Silberlaub für Halbschatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Lungenkraut ‘Majeste’ für silbriges Laub im Halbschatten
Diese winterharte Pulmonaria bringt früh im Jahr Farbe unter Gehölze und an schattigere Beetkanten. Ihr silbrig überhauchter Blattschmuck bleibt lange präsent und macht die Staude auch nach der Blüte wertvoll.
Pulmonaria saccharata Majeste setzt ruhige Akzente im Schatten
Die Sorte wächst kompakt bis leicht ausbreitend und erreicht ausgewachsen etwa 30 bis 35 cm Höhe bei rund 35 bis 45 cm Breite. Die Blätter sind grün mit deutlicher silberner Zeichnung, wintergrün bis immergrün in milden Lagen und bilden einen ruhigen Teppich am Gehölzrand.
Von März bis Mai erscheinen violette Blüten, die früh fliegenden Bienen Nahrung bieten. Als Lungenkraut eignet sich diese Staude besonders für halbschattige Gartenbereiche, in denen viele andere Blühpflanzen weniger zuverlässig wirken.
Wo gelingt die Pflanzung am zuverlässigsten
Setzen Sie die Pflanze in humosen, nährstoffreichen und gut drainierten Boden, der frisch bleibt. Leicht saure Gartenböden werden gut vertragen. Vollsonnige, trockene Plätze sind zu vermeiden, ebenso dauerhaft nasse Erde.
Im Kübel gelingt die Kultur in strukturstabiler Erde mit Abzugslöchern. Eine Mulchschicht aus Laub oder feinem Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchte gleichmäßiger zu halten.
Mit Pulmonaria entsteht ein dichter Teppich in wenigen Jahren
Im ersten Jahr bildet die Staude vor allem Wurzeln und Blattmasse. Ab dem zweiten Jahr wirkt der Bestand voller, im dritten Jahr kann er als niedriger Bodendecker am Gehölzrand oder im halbschattigen Beet eingesetzt werden.
Gute Partner sind Farne, Elfenblumen, Funkien und andere Staudenblumen mit ähnlichem Anspruch an frischen Boden. Für eine strenge Hecke ist die Pflanze nicht gedacht, als Vordergrund im Beet, im naturnahen Waldgarten oder in Gruppen unter lichten Sträuchern ist sie deutlich passender.
Kurze Trockenphasen werden nach dem Einwurzeln besser überstanden, längere Sommerdürre führt jedoch zu schlappem Laub. An passenden Standorten gilt die Sorte als robust gegenüber vielen Krankheiten; Luftbewegung und ein nicht zu nasser Boden beugen Blattflecken vor.
Ein jahreszeitlicher Rhythmus hält die Staude gesund
Im Frühjahr entfernen Sie beschädigte Winterblätter, damit der frische Austrieb sauber zur Geltung kommt. Nach der Blüte können verblühte Stiele bodennah geschnitten werden, wenn keine Selbstaussaat gewünscht ist.
Im Sommer genügt mäßiges Gießen bei Trockenheit, vorzugsweise morgens und direkt an den Wurzelbereich. Im Herbst ist eine dünne Gabe Kompost sinnvoll. Bis etwa -19 °C ist die Pflanze gut winterhart; bei Kahlfrost können einzelne Blätter leiden, der Wurzelstock treibt in der Regel wieder aus.
PRO TIPP : Lungenkraut ‘Majeste’
Geeignet sind März und April sowie September und Oktober. Der Boden sollte frostfrei, locker und frisch sein. Nach der Pflanzung gründlich angießen und in den ersten Wochen gleichmäßig feucht halten.
Am besten wächst sie im Halbschatten, etwa unter lichten Gehölzen oder an einer Ostseite. Pralle Mittagssonne und trockene Hitze schwächen das Laub und erhöhen den Wasserbedarf deutlich.
Verblühte Stiele können bodennah entfernt werden. Beschädigte Blätter schneiden Sie im Frühjahr aus. Bei Trockenheit mäßig gießen und im Herbst etwas Kompost aufbringen, ohne den Wurzelbereich zu überdecken.
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