Große Blätter starker Schatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Großblättrige Linde für kühlen Schatten und lebendige Gärten
Dieses langlebige Gehölz ist eine verlässliche Wahl für große Gärten, Höfe und parkähnliche Flächen. Bei Willemse empfehlen wir es, wenn ein kräftiger Schattenspender mit ökologischem Nutzen gesucht wird.
Tilia platyphyllos für großzügige Gärten
Die Tilia platyphyllos wächst rasch und bildet einen aufrechten, breit kegelförmigen Wuchs. In der Kategorie Bäume zählt sie zu den stattlichen Gehölzen, die im Alter etwa 25 bis 30 m Höhe und je nach Standort rund 12 bis 18 m Breite erreichen können.
Als Linde mit großen, herzförmigen Blättern bietet sie im Sommer dichten Schatten. Das Laub ist sommergrün und fällt im Herbst ab. Von Juni bis Juli erscheinen cremefarbene, duftende Blüten, die viele Bienen und andere Bestäuber anziehen.
Der richtige Standort entscheidet über den guten Start
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit tiefgründigem, frischem Gartenboden. Lehmige und auch schwerere Böden werden gut vertragen, sofern keine dauerhafte Staunässe entsteht. Planen Sie mindestens 4,50 m Abstand zu anderen großen Gehölzen und deutlich mehr Abstand zu Gebäuden ein.
In den ersten zwei Standjahren braucht das Gehölz bei Trockenheit regelmäßige Wassergaben. Später kommt es dank tiefer Wurzeln besser mit trockenen Phasen zurecht, lange Sommerdürre auf flachem Boden bleibt jedoch ein Stressfaktor.
Pflege im Jahreslauf bleibt überschaubar
Die Großblättrige Linde ist bis etwa -28 °C winterhart und kommt auch mit dem Klima vieler deutscher Mittelgebirgsregionen gut zurecht. Spätfröste können junge Austriebe leicht zeichnen, gefährden einen gut eingewurzelten Baum aber in der Regel nicht dauerhaft.
Schneiden Sie nur bei Bedarf, am besten im späten Winter an frostfreien Tagen. Entfernen Sie abgestorbene, sich kreuzende oder zu tief hängende Äste sauber am Ansatz. Starke Formschnitte sind bei einem frei stehenden Exemplar meist nicht nötig.
Die Art gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Blattläuse im Sommer, da Honigtau auf darunter stehenden Flächen kleben kann. Eine gute Wasserversorgung in Hitzeperioden stärkt die natürliche Widerstandskraft.
So entwickelt sich das Gehölz über die Jahre
Im ersten Jahr steht das Anwurzeln im Vordergrund. Ab dem zweiten bis dritten Jahr legt der Baum sichtbar an Höhe und Kronenvolumen zu. Am besten wirkt er als Solitär auf einer großen Rasenfläche, am Rand eines Hofes oder in einem weitläufigen Bienengarten.
Für Kübel, kleine Vorgärten oder schmale Hecken ist dieses Gehölz nicht geeignet. Unter der späteren Krone passen robuste, schattenverträgliche Begleiter wie Storchschnabel, Waldsteinie oder Frühlingsblüher, solange sie nicht direkt an den Stamm gesetzt werden.
Ungespritzte Blüten können im Frühsommer vorsichtig geerntet und getrocknet werden. Sie ergeben einen mild duftenden Tee mit sanft honigartiger Note und erinnern daran, wie sich Gartenfreude Saison für Saison entwickelt.
PRO TIPP : Großblättrige Linde
Geeignet sind frostfreie Tage im Februar, März sowie von Oktober bis Dezember. Herbstpflanzungen sind oft vorteilhaft, weil der Boden noch warm ist und sich vor dem Frühjahr neue Feinwurzeln bilden.
Planen Sie langfristig großzügig. Der Baum kann etwa 25 bis 30 m hoch und 12 bis 18 m breit werden. Er eignet sich vor allem als Solitär in großen Gärten, nicht für kleine Vorgärten oder Kübel.
Ein jährlicher Formschnitt ist nicht nötig. Entfernen Sie im späten Winter nur abgestorbene, beschädigte oder ungünstig wachsende Äste. Junge Bäume profitieren von einem klaren Leittrieb.
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