sommerwochen. Der Boden darf frisch bleiben, sollte aber nie dauerhaft nass sein. Im Frühjahr hilft eine Gabe Kompost oder Beerendünger; im Sommer entfernen Sie faule Früchte und gelbe Blätter, im Herbst überzählige Ausläufer.
Die Sorte ist bis etwa -22 °C winterhart und übersteht normalen Frost im Beet gut. In Töpfen friert der Wurzelballen schneller durch, daher sollten Gefäße geschützt an eine Hauswand gestellt und mit Vlies oder Jute umhüllt werden. Gegen Krankheiten ist sie bei luftiger Kultur zuverlässig, bei Nässe können jedoch Grauschimmel, Wurzelfäule oder Schneckenbefall auftreten.
Geeignete Plätze und passende Nachbarn für dauerhafte Ernten
Diese Erdbeere eignet sich für Beete, Hochbeete, Balkonkästen, Kübel und als niedrige Einfassung im Naschgarten. Auf einem Südbalkon braucht sie an heißen Tagen verlässliche Wassergaben; im Halbschatten reifen die Früchte etwas langsamer, bleiben aber oft gleichmäßiger saftig. Gute Nachbarn sind Schnittlauch, Salat oder niedrige Kräuter, solange sie nicht zu stark beschatten.
Die roten Früchte reifen je nach Witterung von Juni bis Oktober. Sie schmecken frisch vom Strauch, in Obstsalat, auf Kuchen oder als kleine Portion Marmelade besonders aromatisch. Nach drei Jahren lässt die Leistung häufig nach; dann lohnt es sich, junge Ableger an einen frischen Platz zu setzen und die Kultur Schritt für Schritt zu erneuern.
PRO TIPP : Erdbeere ‘Mara des Bois’
Günstige Pflanzzeiten sind März bis Mai sowie September bis Oktober. Setzen Sie die Pflanzen in humosen, frischen und gut drainierten Boden, mit 30 bis 40 cm Abstand und dem Pflanzenherz knapp über der Erde.
Die Kultur im Topf gelingt gut, wenn das Gefäß Abzugslöcher hat und mindestens 20 bis 25 cm tief ist. Verwenden Sie nährstoffreiche Erde, gießen Sie gleichmäßig und schützen Sie den Topf im Winter vor Durchfrieren.
Entfernen Sie alte, kranke Blätter und faule Früchte. Lassen Sie nur kräftige Ausläufer zur Vermehrung stehen. Im Herbst leicht mit Kompost versorgen und den Wurzelbereich vor starkem Frost mulchen.
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