Duftende Blüten für Bienen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Großblütige Bergminze für duftende Beete mit langem Blütenflor
Diese mehrjährige Pflanze verbindet aromatisches Laub, eine lange Blütezeit und einen ruhig buschigen Wuchs. Sie eignet sich für sonnige Gärten, in denen Bienen und Schmetterlinge vom Frühsommer bis in den Herbst Nahrung finden.
Warum die Großblütige Bergminze Bienen lange begleitet
Calamintha grandiflora wächst aufrecht bis locker horstig und erreicht etwa 50 cm Höhe sowie vorsichtig geschätzt 35 bis 45 cm Breite. Die kleinen, rosa bis weißen Blüten erscheinen je nach Witterung von Mai bis in den November und wirken besonders natürlich in gemischten Pflanzungen. Das sommergrüne Laub ist fein, aromatisch und verströmt bei Berührung einen angenehmen minzartigen Duft.
Als Bergminze passt sie gut zu anderen Stauden in sonnigen Beeten, an Wegrändern und in naturnahen Pflanzungen. Ihr Unterschied liegt in der langen Blühdauer, dem Duft und der guten Anziehungskraft auf Bestäuber, ohne dabei viel Platz zu beanspruchen.
Der passende Standort für eine sichere Entwicklung
Wählen Sie in Deutschland einen warmen, sonnigen Platz mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies gelockert werden, denn Staunässe ist der wichtigste Punkt der Wachsamkeit. In gut drainierter Erde ist die Pflanze bis etwa minus 16 Grad Celsius winterhart.
Bei Frost zieht der oberirdische Teil meist zurück und treibt im Frühjahr wieder aus. In sehr kalten Lagen oder bei nasser Winterwitterung hilft eine leichte Abdeckung aus Reisig, besonders im ersten Standjahr. Trockenheit verträgt sie nach dem Einwurzeln recht gut, im Topf und bei längeren Hitzephasen braucht sie jedoch regelmäßige Wassergaben.
So gelingt die Pflege vom Frühjahr bis zum Herbst
Die beste Pflanzzeit liegt im März, April, Mai sowie im September und Oktober. Setzen Sie die Jungpflanze so tief, wie sie im Topf stand, drücken Sie die Erde gut an und gießen Sie durchdringend. Ein mäßig nährstoffreicher Boden reicht aus; zu viel Dünger fördert weiche Triebe.
Im Spätwinter schneiden Sie die trockenen Stängel bodennah ab, sobald keine starken Fröste mehr erwartet werden. Die Pflanze gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten; problematisch werden vor allem dauerhaft nasse Böden und mangelnde Luftbewegung.
Calamintha grandiflora im Beet und im Topf kombinieren
Im Beet passt sie zu Salbei, Katzenminze, Lavendel, Schafgarbe, Ziergräsern und niedrigeren Rosen. Sie eignet sich für sonnige Rabatten, Steingärten, Kräuterecken, größere Gefäße und als lockere Einfassung entlang von Wegen. Im Kübel sollte eine Drainageschicht vorhanden sein, damit Regenwasser rasch ablaufen kann.
Die jungen Blätter können, sofern unbehandelt, frisch oder getrocknet sparsam für Tee und zum Würzen verwendet werden; der Geschmack ist mild minzig bis würzig. Im ersten Jahr steht das Einwurzeln im Vordergrund, im zweiten Jahr wird der Horst dichter, und ab dem dritten Jahr lässt sich die Pflanze durch Teilung verjüngen oder vermehren.
PRO TIPP : Großblütige Bergminze
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in lockere, drainierte Erde und gießen Sie nach dem Setzen gründlich an. Im ersten Sommer hilft gleichmäßige Feuchte beim sicheren Einwurzeln.
Die Pflanze ist bis etwa -16 °C winterhart. In nassen Wintern ist Drainage wichtiger als Kälteschutz. In rauen Lagen schützt eine dünne Reisigabdeckung im ersten Jahr den Wurzelbereich.
Schneiden Sie Verblühtes im Sommer leicht zurück und entfernen Sie trockene Stängel im Spätwinter bodennah. Ältere Horste lassen sich im Frühjahr teilen, wenn der Austrieb beginnt.
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