Rote Ähren für feuchte Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Rötlicher Wiesenknopf Alaska-Pimpinelle für rote Blütenähren im sonnigen Beet
Die Rötlicher Wiesenknopf Alaska-Pimpinelle, botanisch Sanguisorba menziesii, bringt ab Juli schlanke rote Blütenähren über fein gefiedertem Laub. Sie eignet sich für Gärten in Deutschland, wenn der Standort sonnig und der Boden gleichmäßig frisch bis feucht bleibt.
Sanguisorba menziesii setzt klare Akzente im spätsommerlichen Beet
Im Bereich Pimpinelle - Wiesenknopf ist diese Art eine gute Wahl für naturnahe Stauden, feuchte Rabatten und Bienengärten. Ihr Wuchs ist aufrecht und locker, mit einer Höhe von etwa 100 cm und einer Breite von vorsichtig geschätzt 40 bis 60 cm.
Das sommergrüne Laub wirkt fein und leicht, bevor sich von Juli bis September rote, walzenförmige Blütenstände entwickeln. Die Blüten eignen sich gut für den Schnitt und bringen eine ruhige, natürliche Linie in Sträuße.
Wo gelingt die Pflanzung sicher
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit normaler Gartenerde, die humos und nicht austrocknend ist. Besonders gut gedeiht die Pflanze an frischen bis feuchten Standorten, zum Beispiel am Rand von Beeten, in größeren Gruppen oder in einem großen Kübel mit zuverlässiger Wasserversorgung.
Für trockene Sandböden ist diese Pflanze nur bedingt geeignet. Dort hilft eine Mulchschicht, doch bei längeren Hitzeperioden bleibt zusätzliches Gießen notwendig.
Rötlicher Wiesenknopf im Jahreslauf richtig pflegen
Der rötliche Wiesenknopf ist winterhart bis etwa -22 °C und kommt mit normalen Wintern in vielen deutschen Regionen gut zurecht. Nach den ersten Frösten zieht das Laub ein; das ist natürlich und kein Zeichen von Schaden. In rauen Lagen schützt eine dünne Laubschicht den Wurzelbereich.
Schneiden Sie abgestorbene Stängel im Spätwinter bodennah zurück, bevor der neue Austrieb erscheint. Im Sommer reicht moderates Gießen, solange der Boden frisch bleibt. Kurze Trockenphasen werden besser vertragen, wenn die Pflanze gut eingewurzelt ist; dauerhafte Trockenheit verkürzt jedoch die Blüte.
Die Art gilt als robust und wenig krankheitsanfällig. Vermeiden Sie trotzdem stehende Nässe, denn verdichtete, nasse Böden können Wurzelschäden begünstigen.
Gute Partner für naturnahe Pflanzungen
Die roten Blütenähren passen gut zu Gräsern, Wiesen-Iris, Blutweiderich, Mädesüß oder spät blühenden Doldenpflanzen. So entsteht eine Pflanzung, die Insekten anzieht und sich saisonweise verändert, ohne viel Eingriff zu verlangen.
Im ersten Jahr liegt der Schwerpunkt auf guter Bewurzelung. Ab dem zweiten Standjahr wird der Horst dichter, und ab dem dritten Jahr zeigt die Pflanze meist ihre ausgewogene Form. Sie kann im Beet, am Teichrand ohne Staunässe, in naturnahen Pflanzungen oder als Schnittblume genutzt werden.
PRO TIPP : Rötlicher Wiesenknopf Alaska-Pimpinelle
Pflanzen Sie an frostfreien Tagen von November bis März. In schweren Böden ist das zeitige Frühjahr oft günstiger, weil sich die Erde schneller erwärmt und überschüssige Nässe besser kontrolliert werden kann.
Der Boden sollte frisch bis feucht bleiben. Gießen Sie im ersten Jahr regelmäßig, besonders bei Hitze. Später genügen meist moderate Wassergaben, solange keine längere Trockenperiode herrscht.
Die Pflanze ist bis etwa -22 °C winterhart. Sie zieht im Winter oberirdisch ein und treibt im Frühjahr neu aus. In sehr rauen Lagen schützt eine lockere Laubschicht den Wurzelbereich.
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