Essbarer Granatapfel im Topf
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Zwerg-Granatapfel für essbare Akzente im Topf
Der Zwerg-Granatapfel ist ein kompakter Granatapfel für sonnige Plätze, Kübel und geschützte Beete. Mit roten bis orangefarbenen Blüten, dekorativen roten Früchten und langsamem Wuchs begleitet er den Garten viele Jahre.
Punica granatum Nana wächst kompakt und überschaubar
Punica granatum Nana bildet einen aufrechten, später leicht buschigen Strauch. In Deutschland erreicht er meist etwa 80 bis 100 cm Höhe und 60 bis 80 cm Breite. Sein schmales, glänzendes Laub ist sommergrün und fällt in der kühlen Jahreszeit meist ab.
Wer einen Granatapfelbaum in kleiner Form sucht, erhält hier eine gut kontrollierbare Sorte für Terrasse, Balkon oder Vorgarten. Die Blüte erscheint je nach Witterung von Mai bis Juli. Die kleinen roten Früchte sind essbar und schmecken herb-säuerlich, besonders passend zum Garnieren, für Salate oder kleine Desserts.
So gelingt dem Zwerg-Granatapfel die Pflanzung
Pflanzen Sie ihn von März bis Juni oder im September und Oktober, wenn der Boden offen und nicht vernässt ist. Der Standort sollte sehr sonnig, warm und windgeschützt sein. In der Auswahl Obstbäume und Sträucher eignet er sich besonders für Gärtner, die dekorative Granatäpfel selbst anbauen möchten, ohne viel Platz einzuplanen.
Ein geschützter Platz fördert Blüten und Früchte
Der kleine Granatapfel liebt Wärme. An einer Südwand, auf einer sonnigen Terrasse oder in einem großen Kübel entwickelt er sich am zuverlässigsten. Er ist selbstfruchtbar, doch Insektenbesuch verbessert den Fruchtansatz. Die Blüten sind zudem für bestäubende Insekten interessant.
Ausgepflanzt verträgt eine gut eingewurzelte Pflanze kurzzeitig Frost bis etwa -11 °C. In vielen Regionen Deutschlands bleibt die Kübelkultur sicherer, weil der Wurzelballen im Topf schneller durchfriert. Bei strengem Dauerfrost empfiehlt Willemse ein helles, kühles Winterquartier zwischen etwa 0 und 5 °C.
Pflege im Jahreslauf für dauerhafte Freude
Gießen Sie im Frühjahr und Sommer mäßig, aber regelmäßig. Kurze Trockenphasen werden nach dem Einwurzeln toleriert, im Topf sollte der Ballen jedoch nicht völlig austrocknen. Staunässe ist der wichtigste Punkt zur Vorsicht, denn sie schwächt die Wurzeln und mindert Blüte sowie Fruchtansatz.
Im Frühjahr können Sie abgestorbene oder nach innen wachsende Triebe entfernen. Ein leichter Formschnitt nach dem Winter reicht meist aus, da die Sorte langsam wächst. Während der Wachstumszeit genügt eine sparsame Gabe organischer Dünger. Die Pflanze gilt als robust gegenüber Krankheiten, im Winterquartier sollten Sie jedoch gelegentlich auf Schildläuse oder Spinnmilben achten.
PRO TIPP : Zwerg-Granatapfel
In milden Lagen kann er ausgepflanzt mit Winterschutz kurzzeitig Frost bis etwa -11 °C vertragen. Im Kübel ist ein helles, kühles Winterquartier sicherer, weil der Wurzelballen schneller durchfriert.
Nach der Blüte von Mai bis Juli können sich bei viel Sonne und Wärme kleine rote Früchte bilden. Der Ansatz ist im Kübel möglich, fällt in kühlen Sommern aber oft geringer aus.
Gießen Sie mäßig, sobald die obere Erdschicht trocken ist. Im Sommer braucht ein Topf häufiger Wasser, Staunässe muss aber vermieden werden. Im Winterquartier nur sparsam feucht halten.
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