Goldgelber Ginkgo für den Garten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Japanischer Nussbaum - Ginkgo für einen langlebigen Akzent im Garten
Dieser traditionsreiche Gartenbaum überzeugt mit fächerförmigem Laub, ruhigem Wuchs und einer klaren gelben Herbstfärbung. Er eignet sich für Gärtner, die einen dauerhaften Solitär mit wenig Pflegeaufwand suchen.
So wächst der Japanische Nussbaum im Garten
Ginkgo biloba gilt als besonders widerstandsfähiges Gehölz mit aufrechtem, zunächst schmal konischem Wuchs. Mit den Jahren entwickelt er eine stattliche Krone und kann in Deutschland bei guten Bedingungen etwa 20 bis 30 m hoch und 8 bis 10 m breit werden. Planen Sie deshalb genügend Abstand zu Gebäuden, Leitungen und kleinen Beeten ein.
Das sommergrüne Laub ist frischgrün, fest und typisch fächerförmig. Im Herbst färbt es sich gelb und fällt meist innerhalb kurzer Zeit ab. Die unauffällige gelbliche Blüte erscheint im April oder Mai, wobei männliche und weibliche Pflanzen möglich sind. Bei weiblichen Exemplaren können später Früchte entstehen, deren Geruch als störend empfunden werden kann.
Der passende Standort für sichere Entwicklung
Der Ginkgo wächst am zuverlässigsten an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Er kommt mit normaler Gartenerde zurecht, verträgt auch kalkhaltige, sandige oder leicht lehmige Böden, solange Wasser gut abziehen kann. Staunässe ist ein wichtiger Punkt der Vorsicht, besonders im Winter.
Innerhalb der Bäume nimmt er eine Sonderstellung ein, weil er sehr robust gegenüber Stadtklima, vielen Krankheiten und üblichen Schädlingen ist. Seine Winterhärte reicht ungefähr bis -28 °C, sodass er auch in kälteren Regionen Deutschlands gut geeignet ist. Junge Pflanzen profitieren dennoch in den ersten Wintern von einer Mulchschicht im Wurzelbereich.
Pflanzung und Pflege im Rhythmus der Jahreszeiten
Gepflanzt wird bevorzugt im März, April, Oktober oder November, wenn der Boden offen und nicht ausgetrocknet ist. Nach dem Pflanzen braucht der Baum regelmäßige Wassergaben, bis neue Wurzeln gebildet sind. Danach kommt er mit kurzen Trockenphasen gut zurecht, sollte in langen heißen Sommern aber tiefgründig gewässert werden.
Eine Düngung mit reifem Kompost im Frühjahr genügt in den meisten Gartenböden. In großen Kübeln ist eine Kultur in jungen Jahren möglich, doch wegen des späteren Wuchses bleibt ein dauerhafter Platz im Freiland die bessere Lösung.
Mit Ginkgo den Garten langfristig gestalten
Als Solitär auf Rasenflächen, in großen Vorgärten oder am Rand weitläufiger Staudenpflanzungen zeigt der Ginkgo seine Wirkung am besten. Er lässt sich gut mit Gräsern, Farnen, niedrigen Bodendeckern oder ruhigen Blütenstauden kombinieren, die seine klare Blattform nicht verdecken.
In den ersten ein bis drei Jahren steht die Einwurzelung im Vordergrund, das Wachstum bleibt eher langsam. Danach wird der Baum Jahr für Jahr stabiler und pflegeleichter. Mit Geduld entsteht ein langlebiges Gerüst für den Garten und ein verlässlicher Begleiter für Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Japanischer Nussbaum - Ginkgo
Geeignet sind März und April sowie Oktober und November, solange der Boden offen ist. Wässern Sie nach dem Pflanzen gründlich und halten Sie den Wurzelbereich im ersten Jahr gleichmäßig feucht.
Ausgewachsene Pflanzen sind bis etwa -28 °C winterhart. Junge Exemplare schützen Sie in den ersten Wintern mit Laub oder Mulch am Wurzelbereich, besonders bei Kahlfrost und trockenen Ostwinden.
In jungen Jahren ist ein großer Kübel mit Abzugslöchern möglich. Gießen Sie regelmäßiger als im Beet und topfen Sie bei Bedarf um. Langfristig braucht das Gehölz wegen seiner Größe einen Platz im Freiland.
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