Wellenlaub für kühle Schatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Hirschzungenfarn 'Undulatum' für ruhige Schattenplätze
Der Hirschzungenfarn 'Undulatum' bringt ganzjährig frisches Grün in schattige Gartenbereiche. Seine gewellten, ledrigen Wedel wirken klar strukturiert und bleiben auch im Winter erhalten.
Hirschzungenfarn 'Undulatum' mit aufrechtem Wuchs und gewellten Wedeln
Asplenium scolopendrium undulatum unterscheidet sich von vielen klassischen Farnen durch ungeteilte, zungenförmige Blätter mit sanft gewelltem Rand. Der Wuchs ist aufrecht bis leicht trichterförmig, kompakt und langsam. In Deutschland erreicht die Pflanze meist etwa 30 cm Höhe und eine ähnliche Breite, je nach Bodenfeuchte und geschützter Lage.
Das immergrüne Laub ist ein verlässlicher Vorteil für Beete, Gehölzränder und schattige Innenhöfe. Farne passen besonders gut zu naturnahen Pflanzungen, und diese Sorte setzt dort einen ruhigeren, grafischen Akzent. Eine Blüte spielt bei diesem Farn keine Rolle; der Zierwert liegt im dauerhaften Blattbild.
Der richtige Standort für Asplenium scolopendrium undulatum
Wählen Sie einen schattigen bis halbschattigen Platz ohne heiße Mittagssonne. Ideal ist ein frischer, humoser, eher saurer bis neutraler Boden, der Feuchtigkeit hält, aber nicht dauerhaft vernässt. Unter Laubgehölzen, an Nordseiten oder in einem großen Topf auf einem schattigen Balkon entwickelt sich der Farn besonders zuverlässig.
Als Begleiter zu Stauden wie Funkien, Elfenblumen oder Waldsteinien entsteht eine dauerhafte Pflanzung mit ruhigem Jahresrhythmus. Im ersten Jahr wächst die Pflanze langsam ein. Ab dem zweiten bis dritten Standjahr wird der Horst dichter, wenn Boden und Wasserversorgung stimmen.
Pflanzung und Pflege gelingen mit wenigen guten Gesten
Die besten Pflanzzeiten sind März, April sowie September und Oktober. Lockern Sie den Boden tiefgründig, mischen Sie reifen Kompost oder Laubhumus ein und setzen Sie den Wurzelballen nicht tiefer als im Topf. Willemse empfiehlt, frisch gesetzte Pflanzen in trockenen Wochen gleichmäßig zu wässern.
Winterhärte und Verwendung im Garten
Der Hirschzungenfarn ist bis etwa -14 °C winterhart und eignet sich in vielen Regionen Deutschlands für geschützte Freilandstandorte. Bei Kahlfrost oder rauen Lagen hilft eine lockere Laubdecke. Im Kübel sollte der Ballen vor starkem Durchfrieren geschützt werden.
Die Pflanze verträgt Trockenheit nur begrenzt. Kurze trockene Phasen werden besser überstanden, wenn der Standort schattig und gemulcht ist. Krankheiten treten bei passenden Bedingungen selten auf; wichtig sind Luftigkeit, humoser Boden und maßvolles Gießen. So eignet sich der Farn für schattige Beete, Gefäße, kleine Innenhöfe, Naturgärten und als ruhiger Vordergrund vor Gehölzen.
PRO TIPP : Hirschzungenfarn 'Undulatum'
Geeignet sind März, April sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in humosen, frischen Boden und wässern Sie nach dem Setzen gründlich, damit der Ballen guten Bodenschluss bekommt.
Die Sorte ist bis etwa -14 °C winterhart. An geschützten, schattigen Standorten kommt sie gut durch normale Winter. Bei Kahlfrost oder Topfkultur schützt eine lockere Laubschicht den Wurzelbereich.
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig, sobald die obere Bodenschicht trocken wird. Der Boden soll frisch bleiben, Staunässe ist zu vermeiden. Im ersten Sommer ist die Wasserversorgung besonders wichtig.
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