Fest und süß
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Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche - Prunus avium Büttners Rote Knorpelkirsche - Willemse
Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche - Willemse

Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche Prunus avium Büttners Rote Knorpelkirsche

Fest und süß

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Merkmale

Ästhetik

Wuchshöhe bei Reife
8 m
Blütezeit
April
Farbe
Weiß

Gartenarbeit

Winterhärte
-25°C (zone 5b)
Erntezeit
Juli

Standort

Standort
Volle Sonne
Bodenart
Reichhaltiger Boden, Drainierter Boden, Tiefer Boden
Verwendung
Isoliert, Obstgarten

Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche

Charakter und Besonderheiten dieser traditionellen Süßkirsche

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche vor allem Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern, die eine aromatische, klassische Tafelkirsche mit festem Fruchtfleisch suchen. Diese Sorte gehört zu den traditionellen Knorpelkirschen, die sich durch eine gute Fruchtqualität, einen ausgewogenen Geschmack und eine zuverlässige Ertragsleistung auszeichnen, wenn Standort und Pflege stimmen.

Die Früchte sind mittelgroß bis groß, meist rund bis leicht herzförmig und besitzen ein festes, eher knackiges Fruchtfleisch. Farblich zeigt sich die Sorte in einem satten Dunkelrot, das zur Vollreife hin fast schwarzrot wirken kann. Das Aroma ist ausgewogen süß mit einer leichten, aber angenehmen Säure. Dadurch eignet sich diese Süßkirsche nicht nur zum Naschen direkt vom Baum, sondern auch gut für Kuchenbeläge, Kompott oder das Einmachen.

Im Vergleich zu vielen neueren Züchtungen punktet Büttners Rote Knorpelkirsche vor allem mit ihrem traditionellen Charakter und der Erfahrung aus der Praxis: Die Sorte ist seit vielen Jahren im Anbau und gilt, bei richtiger Pflege, als robust und zuverlässig. Sie verlangt keine extrem aufwendige Spezialpflege, reagiert aber – wie alle Süßkirschen – sensibel auf Staunässe und anhaltende Trockenheit. Wer den Wasserhaushalt gut im Blick behält, wird mit stabilen Erträgen belohnt.

Ein weiterer Vorteil ist der dekorative Wert: Im Frühjahr wirkt der Baum mit seiner weißen Blütenfülle sehr ansprechend, im Sommer trägt er die dunkelroten Früchte und im Herbst zeigt das Laub oft eine gelbliche bis orange Färbung. Damit eignet sich diese Sorte sowohl für reine Nutzgärten als auch für Zier- und Familiengärten, in denen Obstgehölze bewusst in die Gartengestaltung einbezogen werden.

Wuchsform, Größe und Platzbedarf im Garten

Die Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche entwickelt sich auf einer gängigen Unterlage zu einem mittelstarken bis kräftigen Baum. Im ausgewachsenen Zustand ist bei normalen Gartenbedingungen mit einer Höhe zwischen etwa 3,5 und 5 Metern zu rechnen, je nach Unterlage, Schnitt und Boden. Die Krone wird meist breit aufgebaut, mit gut verzweigten Seitenästen und einer eher rundlichen Silhouette. Dadurch entsteht ein schattenspendender Baum, der im Sommer einen angenehmen Sitzplatz im Garten begleiten kann.

Die zu erwartende Kronenbreite liegt bei rund 3 bis 4 Metern. Für die Pflanzplanung bedeutet das: Die Süßkirsche benötigt einen festen Platz im Garten mit ausreichend Abstand zu Mauern, Gebäuden und anderen Bäumen. Ich empfehle im Privatgarten mindestens 3 Meter Abstand zu anderen größeren Gehölzen, damit sich die Krone gleichmäßig entwickeln kann und genügend Licht in alle Bereiche gelangt. Eine zu enge Pflanzung fördert lange, lichtsuchende Triebe und mindert auf Dauer die Fruchtqualität.

Für kleine Stadtgärten oder schmale Reihenhausgärten ist die Sorte nur dann geeignet, wenn Sie bewusst mit Schnitt arbeiten möchten oder eine schwachwüchsige Unterlage wählen. In einem ausreichend großen Garten entfaltet sie ihre Stärken deutlich besser. Als reiner Kübelbaum auf Balkon oder Terrasse ist Büttners Rote Knorpelkirsche nur eingeschränkt empfehlenswert. Kurzfristig lässt sich ein junger Baum einige Jahre im großen Container halten, auf Dauer wird er im Topf aber nicht sein volles Wachstumspotenzial und damit auch nicht die optimale Ertragsleistung erreichen.

Der Wuchs ist in den ersten Jahren eher aufstrebend, später breitet sich die Krone stärker in die Breite aus. Ein regelmäßiger Erziehungsschnitt in den Anfangsjahren hilft, eine stabile Grundstruktur aus 3 bis 5 Leitästen aufzubauen. So bleibt der Baum tragfähig, gut belüftet und leichter zu beernten. Im Alter kann die Sorte zu einem stattlichen Kirschbaum heranwachsen, der den Charakter des Gartens dauerhaft prägt.

Standort, Boden und Pflanzung für langfristigen Erfolg

Für eine gute Entwicklung benötigt die Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche einen sonnigen bis vollsonnigen Standort. Je mehr direkte Sonneneinstrahlung, desto besser reifen die Früchte aus und desto höher ist der Zuckergehalt. Halbschattige Lagen sind auf Dauer ungünstig, da sie die Fruchtausbildung und die Holzreife beeinträchtigen können. Auch Kaltluftsenken mit langer Staunässe oder häufigen Spätfrösten sollten gemieden werden.

Als Boden bevorzugt die Sorte einen nährstoffreichen, gut durchlässigen Gartenboden mit mittlerem Lehmanteil. Leicht sandige Böden können durch die Einarbeitung von gut verrottetem Kompost und etwas Lehm verbessert werden. Auf schweren, tonigen Böden ist es entscheidend, die Drainage zu optimieren, zum Beispiel durch tiefgründiges Lockern und das Einarbeiten von grobem Sand oder feinem Splitt, um Staunässe zu verhindern. Dauerhaft nasser Boden fördert Wurzelprobleme und schwächt den Baum.

Der ideale Pflanzzeitpunkt liegt im Herbst, wenn der Boden noch warm ist, oder im zeitigen Frühjahr, bevor der Austrieb beginnt. Im Herbst gepflanzte Bäume können in der Winterruhe bereits erste Feinwurzeln bilden und starten im Folgejahr oft kräftiger. Bei Containerware ist auch eine spätere Pflanzung möglich, allerdings sollten sommerliche Hitzephasen vermieden werden, da der junge Baum in dieser Zeit besonders anfällig für Trockenstress ist.

Bei der Pflanzung selbst hat sich folgende Vorgehensweise bewährt: Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so breit und etwas tiefer als der Wurzelballen sein. Der Aushub wird mit Kompost gemischt, stark gedüngte Pflanzerden sind dagegen nicht notwendig und können junge Wurzeln sogar schädigen. Nach dem Einsetzen wird die Veredlungsstelle deutlich über Bodenniveau positioniert, die Erde behutsam angedrückt und der Baum kräftig eingeschlämmt. Ein stabiler Pfahl gibt in den ersten Jahren Halt, bis das Wurzelwerk den Baum selbst sicher verankert.

Pflege, Bewässerung, Schnitt und Winterhärte

In unseren Breiten gilt die Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche als gut winterhart. Ein gesunder, eingewachsener Baum übersteht übliche Wintertemperaturen in Mitteleuropa ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen. Kritisch können sehr strenge Fröste in Verbindung mit Wintersonne oder Spätfröste zur Blütezeit sein. In frostgefährdeten Lagen ist ein etwas geschützter Standort, beispielsweise in Hausnähe, von Vorteil. Bei jungen Bäumen kann ein Stammschutz aus atmungsaktivem Material helfen, Frostrisse und Verbrennungen durch starke Wintersonne zu vermeiden.

Die Trockenheitsverträglichkeit ist begrenzt. Etablierte Bäume kommen mit kurzen Trockenphasen besser zurecht, anhaltende Trockenheit im Frühjahr und während der Fruchtentwicklung führt jedoch häufig zu kleineren Früchten, vorzeitigem Fruchtfall oder Spannungsrissen in der Schale. In niederschlagsarmen Perioden sollten Sie den Baum daher durchdringend wässern, anstatt häufig kleine Mengen zu geben. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Laub oder Rindenkompost reduziert die Verdunstung und verbessert langfristig die Bodenstruktur.

Beim Düngen ist Zurückhaltung sinnvoll. Eine moderate Gabe von reifem Kompost im Frühjahr reicht in vielen Privatgärten aus. Stark stickstoffbetonte Dünger fördern zwar das Triebwachstum, können aber die Fruchtausbildung und Holzreife beeinträchtigen. Eine überdüngte Süßkirsche bildet häufig viel Blattmasse, ist stärker krankheitsanfällig und weniger winterfest. Wenn der Baum im Sommer auffallend lange, weiche Triebe bildet, ist das ein Hinweis auf zu hohe Nährstoffgaben.

Der Schnitt konzentriert sich bei dieser Sorte auf einen regelmäßigen Erziehungs- und Auslichtungsschnitt. Geschnitten wird vorzugsweise im Sommer, nach der Ernte. In dieser Phase ist die Wundheilung besser, und das Risiko von Infektionen der Schnittstellen ist reduziert. Entfernt werden vor allem steil nach oben wachsende Konkurrenztriebe, nach innen wachsende Äste sowie totes oder stark geschädigtes Holz. Ziel ist eine gut belichtete Krone mit stabilen Fruchtästen. Ein zu starker Rückschnitt auf einmal sollte vermieden werden, da er zu vielen Wassertrieben führt.

Zur Krankheitsanfälligkeit lässt sich festhalten, dass Büttners Rote Knorpelkirsche bei guter Kulturführung als relativ robust gilt, aber nicht vollständig immun gegen typische Kirschkrankheiten ist. In feuchten Jahren können Blattfleckenkrankheiten auftreten, und an dicht stehenden Bäumen kann die Monilia-Fruchtfäule ein Thema sein. Eine luftige Krone, das Entfernen von befallenem Fruchtmumien und gesundes, ausgewogenes Wachstum sind die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen. Bei starkem Druck empfehle ich, die Situation im Einzelfall neu zu bewerten und gegebenenfalls gezielt gärtnerische oder – falls nötig – zugelassene Pflanzenschutzmaßnahmen einzusetzen.

Blüte, Ernte, Kombinationen im Garten und Bestäubungshinweise

Die Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche blüht im Frühjahr mit zahlreichen weißen, in Büscheln stehenden Blüten. Die Blütezeit liegt typischerweise im mittleren Bereich der Kirschblüte, abhängig von Witterung und Region. Die Blüten sind nicht nur für die Fruchtbildung wichtig, sondern auch eine wertvolle frühe Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber. Bei kühler oder sehr nasser Witterung zur Blüte kann die Bestäubung eingeschränkt sein, was zu geringerem Fruchtansatz führt.

Wichtig zu wissen: Diese Sorte ist in der Regel nicht selbstfruchtbar und benötigt eine passende Befruchtersorte in der Nähe. Geeignet sind andere Süßkirschsorten mit ähnlicher Blütezeit. Wenn in der Nachbarschaft bereits Kirschbäume stehen, kann dies oft ausreichen. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie bei der Gartenplanung bewusst eine zweite, kompatible Süßkirsche einplanen. So sichern Sie den Fruchtansatz langfristig ab. Bei der Sortenwahl beraten wir bei Willemse anhand der jeweils verfügbaren Sorten und ihrer Blütezeiten.

Die Erntezeit liegt, je nach Region und Witterungsverlauf, meist im frühen bis mittleren Süßkirschensommer. Die Früchte sollten voll ausgefärbt und gut gelöst sein, bevor Sie sie pflücken. Zu frühe Ernte führt zu weniger Aroma und festerer, noch nicht voll ausgeprägter Süße. Praktisch ist, dass die Früchte dieser Sorte relativ fest im Fruchtfleisch sind, was sie beim Pflücken und beim Transport etwas weniger druckempfindlich macht als sehr weiche Sorten. Regen kurz vor der Ernte kann allerdings – wie bei vielen Süßkirschen – zu Rissen in der Schale führen.

Im Jahresverlauf bietet die Süßkirsche mehrere Gestaltungsvorteile: die zierende Blüte im Frühjahr, Schatten und Früchte im Sommer und eine dezente Laubfärbung im Herbst. Für sinnvolle Kombinationen im Garten empfehle ich unter der Krone flachwurzelnde Stauden, die mit dem Baum nur mäßig um Wasser und Nährstoffe konkurrieren, zum Beispiel robustere Schattenstauden oder Frühjahrsblüher, die ihre Hauptwachstumszeit vor dem vollen Laubaustrieb haben. Beerensträucher vertragen sich meist schlechter im direkten Wurzelbereich großer Obstbäume, da sie dort auf Dauer zu stark beschattet und in Konkurrenz gedrängt werden.

Wer zusätzlich die ökologische Funktion des Gartens stärken möchte, kann in der Nähe der Süßkirsche bienenfreundliche Blühstauden oder Kräuter wie Salbei, Thymian oder Katzenminze setzen. Diese fördern die Insektenaktivität und können indirekt auch die Bestäubung der Kirschblüten verbessern. Achten Sie dabei auf einen ausreichenden Abstand zum Stamm, damit der Wurzelbereich des Baumes gut belüftet bleibt und nicht dauerhaft verschattet oder verdichtet wird.

Zusammenfassend eignet sich die Süßkirsche Büttners Rote Knorpelkirsche für Gartenbesitzer, die einen klassischen, aromatischen Süßkirschbaum mit solider Ertragsleistung und dekorativem Wert suchen, die bereit sind, dem Baum genügend Platz einzuräumen, und die grundlegende Schnitt- und Pflegearbeiten verlässlich im Jahresverlauf durchführen. Unter diesen Bedingungen haben Sie langfristig Freude an einem robusten Obstbaum, der über viele Jahre hinweg verlässlich Früchte für den eigenen Haushalt liefert.

Artikel-Nr.: 032703
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