Spitzahorn spendet kühlen Schatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Spitzahorn als verlässlicher Schattenbaum für große Gärten
Der SpitzAhorn ist ein kräftiger, heimischer Laubbaum für alle, die langfristig planen. Mit raschem Wachstum, breiter Krone und guter Frosthärte begleitet er die Entwicklung des Gartens über viele Jahre.
Spitzahorn sicher am richtigen Standort setzen
Acer platanoides liebt einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen tiefgründigen, frischen bis feuchten Gartenboden. Lehmige, nährstoffreiche und neutrale Böden sind gut geeignet, Staunässe und stark verdichtete Flächen sollten Sie vermeiden.
Planen Sie großzügig: ausgewachsen erreicht der Baum ungefähr 20 bis 25 m Höhe und je nach Standort etwa 12 bis 18 m Breite. Er ist damit ein Solitär für größere Grundstücke, nicht für den kleinen Vorgarten oder einen dauerhaften Kübel.
Ein ausladender Wuchs mit klarem Nutzen im Garten
Der Laubbaum wächst aufrecht mit später ausladender, dichter Krone. Seine sommergrünen, handförmig gelappten Blätter sind frischgrün und färben sich im Herbst meist gelb bis goldgelb, bevor sie abfallen.
Im April und Mai erscheinen gelbgrüne, nektarreiche Blüten, oft schon vor oder während des Austriebs. Als Ahorn mit heimischem Charakter fällt er durch seine frühe Blüte, seine schnelle Jugendphase und seine Eignung als Schattenspender auf.
Wer Bäume mit schneller Jugendphase sucht, plant ihn am besten einzeln auf einer Rasenfläche oder am Rand großer Gärten. Unter der Krone gelingen nach einigen Jahren robuste Schattenstauden wie Waldsteinie, Elfenblume oder Farne, sofern der Boden nicht austrocknet.
So gelingt die Pflanzung im deutschen Klima
Pflanzen Sie bevorzugt im März oder April, in milden Regionen auch im November oder Dezember, solange der Boden offen ist. Der Wurzelballen sollte vor dem Setzen gut durchfeuchtet sein.
Acer platanoides im Jahreslauf pflegen
Der Spitzahorn ist bis etwa -28 °C winterhart und verträgt normale Fröste in Deutschland sehr gut. Spätfrost kann junge Blätter gelegentlich schädigen, der Baum treibt in der Regel wieder nach.
Nach zwei bis drei Standjahren kommt er mit kurzen Trockenphasen besser zurecht, braucht auf leichten oder aufgeheizten Böden aber weiterhin Wasser. Eine Mulchschicht im Frühjahr schützt die Bodenfeuchte; ein maßvoller Schnitt im Spätwinter beschränkt sich auf tote, reibende oder zu dichte Äste.
Der Spitzahorn gilt als robust und wenig krankheitsanfällig. Achten Sie dennoch auf ausreichend Abstand, Luftbewegung und unverletzte Rinde; auf gestressten Standorten können Mehltau, Blattflecken oder Wurzeldruck durch Bodenverdichtung eher auftreten.
PRO TIPP : Spitzahorn
Der Spitzahorn bildet eine aufrechte, später breite Krone. Seine grünen, handförmig gelappten Blätter färben sich im Herbst meist gelb. Im April und Mai erscheinen kleine gelbgrüne Blüten.
Ein japanischer Spitzahorn ist sommergrün und verliert seine Blätter meist im Oktober oder November, nach der Herbstfärbung. In kalten, windigen Lagen kann der Blattfall früher einsetzen.
An einem passenden, tiefgründigen Standort kann ein Spitzahorn häufig 100 bis 150 Jahre alt werden. Entscheidend sind ausreichend Wurzelraum, ein frischer Boden und wenig Stammverletzungen.
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