Rotes Laub für kühle Schatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Fransenblume ‘Rubra’ bringt rotes Laub in den Schatten
Die Fransenblume ‘Rubra’ ist eine zuverlässige Blattschmuckpflanze für halbschattige bis schattige Gartenbereiche. Ihr rotes, ganzjähriges Laub gibt ruhigen Pflanzungen Struktur und begleitet den Garten über viele Monate.
Tellima grandiflora Rubra setzt ruhige Akzente unter Gehölzen
Tellima grandiflora Rubra wächst horstig, kompakt und leicht aufrecht. Zur Blütezeit stehen feine Stiele über dem Laub, während die Pflanze etwa 40 cm hoch wird und vorsichtig geschätzt 30 bis 40 cm in die Breite geht. So bleibt sie gut kontrollierbar, auch im Vordergrund eines Beetes.
Das immergrüne bis wintergrüne Laub zeigt rötliche Töne und wirkt besonders in kühleren Lagen des Gartens beständig. Von Mai bis Oktober erscheinen helle, weiße Blüten, die dezent über den Blättern stehen und Insekten Nahrung bieten. Die Fransenblume unterscheidet sich durch ihre lange Präsenz im Schatten, wo viele Sommerblüher deutlich schwächer wachsen.
Wo gelingt eine Pflanzung mit sicherem Anwachsen
Am besten steht die Pflanze im Halbschatten oder Schatten, etwa am Gehölzrand, vor einer Hecke, in einem schattigen Beet oder in einem größeren Kübel auf Balkon und Terrasse. Der Boden sollte frisch bis feucht, humos und durchlässig sein. Staunässe ist zu vermeiden, denn dauerhaft nasse Erde schwächt die Wurzeln.
Die Kategorie Immergrüne Stauden beschreibt ihren Nutzen für Flächen, die auch außerhalb der Hauptblüte geordnet wirken sollen. In der Gruppe Stauden lässt sie sich gut mit Farnen, Purpurglöckchen, Elfenblumen oder schattenverträglichen Gräsern kombinieren. Als niedriger Bodendecker für Schattenplätze kann sie nach zwei bis drei Jahren kleine Flächen ruhig schließen.
Fransenblume ‘Rubra’ richtig pflanzen und gut einwurzeln lassen
Gepflanzt wird bevorzugt von März bis Mai oder von September bis Oktober. In Regionen mit strengen Wintern ist die Frühjahrspflanzung besonders sicher, weil die Wurzeln bis zum ersten Frost Zeit haben, den Boden zu erschließen.
Im ersten Standjahr wächst die Fransenblume eher behutsam. Danach wird der Horst dichter, und die Blattwirkung nimmt sichtbar zu. Eine dünne Mulchschicht aus Laubkompost hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Ein einfacher Jahresrhythmus hält die Pflanze vital
Die Fransenblume ist bis etwa -25 °C winterhart und kommt mit dem deutschen Klima gut zurecht. Bei Kahlfrost können einzelne Blätter leiden, besonders in windoffenen Lagen. Eine lockere Laubdecke schützt dann vor Austrocknung; die Pflanze treibt im Frühjahr in der Regel zuverlässig nach.
Im Frühjahr entfernen Sie braune oder geschädigte Blätter und geben bei Bedarf etwas Kompost. Während längerer Trockenperioden im Sommer wird mäßig, aber durchdringend gegossen, denn die Trockenheitsverträglichkeit ist begrenzt. Krankheiten treten meist selten auf, solange der Standort luftig und der Boden nicht vernässt ist. Achten Sie bei jungen Pflanzen gelegentlich auf Schneckenfraß.
PRO TIPP : Fransenblume ‘Rubra’
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. In kälteren Regionen Deutschlands ist die Frühjahrspflanzung besonders sicher, weil die Pflanze vor dem Winter gut einwurzeln kann.
Der Boden sollte gleichmäßig frisch bleiben. Gießen Sie nach dem Pflanzen regelmäßig und später vor allem bei längerer Trockenheit. Kurze trockene Phasen werden im Schatten besser vertragen als volle Sonne.
Das Laub ist ganzjährig vorhanden, kann bei Kahlfrost oder kaltem Wind aber teilweise braun werden. Entfernen Sie geschädigte Blätter im Frühjahr; der neue Austrieb sorgt wieder für einen dichten Horst.
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