Rosa Duft an Pergola und Zaun
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Stephanischer Kletterjasmin bringt rosa Duft an sonnige Plätze
Der als Stephanischer KletterJasmin bekannte Jasminum stephanense ist eine schnell rankende, duftende Gartenpflanze für geschützte Lagen. Seine zart rosa Blüten begleiten den Sommer und geben Pergola, Zaun oder Kübel eine natürlich geführte Höhe.
Stephanischer Kletterjasmin als duftender Kletterer für Garten und Kübel
Diese Sorte wächst kletternd und benötigt eine Rankhilfe, da sie sich nicht selbst an glatten Wänden festhält. Mit guter Führung erreicht sie in milden Lagen meist etwa 3 bis 5 m Höhe und 1,5 bis 2 m Breite. Im ersten Jahr bildet sie vor allem Wurzeln, ab dem zweiten Jahr legt sie deutlich an Länge zu, und nach drei Jahren wirkt sie meist gut eingewachsen.
Das Laub ist in Deutschland überwiegend sommergrün, in sehr milden, geschützten Regionen teils länger haftend. Die rosa Blüten erscheinen je nach Witterung von Mai bis September, duften angenehm und werden gerne von Insekten besucht. Als Jasmin für geschützte Plätze unterscheidet er sich durch seine rosafarbene Blüte und seinen raschen, aber gut lenkbaren Wuchs.
Wo der Standort die Blüte sicher unterstützt
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz, warm und vor kaltem Ostwind geschützt. Ideal ist eine Hauswand, Pergola, ein Zaun oder ein großer Kübel auf Balkon und Terrasse. Zwischen klassischen Kletterpflanzen fällt er besonders dort auf, wo seine Triebe regelmäßig angebunden werden können.
Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gut drainiert sein. Staunässe schwächt die Wurzeln und erhöht das Risiko von Frostschäden. Im Beet eignet er sich als vertikale Struktur im gemischten Pflanzbereich, im Kübel braucht er ein stabiles Gefäß mit Abzugslöchern und eine dauerhafte Rankhilfe.
Jasminum stephanense richtig pflanzen und führen
In weiten Teilen Deutschlands ist eine Pflanzung im Frühjahr nach den letzten stärkeren Frösten am sichersten. So kann die Pflanze vor dem Winter einwurzeln. In sehr milden Regionen ist auch eine frühe Herbstpflanzung möglich, sollte aber mit Winterschutz begleitet werden.
Pflege im Jahreslauf mit realistischem Frostschutz
Jasminum stephanense ist bis etwa -8 °C winterhart und zählt damit zu den Pflanzen, die in Deutschland einen geschützten Standort benötigen. Bei stärkerem Frost können Triebe zurückfrieren. Bleibt der Wurzelbereich geschützt, kann die Pflanze im Frühjahr aus gesundem Holz wieder austreiben.
Gießen Sie im ersten Standjahr regelmäßig, ohne den Boden nass zu halten. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, im Kübel und bei Sommerhitze sind sie jedoch auf gleichmäßige Wassergaben angewiesen. Eine Gabe organischer Dünger im Frühjahr reicht meist aus. Schneiden Sie nach der Hauptblüte oder im zeitigen Frühjahr nur störende, erfrorene oder zu lange Triebe zurück.
Bei luftigem Stand und drainiertem Boden zeigt sich die Pflanze in der Regel wenig anfällig für Krankheiten. Achten Sie besonders auf Staunässe, Frostwind und einen zu kleinen Topf. Mit diesen einfachen, saisonalen Gesten begleitet sie den Garten zuverlässig und sorgt für Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Stephanischer Kletterjasmin
Am sichersten ist die Pflanzung im Frühjahr nach den letzten stärkeren Frösten. So kann die Pflanze vor dem Winter einwurzeln. In milden Regionen ist eine frühe Herbstpflanzung mit Winterschutz möglich.
Die Pflanze wächst kletternd, haftet aber nicht selbst an glatten Flächen. Führen Sie die Triebe an Spalier, Zaun, Pergola oder Drahtseilen und binden Sie junge Triebe locker an.
Schützen Sie den Wurzelbereich mit Laub oder Reisig und stellen Sie Kübel an eine geschützte Wand. Bei Frost unter -8 °C können Triebe leiden; geschütztes Wurzelwerk erleichtert den Neuaustrieb.
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