Selbstfruchtende Kiwi am Spalier
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kiwi Jenny als selbstfruchtende Kletterpflanze für die eigene Ernte
Die Kiwi Jenny verbindet kräftigen Wuchs mit dem praktischen Vorteil der Selbstbestäubung. Sie eignet sich für sonnige, geschützte Gartenplätze und liefert bei guter Pflege aromatische Früchte für den Herbst.
Kiwi Jenny richtig einschätzen vor der Pflanzung
Actinidia deliciosa Jenny ist eine stark wachsende, kletternde Kiwi mit sommergrünem Laub. Die großen, leicht behaarten Blätter bilden im Sommer eine dichte Begrünung an Pergola, Spalier oder stabilem Drahtgerüst. Als Kiwi-Pflanze erreicht sie unter guten Bedingungen etwa 6 m Höhe und ungefähr 3 bis 4 m Breite.
Im Juni und Juli erscheinen grünliche Blüten. Da die Sorte selbstfruchtend ist, wird keine zweite Kiwi zur Befruchtung benötigt. Ein geschützter, warmer Standort verbessert dennoch den Fruchtansatz. Die Ernte liegt meist von Oktober bis Dezember, wenn die Früchte nachreifen und ihr süß-säuerliches Aroma entwickeln.
Der passende Standort für gesunden Wuchs
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit tiefgründigem, humosem und gut drainiertem Boden. Staunässe schwächt die Wurzeln, während ein dauerhaft frischer Boden das Wachstum fördert. In Deutschland ist ein Standort an einer Süd- oder Westwand günstig, besonders in raueren Lagen.
Die Sorte ist bis etwa -14 °C winterhart. Junge Pflanzen und frische Triebe reagieren jedoch empfindlich auf starken Frost und späte Nachtfröste. Eine Mulchschicht und ein Vlies in den ersten Wintern sind in kalten Regionen sinnvoll.
So gelingt die Pflege der Actinidia deliciosa Jenny im Jahreslauf
Im Frühjahr unterstützen Kompost oder ein organischer Beerendünger den Austrieb. Im Sommer bleibt gleichmäßige Feuchtigkeit wichtig, denn längere Trockenheit kann Fruchtgröße und Ertrag begrenzen. Eingewachsene Pflanzen überstehen kurze trockene Phasen besser, sollten bei Hitze aber weiterhin gewässert werden.
Schneiden Sie im Winter lange Seitentriebe zurück und lichten Sie zu dichtes Holz aus. Im Sommer können überlange Triebe eingekürzt werden, damit Licht an Blätter und Früchte gelangt. Die Pflanze gilt als robust gegenüber vielen Krankheiten, doch Luftzirkulation und ein drainierender Boden beugen Pilzproblemen vor.
Ernte, Geschmack und gute Nachbarn im Garten
Die Früchte werden meist hart geerntet und reifen im Haus nach. Für das Thema kiwi früchte ernten und lagern gilt ein einfacher Maßstab: kühl aufbewahren und einzelne Früchte mit einem Apfel schneller nachreifen lassen. Ihr Geschmack passt frisch gelöffelt, in Obstsalat, Joghurt oder zu milden Desserts.
In den ersten ein bis zwei Jahren baut die Pflanze vor allem Wurzeln und Triebe auf. Ab dem dritten Jahr sind bei gutem Standort erste nennenswerte Ernten möglich. Sie lässt sich gut mit Beerenobst, Kräutern am Fuß oder lockeren Stauden kombinieren und fügt sich harmonisch zwischen Obstbäume und Sträucher ein, sofern die Rankhilfe frei bleibt.
PRO TIPP : Kiwi Jenny
Die Kiwi Jenny kann unter guten Bedingungen etwa 6 m hoch werden und 3 bis 4 m Breite erreichen. Sie wächst kletternd und braucht eine stabile Rankhilfe, etwa ein Spalier, eine Pergola oder kräftige Drähte.
Je nach Pflanzgröße, Standort und Pflege trägt Kiwi Jenny meist nach 2 bis 4 Jahren erste Früchte. In den ersten Jahren bildet sie vor allem Wurzeln und Triebe, danach steigt der Ertrag schrittweise.
Kiwi Jenny blüht in der Regel im Juni und Juli. Die grünlichen Blüten erscheinen an gut belichteten Trieben. Spätfrost kann junge Knospen schädigen, daher ist ein geschützter Standort empfehlenswert.
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