Wintergrün, bodennah, robust
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kriechspindel Coloratus für dichte, wintergrüne Flächen
Die Kriechspindel Coloratus ist ein zuverlässiger, immergrüner Bodendecker für halbschattige Gartenbereiche. Ihr ruhiger Wuchs hilft, Beete, Böschungen und niedrige Ränder dauerhaft zu begrünen.
Euonymus fortunei Coloratus wächst flach und bleibt gut kontrollierbar
Euonymus fortunei Coloratus bildet einen kriechenden, teppichartigen Wuchs. Nach einigen Jahren erreicht die Pflanze meist etwa 30 bis 40 cm Höhe und 80 bis 100 cm Breite, abhängig von Boden, Wasser und Schnitt. Sie wächst langsam, schließt Flächen aber beständig.
Das immergrüne Laub ist klein, ledrig und ganzjährig präsent. In der kühlen Jahreszeit färbt es sich häufig rötlich bis purpurrot, ohne abzufallen. Die grünlichen Blüten im August und September bleiben dezent und stehen nicht im Vordergrund. Als Spindelstrauch bringt diese Sorte vor allem Struktur in den Garten.
Der passende Standort entscheidet über dichte Belaubung
Am besten steht die Pflanze im Halbschatten, zum Beispiel am Gehölzrand, vor Mauern oder unter lichtkronigen Bäumen. Ein durchlässiger, humoser Gartenboden ist wichtig, denn Staunässe schwächt die Wurzeln. In sehr sonnigen Lagen braucht sie gleichmäßigere Feuchtigkeit.
Die Kriechspindel eignet sich als Bodendecker im Beet, für Böschungen, niedrige Einfassungen und größere Kübel. In der Kategorie Sträucher lässt sie sich gut mit Gräsern, Farnen, Hortensien oder niedrigen immergrünen Gehölzen kombinieren. Mit etwas Halt kann sie sich auch an Steinen oder niedrigen Mauern anlehnen, bleibt aber vor allem flächig wachsend.
So gelingt die Pflanzung der Kriechspindel Coloratus
Gepflanzt wird vorzugsweise von März bis Mai oder von September bis November, wenn der Boden frostfrei ist. In raueren Regionen Deutschlands ist die Herbstpflanzung frühzeitig zu planen, damit die Wurzeln vor strengem Frost anwachsen.
Pflege im Jahreslauf für gesunde Bestände
Die Kriechspindel Coloratus ist bis etwa -22 °C winterhart und kommt mit normalem Frost gut zurecht. Junge Pflanzen und Kübelkulturen sind empfindlicher, weil die Wurzeln schneller durchfrieren. Ein Platz ohne dauerhafte Wintersonne verringert Trockenschäden am Laub.
Nach dem Anwachsen verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen, sollte bei längerer Sommerhitze aber gewässert werden. Schneiden Sie im Frühjahr abgestorbene Triebe heraus und kürzen Sie Ausläufer, wenn die Fläche begrenzt bleiben soll. Bei Willemse empfehlen wir, die Blätter gelegentlich auf Schildläuse oder Fraßspuren zu kontrollieren. Insgesamt gilt die Sorte als robust, solange der Boden drainierend bleibt.
PRO TIPP : Kriechspindel Coloratus
Geeignet sind März bis Mai sowie September bis November, solange der Boden frostfrei ist. In kälteren Regionen ist eine frühe Herbstpflanzung sinnvoll, damit die Pflanze vor dem Winter einwurzelt.
In den ersten Wochen regelmäßig gießen, ohne Staunässe zu verursachen. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, brauchen bei längerer Sommerhitze oder im Kübel aber zusätzlich Wasser.
Das Laub bleibt ganzjährig an der Pflanze. Bei Kälte färbt es sich oft rötlich bis purpurrot. Bei starkem Frost mit Wintersonne können einzelne Blätter trocknen, die Pflanze treibt meist wieder nach.
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