Rote Ähren für feuchte Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Pimpinelle officinale Tanna für strukturreiche, feuchte Gartenbereiche
Die Pimpinelle officinale Tanna ist eine langlebige, winterharte Kräuterpflanze für den Garten, die auf frischen bis feuchten Böden besonders zuverlässig wächst. Ihre aufrechte Silhouette, roten Blütenähren und das gefiederte Laub bringen klare Linien in naturnahe Pflanzungen.
Warum die Pimpinelle officinale Tanna in naturnahe Gärten passt
Sanguisorba officinalis Tanna wächst aufrecht und eher langsam zu einer kompakten Horstpflanze heran. Bei guter Versorgung erreicht sie etwa 80 cm Höhe und ungefähr 40 bis 50 cm Breite. Das sommergrüne, fein gefiederte Laub zieht im Winter ein und treibt im Frühjahr wieder frisch aus.
Von Mai bis Juli erscheinen schlanke, rote Blüten, die Bienen und andere Bestäuber besuchen. Die Blüten eignen sich auch als Schnittblumen für schlichte Sträuße. Im Kräutergarten können junge, gesunde Blätter sparsam für Teeaufgüsse oder zum dezenten Würzen von Speisen genutzt werden; ihr Geschmack ist krautig und mild, nicht mit der klassischen Salat-Pimpinelle zu verwechseln.
Der richtige Standort für sichere Entwicklung
Diese Sorte bevorzugt einen sonnigen Platz im gemäßigten Klima Deutschlands. Ideal ist ein nährstoffreicher, humoser und drainierender Boden, der gleichmäßig frisch bis feucht bleibt. Staunässe sollte dennoch vermieden werden, besonders in schweren Lehmböden im Winter.
Als Pimpinelle - Wiesenknopf passt sie an Teichränder ohne dauerhaften Wasserstand, in feuchte Beete, in naturnahe Rabatten oder einzeln zwischen Gräser und andere Stauden. Für sehr trockene, sandige Standorte ist sie nur geeignet, wenn regelmäßig gewässert und der Boden mit Kompost verbessert wird.
Pflanzen und pflegen im Rhythmus der Jahreszeiten
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland im September, Oktober und November, solange der Boden offen ist und nicht gefroren. Vor dem Pflanzen den Topfballen gut wässern und das Pflanzloch mit reifem Kompost lockern. In trockenen Wochen braucht die Pflanze häufiger Wasser als viele klassische Beetkräuter.
Im Frühjahr werden die trockenen Reste bodennah entfernt. Eine dünne Kompostgabe unterstützt den Neuaustrieb. Chemischer Pflanzenschutz ist in der Regel nicht nötig, denn die Sorte gilt als robust gegenüber vielen üblichen Blattkrankheiten, sofern der Standort luftig und nicht dauerhaft nass ist.
So entwickelt sich Sanguisorba officinalis Tanna im Beet
Im ersten Standjahr konzentriert sich die Pflanze vor allem auf Wurzeln und Laub. Ab dem zweiten Jahr werden die Blütenstiele zahlreicher, und nach zwei bis drei Jahren entsteht ein ruhiger, gut eingewachsener Horst. Bei starkem Frost bis etwa -28 °C bleibt der Wurzelstock im Boden geschützt; die oberirdischen Teile erfrieren natürlicherweise und treiben wieder aus.
Trockenheit verträgt diese Pflanze nur begrenzt. Eine Mulchschicht aus Laubkompost hilft, die Bodenfeuchte zu halten, ersetzt aber kein Gießen in längeren Hitzephasen. In Kombination mit Wieseniris, Blutweiderich, Frauenmantel oder lockeren Gräsern entsteht eine dauerhafte Pflanzung, die das Gelingen im Garten und die Freude Saison für Saison unterstützt.
PRO TIPP : Pimpinelle officinale Tanna
Ideal ist die Pflanzung von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist. Wässern Sie den Topfballen vorher gründlich und lockern Sie schwere Böden mit Kompost.
Sie bevorzugt gleichmäßig frische bis feuchte Erde. Im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit durchdringend gießen, damit der Wurzelbereich nicht austrocknet.
Die Pflanze ist bis etwa -28 °C winterhart. Das Laub zieht im Winter ein, der Wurzelstock bleibt geschützt im Boden und treibt im Frühjahr wieder aus.
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