Weiße Blüten für Teiche
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Weiße Seerose für ruhige Teichflächen und lange Sommerblüten
Die Weiße Seerose ist eine ausdauernde Teichpflanze für sonnige Wasserflächen. Sie verbindet einen natürlichen Wuchs mit klaren weißen Blüten und hilft, den Gartenteich über viele Jahre ausgewogen zu gestalten.
Weiße Seerose bringt ruhige Blüten auf den Teich
Nymphaea alba wächst mit einem ausgebreiteten Wuchs und bildet schwimmende, rundliche Blätter auf der Wasseroberfläche. Je nach Standort erreicht sie etwa 80 bis 120 cm Breite, während die Pflanztiefe meist zwischen 40 und 100 cm liegen sollte. Ihr Laub ist sommergrün und zieht sich im Winter in das Rhizom zurück.
Von Juni bis September erscheinen weiße, schalenförmige Blüten mit gelber Mitte. Sie öffnen sich bei guter Sonneneinstrahlung zuverlässig und bieten Insekten eine wertvolle Anlaufstelle. Unter den Seerosen gilt sie als klassische Wahl für größere Teichbereiche; bei Willemse wird sie als robuste Ergänzung für Wasserpflanzen empfohlen.
Wo die weiße Seerose im Garten gut anwächst
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit mindestens fünf bis sechs Stunden Licht am Tag. Ruhiges Wasser ist wichtig, denn Spritzwasser von Fontänen oder starke Strömung stören Blätter und Blüten. Ideal ist ein nährstoffreicher, lehmiger Teichboden oder ein stabiler Pflanzkorb mit speziellem Teichsubstrat.
Die Pflanze eignet sich für Naturteiche, formale Becken, große Kübelteiche und Teiche mit Fischen, sofern das Rhizom gut verankert wird. In kleinen Gefäßen bleibt sie nur dann dauerhaft vital, wenn die Wassertiefe ausreicht und der Wasserstand im Sommer nicht stark schwankt.
Nymphaea alba pflanzen mit sicheren Handgriffen
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland von April bis Juni, wenn das Wasser sich langsam erwärmt. Setzen Sie die Seerose nicht zu tief ein, sondern senken Sie den Korb schrittweise ab, sobald neue Blätter die Oberfläche erreichen.
So bleibt die Seerose Jahr für Jahr zuverlässig
Die Weiße Seerose ist sehr winterhart und verträgt in eingewurzeltem Zustand etwa -28 °C, solange das Rhizom unter der Eiszone liegt. In flachen Kübeln sollte sie frostgeschützt überwintert oder tiefer gestellt werden. Trockenheit verträgt sie nicht; der Wurzelbereich muss dauerhaft unter Wasser bleiben.
Im Frühjahr entfernen Sie abgestorbene Blattreste und kontrollieren den Pflanzkorb. Im Sommer schneiden Sie vergilbte Blätter nah am Stielansatz ab, damit das Wasser klar bleibt. Im Herbst wird nur aufgeräumt, nicht stark geteilt. Nach zwei bis drei Jahren kann ein kräftiger Bestand ausgelichtet werden, wenn die Blätter zu dicht liegen.
Nymphaea alba ist insgesamt widerstandsfähig gegen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Blattläuse, Fraßspuren und zu viele Nährstoffe im Wasser, denn diese begünstigen Algen. Mit einem ruhigen Standort, maßvoller Düngung und etwas Geduld entwickelt sich die Pflanze zu einem langlebigen Mittelpunkt im Teich.
PRO TIPP : Weiße Seerose
Nymphaea verweist auf die Nymphen der griechischen Mythologie, die mit Wasser verbunden wurden. Alba bedeutet auf Latein weiß und beschreibt die Blütenfarbe der Art.
In Deutschland ist April bis Juni ideal. Das Wasser sollte sich bereits erwärmen. Setzen Sie die Pflanze zunächst flacher und senken Sie den Korb später auf die endgültige Tiefe ab.
Sie ist sehr winterhart bis etwa -28 °C, wenn das Rhizom tief genug unter der Eiszone liegt. In flachen Kübelteichen ist ein frostgeschützter Platz sicherer.
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