Leichtes Gras für trockene Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Federgras für leichte Bewegung in sonnigen Pflanzungen
Federgras ist ein fein wirkendes Ziergras für warme, durchlässige Standorte. Es bringt Höhe, Rhythmus und eine natürliche Leichtigkeit in den Garten, ohne die Pflanzung zu beschweren.
Federgras bringt Struktur in sonnige Beete
Die Art Stipa capillata gehört zu den Gräser und bildet aufrechte, lockere Horste. Zur Reife erreicht sie meist etwa 80 bis 100 cm Höhe und rund 40 bis 60 cm Breite. Ihr schmales Laub ist sommergrün bis in milden Lagen teils wintergrün, trocknet im Winter jedoch oft strohgelb zurück.
Von Juni bis September erscheinen feine, grünliche Blütenstände, die später hell ausreifen und sich im Wind bewegen. Sie eignen sich auch für schlichte Trockensträuße. In der Pflanzung wirkt das Gras besonders gut, wenn es in kleinen Gruppen gesetzt wird oder Stauden weich verbindet.
Wo der Standort im Garten gelingt
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit magerem, drainierendem Boden. Sandige, kalkhaltige oder steinige Erde passt sehr gut. In schweren Lehmböden sollte die Pflanzstelle mit Kies oder grobem Sand verbessert werden, denn winterliche Nässe ist der wichtigste Punkt der Wachsamkeit.
Federgras eignet sich für Beete, Kiesgärten, trockene Böschungen, große Töpfe, niedrige lockere Abgrenzungen und als Solitär in klaren Pflanzbildern. Federgras als Windschutz nutzen Sie eher als sanften Filter auf Terrasse oder Grundstücksrand, nicht als dichte Hecke. In Küstenlagen ist ein geschützter, gut drainierter Platz sinnvoll.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird bevorzugt im Frühjahr oder im frühen Herbst, solange der Boden noch warm ist. Nach dem Setzen wächst das Gras im ersten Jahr eher maßvoll ein, im zweiten Jahr wird der Horst dichter, ab dem dritten Standjahr zeigt es seine volle Wirkung.
Pflege im Jahreslauf und gute Partner
Federgras ist winterhart bis etwa -22 °C, sofern die Wurzeln nicht dauerhaft nass stehen. Bei starkem Frost können Halme und Blattspitzen zurücktrocknen; der Horst treibt im Frühjahr wieder aus. Schneiden Sie die trockenen Halme erst im März handhoch zurück, damit die Pflanze über Winter geschützt bleibt.
Nach dem Anwachsen ist der Wasserbedarf gering, bei langen Hitzeperioden im Topf sollte jedoch sparsam gegossen werden. Krankheiten treten selten auf; Staunässe und zu nährstoffreiche Erde schwächen die Pflanze eher. Gute Partner sind Lavendel, Salbei, Katzenminze, Fetthenne und andere trockenheitsverträgliche Stauden, die den Garten saisonal zuverlässig begleiten.
PRO TIPP : Federgras
Der Austrieb beginnt in Deutschland meist ab April, sobald der Boden wärmer wird. Die stärkste Entwicklung liegt im späten Frühjahr und Sommer. Die Blütenstände erscheinen von Juni bis September.
Federgras erreicht zur Reife meist etwa 80 bis 100 cm Höhe, gemessen mit den Blütenständen. Der Horst bleibt schmaler und wird ungefähr 40 bis 60 cm breit.
Geeignet sind trockenheitsverträgliche Partner wie Lavendel, Salbei, Katzenminze, Fetthenne oder Perowskie. Wichtig ist ein sonniger Standort und ein durchlässiger Boden für alle Pflanzen.
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