Duftkraut für sonnige Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Bergminze für sonnige Beete und duftende Kräuterecken
Diese aromatische, mehrjährige Pflanze bringt feinen Duft, zarte Blüten und viel Nutzen in den Garten. Sie passt zu naturnahen Pflanzungen ebenso wie zu Kräuterecken am Sitzplatz.
Calamintha nepeta subsp. nepeta sicher auswählen
Die Art wächst buschig und aufrecht, bleibt dabei locker und natürlich. Sie erreicht etwa 50 cm Höhe und meist 35 bis 45 cm Breite, je nach Boden und Wasserversorgung. Ihr feines Laub ist aromatisch, in Deutschland meist sommergrün und kann in milden Wintern teilweise länger haften.
Von Juni bis September erscheinen zahlreiche kleine weiße bis hellviolette Blüten. Sie werden gern von Bienen und anderen Bestäubern besucht. Als Bergminze ist sie besonders interessant, wenn Sie Duft, Insektennutzen und eine essbare Kräuterpflanze mit geringem Pflegebedarf verbinden möchten.
Wo sie sich im Garten zuverlässig entwickelt
Wählen Sie einen sonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher trockenem bis mäßig frischem Boden. Sandige oder kalkhaltige Erde ist gut geeignet; schwere, nasse Böden sollten vor dem Pflanzen mit Splitt oder grobem Sand verbessert werden.
Die Pflanze eignet sich für Beetränder, Kräutergarten, Steingarten, sonnige Kübel und als Begleiter zu trockenheitsverträglichen Stauden. Auf Balkon und Terrasse gedeiht sie im Topf, wenn überschüssiges Wasser sicher ablaufen kann. Ihr Duft kann Mücken und einige Insekten am Sitzplatz weniger anziehend wirken lassen, ersetzt aber keinen zuverlässigen Schutz.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Die beste Pflanzzeit liegt im März bis Mai oder im September und Oktober. In rauen Lagen Deutschlands ist eine Frühjahrspflanzung besonders sicher, weil die Wurzeln bis zum Winter gut einwachsen.
Im ersten Jahr wächst die Pflanze maßvoll und bildet ihr Wurzelsystem. Ab dem zweiten Jahr wirkt sie dichter, blüht reicher und kommt mit kurzen Trockenphasen besser zurecht. Für Tee können junge Blätter und Triebspitzen geerntet und frisch oder getrocknet verwendet werden; das Aroma ist minzig-würzig und passt auch sparsam zu mediterranen Gerichten.
Calamintha im Jahreslauf pflegen und erhalten
Die Art ist bis etwa -14 °C winterhart. Bei strengem Kahlfrost können oberirdische Triebe zurückfrieren, der Wurzelstock treibt im Frühjahr jedoch meist wieder aus. In sehr kalten Regionen hilft eine dünne Laub- oder Reisigschicht, besonders bei jungen Pflanzen und Kübelkultur.
Schneiden Sie im zeitigen Frühjahr alte Stängel handbreit über dem Boden zurück. Während der Blüte können Sie Verblühtes leicht einkürzen, wenn ein kompakter Aufbau gewünscht ist. Gedüngt wird nur sparsam, etwa mit wenig reifem Kompost im Frühjahr; zu viel Stickstoff macht die Triebe weich.
Krankheiten treten selten auf, wenn der Standort hell, luftig und nicht staunass ist. Teilen Sie ältere Horste alle drei bis vier Jahre im Frühjahr oder Frühherbst, sobald sie in der Mitte nachlassen. So bleibt die Pflanze vital und begleitet Ihren Gartenerfolg mit Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Bergminze
Schneiden Sie die alten Stängel im zeitigen Frühjahr, etwa im März, handbreit über dem Boden zurück. Ein leichter Rückschnitt nach der Hauptblüte hält den Wuchs kompakter.
Die Blütezeit reicht meist von Juni bis September. An sonnigen, warmen Standorten mit durchlässigem Boden erscheinen viele kleine weiße bis hellviolette Blüten.
Teilen Sie ältere Pflanzen alle drei bis vier Jahre im Frühjahr oder Frühherbst, wenn der Horst von innen nachlässt. Die Teilstücke sofort wieder einpflanzen und gut angießen.
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