Süße Kerne für Terrasse
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Granatapfel ‘Dente di Leone’ für süße Früchte im geschützten Garten
Der Granatapfel ‘Dente di Leone’ bringt mediterranes Flair in den Garten und auf die Terrasse. Seine roten Früchte liefern süße, saftige Kerne für Saft, Salate, Desserts oder herzhafte Gerichte.
Warum der Granatapfel ‘Dente di Leone’ eine gute Wahl ist
Diese selbstfruchtbare Sorte eignet sich für Gärtner, die eine originelle Fruchtpflanze mit überschaubarem Pflegebedarf suchen. Als Granatapfelbaum wächst sie aufrecht, gut verzweigt und kann im Freiland bei günstigen Bedingungen etwa 5 m hoch werden. Die Breite liegt meist darunter und lässt sich im Kübel durch Schnitt begrenzen.
Das Laub ist sommergrün, schmal und glänzend. Von Mai bis September erscheinen eher unaufdringliche grünliche Blüten, die von Insekten besucht werden. Danach entwickeln sich rote Früchte, die in warmen Sommern und milden Lagen ab September bis in den Spätherbst ausreifen können.
Der richtige Standort für sichere Entwicklung
Wählen Sie in Deutschland einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz, zum Beispiel vor einer Südwand oder auf einer geschützten Terrasse. Innerhalb der Obstbäume und Sträucher gehört diese mediterrane Art zu den Pflanzen, die Wärme für Blüte, Fruchtansatz und Ausreife besonders gut nutzen.
Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und sehr gut drainiert sein. Staunässe schwächt die Wurzeln und erhöht das Risiko von Schäden im Winter. In kühlen Regionen ist die Kultur im großen Kübel oft die sicherere Lösung, da die Pflanze bei starkem Frost geschützt aufgestellt werden kann.
So gelingt die Pflanzung im Kübel oder Beet
Willemse empfiehlt die Pflanzung im Frühjahr nach den Spätfrösten, damit die Wurzeln bis zum Winter gut einwachsen. Eine Herbstpflanzung ist nur in sehr milden Gegenden ratsam. Im ersten Jahr zählt vor allem ein gleichmäßiger Wasserhaushalt ohne nasse Erde.
Pflege und Ernte von Punica granatum dente di leone im Jahreslauf
Der Granatapfel ist nach dem Anwachsen relativ trockenheitsverträglich, braucht für Fruchtansatz und Ausreife aber regelmäßige Wassergaben bei Hitze. Im Kübel trocknet das Substrat schneller aus. Gießen Sie dann moderat, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist.
Im Frühjahr entfernen Sie erfrorene, schwache oder nach innen wachsende Triebe. Ein leichter Formschnitt reicht meist aus. Die Pflanze gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten, bleibt aber empfindlich bei Staunässe, Lichtmangel und starkem Dauerfrost.
Ausgepflanzte ältere Pflanzen vertragen kurzzeitig etwa −10 °C, junge Exemplare und Kübelpflanzen sollten bei Frost geschützt werden. Nach einem Frostschaden treibt der Granatapfel bei gesunden Wurzeln oft wieder aus, die Fruchtbildung kann sich dann jedoch um eine Saison verzögern.
PRO TIPP : Granatapfel ‘Dente di Leone’
Das Frühjahr nach den Spätfrösten ist am sichersten. So kann die Pflanze bis zum Winter einwurzeln. In sehr milden Regionen ist auch eine Herbstpflanzung möglich, wenn der Boden durchlässig bleibt.
Die Kübelkultur ist gut geeignet. Verwenden Sie ein großes Gefäß mit Abzugslöchern, eine drainierende Erde und einen vollsonnigen Platz. Im Winter sollte der Kübel geschützt oder frostarm aufgestellt werden.
Gießen Sie im Sommer moderat, aber regelmäßig, besonders im Kübel. Schneiden Sie im Frühjahr nur schwache oder erfrorene Triebe heraus. Für reife Früchte braucht die Pflanze viel Sonne, Wärme und einen langen Herbst.
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