Späte Duftblüte für Bienen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Henry-Linde als spätblühender Duftbaum für große Gärten
Die Henry-Linde, botanisch Tilia henryana, blüht erst im August und September und verlängert damit die Nahrungszeit für Bienen. Sie eignet sich für Gärtner, die einen langlebigen Solitär mit ruhiger Wirkung und klaren Pflegeansprüchen suchen.
Warum die Tilia henryana den Garten später im Jahr bereichert
Als Linde mit später, hellgelber und duftender Blüte unterscheidet sie sich von vielen heimischen Gehölzen, die früher im Sommer blühen. In der Kategorie Bäume fällt sie besonders durch ihre bienenfreundliche Spätsommerblüte und ihr dekoratives, sommergrünes Laub auf.
Der Wuchs ist zunächst aufrecht, später breitkronig und ausgewogen. Unter guten Bedingungen erreicht sie etwa 15 m Höhe und ungefähr 8 bis 10 m Breite. Die Blätter sind herzförmig, leicht gezähnt und im Austrieb oft frischgrün, bevor sie im Herbst abfallen.
Der passende Standort entscheidet über die Entwicklung
Wählen Sie einen sonnigen, freien Platz in einem großen Garten oder Parkbereich. Der Boden sollte nährstoffreich, neutral bis leicht humos, feucht und dennoch gut drainiert sein. Staunässe schwächt die Wurzeln, während sehr trockene Sandböden den Start verlangsamen.
Als Solitär kommt die Krone am besten zur Geltung. Planen Sie ausreichend Abstand zu Gebäuden, Wegen und Leitungen ein, damit sich der Baum über viele Jahre natürlich entwickeln kann.
Pflege der Henry-Linde im Jahreslauf
In den ersten zwei bis drei Jahren ist regelmäßiges Wässern entscheidend, besonders von Mai bis August und bei trockenen Ostwindlagen. Eine Mulchschicht aus Laubkompost hält den Boden feucht, sollte aber nicht direkt am Stamm anliegen.
Der Schnittbedarf bleibt gering. Entfernen Sie im Spätwinter abgestorbene, sich kreuzende oder zu tief sitzende Triebe. Die Art gilt allgemein als robust gegenüber vielen Krankheiten; bei Trockenstress können jedoch Blattläuse oder Spinnmilben auftreten. Ein luftiger Standort und gleichmäßige Bodenfeuchte beugen Problemen vor.
So bleibt der Baum zuverlässig durch Frost und Sommer
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -16 °C. In milden bis gemäßigten Regionen Deutschlands wächst sie gut, in kälteren Höhenlagen empfiehlt sich ein geschützter Standort und eine Frühjahrspflanzung. Junge Stämme profitieren im ersten Winter von einem Weißanstrich oder Juteschutz gegen Frostrisse.
Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenphasen besser, ersetzt aber keinen Bewässerungsplan bei langen Hitzeperioden. Kombinieren Sie sie mit robusten Sträuchern oder schattenverträglichen Stauden im späteren Kronenbereich, damit der Garten Saison für Saison stabiler und pflegeleichter wird.
PRO TIPP : Henry-Linde
Geeignet sind März sowie November bis Dezember, solange der Boden frostfrei ist. In rauen Regionen ist die Frühjahrspflanzung sicherer, weil der Baum vor dem ersten Winter besser einwurzeln kann.
Planen Sie langfristig etwa 15 m Höhe und 8 bis 10 m Breite ein. Sie eignet sich daher vor allem als Solitär auf großen Grundstücken, in weiten Vorgärten oder parkähnlichen Gartenbereichen.
Sie ist bis etwa -16 °C winterhart. Junge Pflanzen sollten in kalten Lagen geschützt stehen. Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenheit, braucht bei langer Sommerhitze aber zusätzlich Wasser.
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