Klares Wasser mit Laichkraut
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Laichkraut bringt natürliches Gleichgewicht in den Gartenteich
Laichkraut, botanisch Potamogeton perfoliatus, ist eine untergetaucht wachsende Wasserpflanze für sonnige, nährstoffreiche Gartenteiche. Sie unterstützt die Wasserstruktur, bietet Schutz für Kleintiere und hilft dem Teich, sich stabil zu entwickeln.
Warum Laichkraut eine gute Wahl für naturnahe Teiche ist
Diese heimisch wirkende Teichpflanze wächst ausdauernd und bildet unter Wasser einen ausgebreiteten Bestand. Die Stängel können je nach Wassertiefe etwa 80 cm bis 2 m lang werden, die Breite entwickelt sich schrittweise auf rund 40 bis 100 cm. Das grüne, durchscheinende Laub sitzt dicht an den Stängeln und bleibt vollständig unter der Wasseroberfläche.
Von Juni bis August erscheinen unscheinbare grüne Blütenähren, die über die Wasserfläche ragen können. Der besondere Wert liegt jedoch weniger in der Blüte als in der Funktion im Teich. Als Teil gut ausgewählter Teichpflanzen trägt Laichkraut zur Sauerstoffbildung, zur Wasserfiltration und zu mehr Lebensraum für Wasserinsekten und Jungfische bei.
So gelingt die Pflanzung im Wasser
Laichkraut wird von April bis Juli gepflanzt, wenn das Wasser nicht mehr sehr kalt ist. Wählen Sie einen sonnigen Platz in ruhigem bis mäßig bewegtem Wasser. Der Boden sollte dauerhaft nass bis schlammig sein. Ideal ist ein Pflanzkorb mit schwerem, nährstoffarmem Substrat, damit die Pflanze sicher anwurzelt und nicht auftreibt.
Pflege im Jahreslauf und kontrolliertes Wachstum
Laichkraut benötigt kein Gießen, muss aber immer im Wasser stehen. Trockenheit verträgt es nicht. In heißen Sommern und bei sinkendem Wasserstand sollte rechtzeitig nachgefüllt werden. In nährstoffreichen Teichen wächst es kräftig; schneiden Sie überlange Triebe im Sommer abschnittweise zurück, statt den Bestand auf einmal stark zu entfernen.
Als Wasserpflanzen für naturnahe Anlagen sind solche Arten robust, wenn Wasserqualität und Standort passen. Krankheiten treten selten auf. Ein realistischer Punkt der Aufmerksamkeit ist das schnelle Wachstum in warmem, nährstoffreichem Wasser. Laichkraut gegen Algen kann unterstützend wirken, ersetzt aber nicht die Reduzierung von Laub, Fischfutterresten und überschüssigen Nährstoffen.
Laichkraut sicher überwintern und sinnvoll kombinieren
Potamogeton perfoliatus ist sehr winterhart und verträgt in Deutschland Temperaturen bis etwa -28 °C. Im Herbst sterben viele oberirdische Pflanzenteile zurück, während die Pflanze am Teichgrund ruht. Bei ausreichender Wassertiefe bleibt sie auch unter Eis geschützt und treibt im Frühjahr wieder aus.
Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund. Im zweiten und dritten Jahr bildet sich meist ein dichterer Unterwasserbestand. Kombinieren Sie Laichkraut mit Schwimmblattpflanzen, Sumpfpflanzen am Rand und anderen Sauerstoffpflanzen. So entsteht ein ausgewogenes Bild, das die Freude am Gartenteich Saison für Saison unterstützt.
PRO TIPP : Laichkraut
Schwimmende Pflanzenteile mit Kescher oder Rechen entfernen und lose Triebe nicht im Wasser liegen lassen. Bei starkem Wachstum Nährstoffquellen wie Laub, Schlamm und zu viel Fischfutter reduzieren. Chemische Mittel sind im Gartenteich nicht empfehlenswert.
Laichkraut ist eine untergetauchte Wasserpflanze, hier Potamogeton perfoliatus. Sie wächst im Teichboden, bildet grüne Unterwassertriebe und kann zur Sauerstoffversorgung sowie als Rückzugsort für kleine Wassertiere beitragen.
Pflanzen Sie Laichkraut von April bis Juli in einen Pflanzkorb mit schwerem Teichsubstrat. Setzen Sie es an einen sonnigen Platz in etwa 30 bis 80 cm Wassertiefe und beschweren Sie den Korb mit Kies, damit die Triebe nicht auftreiben.
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