Süße Feigen auch im Kübel
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Feigenbaum Ficus carica 'Perretta' - grün-braun - Winterhart für eigene Feigen im Garten
Diese winterharte Feige verbindet mediterranen Genuss mit einer Kultur, die auch in vielen Regionen Deutschlands gelingt. Sie eignet sich für geschützte Gartenplätze ebenso wie für große Kübel auf Terrasse oder Balkon.
Was Ficus carica Gustissimo Perretta auszeichnet
Die Sorte wächst aufrecht bis locker ausladend und bildet mit den Jahren einen gut verzweigten, eher kompakten Strauch. Im Garten sind etwa 2 bis 3 m Höhe und 1,5 bis 2,5 m Breite realistisch, im Kübel bleibt sie meist kleiner.
Als Feigenbaum trägt sie große, handförmige Blätter mit kräftig grüner Wirkung. In milden Lagen kann das Laub lange haften, in typischen deutschen Wintern wird es jedoch oft abgeworfen und im Frühjahr neu gebildet. Die unscheinbaren Blüten sitzen im Inneren der späteren grün-braunen Früchte.
Die reifen Feigen lassen sich von Juli bis September ernten, je nach Wärme und Standort. Ihr Fruchtfleisch schmeckt mild süß und eignet sich frisch vom Strauch, zu Käse, im Obstsalat oder kurz eingekocht als Kompott.
Der passende Platz entscheidet über die Ernte
Wählen Sie einen warmen, windgeschützten Standort, ideal an einer Süd- oder Westwand. Halbschatten wird vertragen, für eine gute Fruchtreife ist in Deutschland jedoch möglichst viel Wärme wichtig. Der Boden sollte neutral, humos und sehr gut drainiert sein.
Unter Obstbäume und Sträucher passt diese Feige besonders gut in kleine Naschgärten, an Terrassenränder oder als Solitär in einem sonnigen Hof.
Pflege im Jahreslauf für eine stabile Pflanze
Gießen Sie nach der Pflanzung regelmäßig, aber ohne den Boden zu vernässen. Eingewachsene Pflanzen überstehen kurze Trockenphasen, benötigen bei anhaltender Hitze und besonders im Kübel jedoch weiterhin Wasser. Eine Mulchschicht hält die Erde gleichmäßiger feucht.
Im Frühjahr entfernen Sie erfrorene oder nach innen wachsende Triebe. Ein starker Rückschnitt ist selten nötig, da Früchte an jungen und gut belichteten Trieben ansetzen. Eine Gabe reifer Kompost im April unterstützt den moderaten Wuchs.
Die Sorte gilt als robust und wenig anfällig für Krankheiten, wenn Luft und Wasser gut zirkulieren. Achten Sie auf gelbe Blätter durch Staunässe und auf trockene Wurzelballen im Kübel, denn beides schwächt die Pflanze sichtbar.
So entwickelt sich die grün-braune Perretta über die Jahre
In den ersten ein bis zwei Jahren steht die Wurzelbildung im Vordergrund. Ab dem zweiten oder dritten Standjahr steigt die Erntemenge meist deutlich, sofern der Standort warm bleibt und späte Fröste die jungen Triebe nicht schädigen.
Die Winterhärte wird häufig bis etwa -15 °C angegeben, an geschützten Plätzen auch zuverlässig. Junge Pflanzen und Kübel brauchen dennoch Vlies, Reisig oder einen hellen, kühlen Überwinterungsplatz. Frieren Triebspitzen zurück, treibt die Feige in der Regel aus der Basis wieder aus.
Als Begleiter eignen sich Lavendel, Thymian, niedrige Stauden oder wärmeliebende Kräuter, die trockene, durchlässige Erde schätzen. So entsteht ein pflegeleichter Pflanzbereich, der saisonale Ernte und ruhige Gartenstruktur verbindet.
PRO TIPP : Feigenbaum Ficus carica 'Perretta' - grün-braun - Winterhart
Geeignet sind März bis Juni sowie September. In kühlen Regionen ist das Frühjahr sicherer, weil die Wurzeln vor dem ersten Winter mehr Zeit zum Einwachsen haben.
Im Kübel gelingt die Kultur gut, wenn das Gefäß groß ist und Abzugslöcher hat. Im Winter den Topf einpacken und an eine geschützte Hauswand stellen, da Wurzeln im Kübel schneller durchfrieren.
Nach dem Pflanzen regelmäßig gießen. Eingewachsene Exemplare vertragen kurze Trockenheit, brauchen bei Hitze und im Kübel aber weiterhin Wasser. Staunässe unbedingt vermeiden.
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