Violette Blüten im Spätsommer
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’ für späte Farbe im sonnigen Garten
Diese robuste, mehrjährige Pflanze bringt im August und September violette Blüten in Beete, Steingärten und naturnahe Pflanzungen. Sie bleibt niedrig, ist gut schnittverträglich und passt auch in kleinere Gärten.
Was die Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’ im Beet auszeichnet
Die Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’ wächst horstig, aufrecht bis leicht breitbuschig und erreicht etwa 30 cm Höhe. In der Breite sind je nach Boden und Pflege rund 30 bis 40 cm realistisch. Ihr grünes, krautiges Laub ist sommergrün und zieht sich im Winter natürlich zurück.
Die violetten Blüten erscheinen spät in der Saison, wenn viele Sommerblumen nachlassen. Sie sind wertvoll für Bienen und andere Bestäuber und lassen sich gut als Schnittblumen verwenden. Wenn Sie eine Aster für sonnige Standorte pflanzen möchten, ist diese Sorte eine verlässliche Wahl für ruhige, langlebige Gartenbilder.
Der richtige Standort für eine sichere Entwicklung
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem Boden. Kalkhaltige Erde wird gut vertragen, lehmige Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Splitt gelockert werden. Staunässe ist der wichtigste Punkt, den Sie vermeiden sollten, besonders im Winter.
Die Pflanze ist bis etwa -19 °C winterhart und eignet sich damit für viele Regionen Deutschlands, auch für kühlere Lagen und Mittelgebirgsklima. Strenger Frost ist in der Regel unproblematisch, solange der Wurzelbereich nicht dauerhaft nass bleibt. Unter den Stauden passt sie gut zu Gräsern, Katzenminze, Salbei oder niedrigen Sonnenhut-Sorten.
So gelingt die Pflanzung im Herbst
Die beste Pflanzzeit liegt zwischen September und November, solange der Boden offen und nicht gefroren ist. Im ersten Jahr braucht die Pflanze regelmäßige Feuchtigkeit, damit sie sicher einwurzelt. Danach kommt sie mit kurzen Trockenphasen zurecht, sollte bei längerer Sommerhitze aber durchdringend gegossen werden.
Im ersten Standjahr entwickelt sich vor allem das Wurzelwerk. Ab dem zweiten Jahr wird der Horst dichter, und ab dem dritten Jahr zeigt die Pflanze meist ihre gleichmäßigste Wirkung im Beet oder im Steingarten.
Saisonpflege für die Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’
Im Frühjahr schneiden Sie vertrocknete Stängel bodennah zurück und geben bei magerem Boden etwas reifen Kompost. Während der Blütezeit können einzelne Stiele für die Vase geschnitten werden. Verblühtes muss nicht sofort entfernt werden, ein Rückschnitt hält die Pflanze jedoch ordentlich.
Die Sorte gilt als gesund und widerstandsfähig. Achten Sie dennoch auf gute Luftzirkulation, denn zu enge Pflanzung oder anhaltende Trockenheit am Wurzelballen können Blattprobleme begünstigen. Alle drei bis vier Jahre kann ein Teilen des Horstes im Frühjahr die Wuchskraft erhalten und die Freude saison après saison sichern.
PRO TIPP : Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’
Ideal ist die Pflanzung von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist. So kann die Pflanze vor dem Winter einwurzeln. In kalten Regionen schützt ein durchlässiger Standort besser als eine dicke Mulchschicht.
Im ersten Jahr regelmäßig gießen, damit sich ein kräftiges Wurzelsystem bildet. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen. Bei längerer Hitze im Sommer besser seltener, aber gründlich wässern.
Pflanzen Sie sonnig, luftig und nicht zu eng. Schneiden Sie alte Stängel im Frühjahr zurück und geben Sie bei magerem Boden etwas Kompost. Teilen Sie ältere Horste nach einigen Jahren, wenn die Mitte nachlässt.
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