Kompakte Feige für süße Ernten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Feige ‘Ronde de Bordeaux’ für süße Ernten auf Terrasse und im Garten
Diese selbstfruchtende Feige ist eine gute Wahl für sonnige, geschützte Plätze in Deutschland. Sie trägt violette, aromatisch süße Früchte und eignet sich auch für die Kultur im großen Kübel.
Feige ‘Ronde de Bordeaux’ passt gut in kleine Gärten und Kübel
Wer einen Feigenbaum für den sonnigen Sitzplatz sucht, erhält mit Ficus carica Ronde de Bordeaux ein ertragreiches Feigengehölz mit ausladendem Wuchs. Im Garten kann die Pflanze nach einigen Jahren etwa 3 m hoch und ähnlich breit werden, im Kübel bleibt sie meist kompakter.
Das Laub ist sommergrün, groß, gelappt und leicht rau. Es spendet im Sommer Struktur, fällt im Herbst ab und zeigt im Frühjahr zuverlässig den neuen Austrieb. Die Blüten sind unauffällig, der Fruchtansatz erfolgt bei dieser Sorte selbstfruchtend, sodass keine zweite Pflanze nötig ist.
Der richtige Standort für verlässlichen Fruchtansatz
Ein warmer Platz in voller Sonne fördert Reife und Geschmack. Ideal ist ein durchlässiger, tiefgründiger Gartenboden, gern leicht kalkhaltig oder sandig verbessert. In der Kategorie Obstbäume und Sträucher ist diese Sorte besonders interessant, wenn wenig Raum vorhanden ist und trotzdem essbare Früchte gewünscht sind.
Geeignete Verwendungen sind Einzelstellung, sonniges Beet, geschützter Innenhof oder ein großer Topf auf Terrasse und Balkon. Gute Partner sind Lavendel, Rosmarin oder niedrig wachsende Stauden, die trockene, warme Lagen schätzen und den Wurzelbereich nicht bedrängen.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird am besten im März oder April, in milden Regionen auch von September bis November. Bei Kübelkultur ist eine Drainageschicht wichtig, damit keine Staunässe entsteht. Junge Pflanzen entwickeln sich in den ersten 1 bis 3 Jahren sichtbar, wenn sie gleichmäßig, aber nicht zu nass versorgt werden.
Pflege im Jahreslauf und Ernte der violetten Feigen
Die Sorte ist bis etwa -11 °C winterhart. In vielen deutschen Weinbau- und Stadtlagen kommt sie gut zurecht, doch Spätfrost kann junge Triebe schädigen. Im Kübel friert der Wurzelballen schneller durch, deshalb sind Vlies, eine geschützte Hauswand und ein isolierter Topf im Winter sinnvoll.
Nach dem Einwurzeln verträgt die Feige kurze Trockenphasen, im Topf braucht sie im Sommer dennoch regelmäßige Wassergaben. Schneiden Sie im späten Winter nur erfrorene, sich kreuzende oder zu dichte Triebe heraus. Zu starker Schnitt kann den Ertrag mindern.
Die Krankheitsanfälligkeit ist gering, solange Standort und Wasserhaushalt stimmen. Achten Sie auf Staunässe, kalte Nordostlagen und zu kleine Gefäße. Reife Früchte lassen sich meist von Juli bis September ernten, in kühleren Lagen eher ab August. Sie schmecken frisch, zu Käse, im Kuchen oder als Konfitüre; für Feigen ernten und lagern gilt, dass vollreife Früchte nur kurz haltbar sind.
PRO TIPP : Feige ‘Ronde de Bordeaux’
Günstig sind März und April, wenn der Boden nicht mehr gefroren ist. In milden Regionen ist auch eine Pflanzung von September bis November möglich. Junge Pflanzen im ersten Winter schützen.
Ein großer Kübel mit Abzugslöchern ist gut geeignet. Verwenden Sie durchlässige Erde, gießen Sie im Sommer regelmäßig und schützen Sie den Topf im Winter, da der Wurzelballen schneller durchfriert.
Diese Sorte ist selbstfruchtend. Eine einzelne Pflanze kann daher Früchte ansetzen, wenn Standort, Wärme und Wasserversorgung stimmen. Ein sonniger Platz verbessert die Ausreife deutlich.
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